Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1561279
388 
DB 
DBI. 
983 
990. 
983- Philipp Louis Debuconrt, Maler und Kupferstecher, geb. 
zu Paris 1757, gest. 1828. Schüler von Vien, und einer 
der Modekünstler seiner Zeit, hinterliess er eine Anzahl 
von Genrebildern in Oel, meistens Costümstücke, deren 
, mit den Initialen des Namens bezeichnet sind. Die 
Spätere Zeit widmete er der Kupferstecherlmnst fast ausschliesslich. 
An die Gemälde reihen sich die Blätter im Farbendruck, deren eben- 
falls mit D B. bezeichnet sind. Viele andere Blätter sind in Aquatinta 
und in schwarzer Manier behandelt. Jazet trat in seine Fussstapfen. 
984. Debraine. Formschneider in Paris, gehört zu den vielen 
französischen Künstlern, welche ihre Kräfte dem Buchhandel 
ßß widmen. Blätter von seiner Hand findet man in illustrirten 
ß 73 Werken. Die gegebenen Buchstaben stehen auf Holzschnitten 
in La grande ville, nouveau tableau de Paris etc. 1844. 
985. G. D. Becker, Stempelschneider in Namur, zeichnete um 
D BA 1711-1715 Münzstempel mit D. B11. Auch die Buchstaben 
  G. D. B. stehen auf Geprägen. 
986- Dominique Barriere, welcher oben unter den Initialen D. B. 
v  N0. 981 eingeführt ist, bezeichnete nur ein einziges 
D' Bau "Sculp Blatt mit der Abbreviatur des Namens in Cursiven. 
Es stellt eine Fontaine vor, neben welcher links ein Kind mit dem 
Blumenkranze steht. Von der entgegengesetzten Seite kommt ein Hund 
heran, und den Grund bildet eine Palissade von Blumen. Mit der 
Devise: MVNIT ET ORNAT. Ueber der reichen Einfassung steht: 
INTBECOIATI. H. 5 Z. i L. Br. 7 Z. 5 L. 
Dieses Blatt beschreibt Robert-Dumesnil III. p. 78. N0. 171. 
987- Theodor de Bry scheint durch diese Buchstaben seinen 
im  Namen angedeutet zu haben. Man findet sie auf Blättern mit 
   Vögeln auf Aesten und Baumstämmen, welche eine Folge 
bilden, gr. 8. Diese feinen Kupferstiche sind in der Weise der be- 
kannten Meister de Bry behandelt, auf einem derselben; befindet sich 
aber die Adresse des C. Dankerts. Man schreibt diesem letzteren 
selbst eine Folge von 12 Blättern mit Vögeln und anderen Thieren zu, 
die Buchstaben D. B F. können sich aber nicht auf ihn beziehen. 
933i Unbekannter Kupferstecher, dessen Zeichen Brulliot I. 
N0. 816 gibt. Nach der Angabe dieses Schriftstellers findet 
man es auf einem Blatte mit der Charitas, angeblich nach 
Rafael Santi. Auf demselben Blatte ist auch noch ein zweites, 
aus C BI oder DBI bestehendes Monogramm mit der Jahrzahl 1643, 
worunter Brulliot den Verleger vermuthet. Wir haben dieses Blatt 
nicht gesehen, und müssen daher auf Brnlliot verweisen. Das frag- 
liche Zeichen ist jenes des folgenden Artikels. 
989. Der unbekannte Kunsthändler, auf dessen Verlagsartikeln 
das gegebene Zeichen vorkommt, ist oben unter CI B 
N0. 244 bereits eingeführt, und wir liefern einerseits 
ä hier nur den Rückweis. Das Monogramm mit der Jahr- 
1643 ä zahl 1643 kommt auch auf dem im vorhergehenden 
x Artikel erwähnten Blatte vor, sie scheinen aber beide 
dieselben Buchstaben zu enthalten. 
990. Dominique Barriere, Zeichner und Radirer, zeichnete nur ein 
B), einziges Blatt in der gegebenen Weise, öfter aber kommt die 
Abbreviatur D B IN vor, wie unten zu ersehen ist. Das radirte
        

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