Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1561252
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981. 
DB.. aber kleiner, wie oben gezeichnet. H. 4 Z. 9 L. Br. 3 Z. 6 L. 
Die zweiten, zusammenhängenden Gursivbuchstaben findet man ebenfalls 
auf einem radirten Blatte , welches einen jungen englischen Soldaten 
zeigt. Die dritten Cursiven gibt Heller im Monogrammen-Lexicon 
S. 100, er sagt aber nicht, auf welchem Blatte sie sich voriinden. 
Uebergicss Gfvääilllellfwlf noch zwei Pferdestücke, welche nach J. A. Klein 
gcstoc en sin , qu. ol.  
Burgdorfer lebt uiisers Wissens noch in Bern. 
981. Dominique Barriere von Marseille ist oben unter dem Mono- 
D B D B gramme DB. N0. 954 bereits eingeführt, so dass wir hier 
I  nur über die radirten Blätter mit den Initialen des Namens 
6D ü)? handeln, und zwar unter Hinweisung auf den Peintre- 
graveur francais par Robert-Dumesnil III. p. 142 ff. Es sei nur noch 
bemerkt, dass Florent le Comte III. p. 339 diese gegebenen Initialen 
auf einen der de Bry bezieht, und Heinecke verwechselt den Meister 
mit Domenico Bonnavera. 
1)  N0.20] Eine Seeschlacht. Zwei Schiffe, welche Feuer 
geben, bilden den Mittelpunkt der Composition. Sie sind von vielen 
Galeeren umgeben, deren zwei in der Nitte des Vorgrundes von einem 
anderen Schiffe gekappert werden. Links unten am Felsen stehen die 
Cursivbuchstaben D B., wie äie liillmßr bei Zdem Lvollen Namen des 
Künstlers vorkommen H. 4  4  Br. 6  8  
Dieses Blatt, welches Brulliot II. No. 564 einem D. Bin zu- 
schreibt, welcher nie gelebt hat, gehört zu einer Folge, die Robert- 
Dumesnil N0. 1-28 beschreibt: Differente Veves de Mer Nauires 
et Galeres Combattans dcsigne et graue au naturel par Dominique Bar- 
riere Provencal. A Paris chez Antoine de Fer-  1646. Die meisten 
Blätter sind D Bin bezeichnet, so dass wir No. 992 (larauf zurück- 
kommen. Es ist D. B. IN., d. h. Invenit, zu lesen. 
2)  No.180] Das Fest, welches 1656 bei der Anwesenheit der 
Königin Christina von Schweden in _Rom gegeben wurde. Auf dem 
Sockel erhebt sich der mit hieroglyphischen Zeichen bedeckte Obelisk, 
und an demselben steht deutlich: GHRISTINAL SVECORVM REGINAE. 
Oben stützen zwei Adler die Tafeln mit der Schrift. Links unten: 
D. B.fe. H. 13 Z. Br. 6 Z. 10 L. 
3)  No. 186] Ulysses, welcher dem Chryses, dem Priester des 
Apollo, die Tochter zurückgibt. Die Handlung geht auf der ausseren 
Treppe eines Prachtgebäudes im Grunde rechts vor sich, und unten 
werden die von den Opferpriestern geführten Stiere ausgeschiHt. In 
der Mitte des Vorgrundes bemerkt man Matrosen, Krieger und Waareu- 
vorräthe. Im Rande: Ulisse rende Chriseide am. links: Claudia Gilläe 
inuen. in Roma 1664-. con licenza de superio-ri, rechts: D. B. sculp. 
H. 7 Z. 4 L. mit 3 L. Rand, Br. 9 Z. 6 L. 
Im ersten Drucke ist dieses Blatt ohne Schrift, im zweiten mit 
den gegebenen Unterschriften versehen. Die neuen, noch guten Ab- 
drücke sind .in folgendem Werke: A Collection of Original Etrhings 
consisling of 7 original plates by Rembrandt, 6 after Rembrandt by Vi- 
vares, 25 original by Claude 1660, 3 diuo by Dominique Barriere etc, 
London, printed by J. Kay. Welbeck Street, Crwendish Square 1826, fol. 
Das Blatt mit Ulysses und Chriseis hat No. LIX. Das zweite Blatt, 
die Marine mit römischen Kriegern,  No. 185, tragt den Namen 
"des Radirers, und ist No. LX. in dem erwähnten Werke beschrieben. 
Die dritte Radirung, Merkur und die Frauen, beschreibt Robert-Du- 
iäiesnil No. 188, er weiss aber nicht, dass die Platten zum neuen Ab- 
rucke kamen. 
        

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