Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1561239
384 
972 
975. 
Bartsch N0. 18 bemerkte unten in der Mitte die Initialen I. B. M., 
und im späteren Drucke soll nur I. B. stehen. Es ist uns hier nicht 
möglich, vollkommenen Bescheid zu geben, da wir weder Bartsch, noch 
Bermann eines Irrthums beschuldigen können. In jedem Falle handelt 
es sich aber um den Maler JanVermeyen, Igenannt Barbalunga. Dieser 
Meister wird auch J. Majus genannt, und somit würden die Buch- 
staben I. B. M. Johannes Baptista oder J. Barbalunga Majus bedeuten. 
Die Buchstaben I. B. müssten sich auf denselben Barlunga beziehen, 
und wenn im alten Drucke wirklich D. B. steht, so ist Disegno Barba- 
lunga zu lesen. Jan Vermeyen hat nämlich den Zug über die Elbe 
gemalt, und dem E. Vico lag wahrscheinlich dessen Zeichnung vor. 
Bartsch vermuthet unter I. B. M. den Johannes Baptista Mantnano als 
Maler des Schlachtbildes, welchen wir nicht dafür nehmen können. 
972. Unbekannter Maler, welchenim 17._Jahrhnndert gelebt z_u 
haben scheint. Wir kennen _e1n archilektonrsches B1ld_ mit 
D'  D. B., die Ansicht einer Ruine mit Saulengang und einem 
Grabmale. 
973. Domenico Bonnlelvera von Boigägää wgäherirdäelstirßäßg- 
mme v  
D. B. äabeiääächrezäiä: hilälegigrabezeichnete Äuf solche Weise das 
,ld  (log Jeangde 1a. Valette Grossrneisters von Malta, gr. fol. 
BE mss lte Blatt echreibt Heinecke irrig dem Dominique Barriere 
Dlesesdsäiehle VII  20b zählt es daher ebenfalls im Verzeichnisse 
ZuÄ lgly-tt u grarriäreßs. auf Es ist frei und kräftig in Sciaminossils 
Üänierarääirt  und mit der Schrift versehen: Illustr. et reverend. Fr. 
7   
S  H 'er. Magnus Magzster Melatae defensor etc. 
22kg; Irfllägaläeneiliz allat librcria de S. Marco D. B. 
974. Daniel Boutemie , Goldschmied und Kupferstecher, welcher 
D B um 1636 in Paris lebte, scheint der Verfertiger von kleinen, 
' ' DB. bezeichneten Blättern mit Goldschmiedsverzierungen zu 
seyn. Brulliot II. N0. 562 schreibt sie dem Theodor de Bry zu, 
dieser Künstler zeichnete aber immer T. B. Wir kennen nur ein ein- 
ziges Werk, auf welchem er sich Dietrich von Bry nennt, so dass er 
allerdings auch D. B. signirt haben könnte. D. Boutemie hinterliess 
eine Folge von Blättern mit Vasen. Dann stach er auch sein eigenes 
Bildniss, und das Portrait der Virginia del Vezzo in Medaillen. 
Ein um 1650 in Strassburg lebender Kupferstecher D. Brun ist 
ebenfalls durch Bildnisse bekannt. Seine Blätter sind von jenen des 
Boutemie zu unterscheiden. 
975. Dirk Barentsen soll nach einer handschriftlichen Bemerk- 
D B u_ng des bekannten Knnsthändlers und Kupferstechers  
 nette mehrere Landschaften 1m Geschrnacke T1z1an's radirt, 
und mit D B. bezeichnet haben. Man findet Blatter dieser Art, sie 
sind aber nicht von Theodor Barentsen, sondern von Dominiqne Bar- 
riere radirt, welcher weiter unten unter D. B. seine Stelle findet. Dirk 
Barentsen, der Sohn des Barent de Dowe (des Tauben), und daher 
gewöhnlich Barentsen, d. h. Sohn des Barent genannt, wurde 1534 zu 
Amsterdam geboren, und starb 1592. Er lebte zu Venedig mehrere 
Jahre im Hanse Tizian's , und desswegen verfiel Mariette auf ihn, da 
die mit D. B. bezeichneten landschaftlichen Compositionen im Charakter 
dieses Meisters behandelt sind, aber wohl nicht von ihm herrühren. 
Constantin Malombra hatte sich als Landschaftszeichner ganz die Ti- 
zian'sche Weise angeeignet, und nach ihm hat vielleicht Dom. Barriere
        

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