Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1560810
342 
883 
887. 
Guillaume Pevm traite avec les Jndiens. Etablissant la Province de 
Transilvanie dans PAmerique septentrionule 1681. Nach einem ge- 
rühmten Gemälde des Benjamin West, dessen Name rechts unten steht. 
Der Stecher fügte links gegenüber Dtsculp. bei, gr. fol. Es handelt 
sich wahrscheinlich um eine Copie nach John Hall, gr. qu. fol. R. De- 
launay verschmähte es nicht, fremde Blätter nachzustechen. Für Tes- 
sarils Verlag copirte er z. B. Woolleüs Stich der Schlacht von 1a 
Hogue nach B. West. Auch den Stich des W. Scharp, welcher West's 
Landung des Königs Carl II. in Dover vorstellt, hatte er eopirt, sowie 
J. HalPs Oliver Cromwell, welcher das Parlament anflöset, ebenfalls 
nach B. West. 
883. Jean Dalllle, einer der berühmtesten französischen Kupfer- 
v.  m0. 2:22:22: sstzziieittiääßeine;  
 , m 
Namen bezeichnet sind. Den Buchstaben D findet man auf einem 
Kupferstiche mit Amor, welcher mit einem Kinde spielt. Im Rande 
steht: Tu" badines  --Amour. van Dyck pi-nw. D. so. 1750, gr. fol. 
884. Daniel Düringer, Portrait- und Landschaftsmaler, geb. zu 
DJQZID_ lSjteckburnu im Canton Thurgau_1723, gest. daselbst 1786. 
leser Kunstler hlnterliess eine Anzahl radirter Land- 
gjße schaften, welche alles übertreffen , was er ausserdem ge- 
l l leistet hat. Zu den geistreichen Produktenvkann man die 
Blätter in folgendein Werke zählen: L. M. v. K. neue Fabeln. 3. ver- 
mehrte und verbesserte Auflage. Mit 58 Kupferslücken. Zürich 1757, 8. 
Der Verfasser dieses seltenen Fabelbuches, Ludwig Meyer von Knonau, 
lieferte auch die Zeichnungen, und Düringer, dessen Schwiegersohn, 
radirte sie sehr gut in Kupfer. Sehr schön und selten ist auch eine 
Folge von 12 Landschaften mit Wasserpartien und Figurenstaifage. 
Auf dem ersten Blatte steht: Daniel Düringer 17 inv. fecit 55. H.3Z. 
4  7 L. Br. 4 Z. 9 -10 L. Dann kommen auch zart radirte ein- 
zelne Blätter mit Landschaften vor. Vier grosse Landschaften, darunter 
zwei reiche mit Figuren und Vieh, erschienen bei G. Grandhome in 
Paris, gr. qu. fol. Eine Landschaft mit Wanderern und einem Stege 
hat HertePs Adresse, qu. fol. Eine radirte und colorirte Ansicht des 
Schlosses von Baden im Aargau verlegte M. Pfcffinger, qu. fol. Auf 
mehreren der erwähnten Blätter findet man die gegebenen Zeichen. 
885. B_ Dürbeck, Lithograph , war in Berlin thätig. Er gehört 
D zu den früheren preussischen Künstlern, welche sich mit dem 
' Steindrucke befassten. In der Kunsthandlung der Gebrüder Gro- 
pius erschien von ihm eine Folge von Blättern, welche die Ausrufer 
Berlins vorstellen, und theils mit D bezeichnet sind. 
886. Paul Durand, Zeichner, Architekt und Archäolog zu Paris, 
D ist uns durch Holzschnitte von Andrew, Best und Leloir bekannt. 
- Durand illustrirte in der Revue genärale de l' Architecture.  
Paris 1840, die le Nimbe betitelte Abhandlung. Auf den Blättern 
stehen die Buchstaben D. und PD. Dann hat Durand auch an fol- 
gendem Werke Theil: Manual d' lconographie chretienne greque et latine 
avec uns introduction et des notes pur M. Didron. Traduit du Manuscrit 
Byzantin, le Guide de la peinlure par le D. P. Durand. Paris 1845, 8. 
887. Medailleure und Illünzbeamte , welche mit D zeichneten. 
JB Uebrigens bezieht sich dieser Buchstabe nicht immer 
D1) D auf solche; er kann auch dieltluuzstande, die Münz- 
stätte und den Münzwerth andeuten, W18 wir aus Schhckeysems Er-
        

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