Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1560789
876. 
339 
I. Der obere Plattenrand ist, namentlich gegen rechts, etwas un- 
gerade, und an der rechten Seite des Halses des Bettlers be- 
merkt man einen mit der Zeichnung der Schulter beinahe pa- 
rallel laufenden Strich. Selten. 
II. Der obere Plattenrand ist gerade gemacht, und der erwähnte 
Strich. wurde als (nicht glücklicher)'Zusatz zur Radirung benützt. 
In der rechten oberen Ecke N0. 17.  
III. Die Nummer ausgeschliffen.  
9) Der _blinde Bettler mit zerissenem Rocke und nackten Fiissen 
nach links in Mitte des Blattes auf einer Erhöhung sitzend. Er halt 
in der rechten Hand einen langen Stock und in der andern den Hut. 
Neben dem zerbrochenen Kruge steht der grosse Buchstabe D mit 
1757. Ohne Einfassung. H. 5 Z. 6 L. Br. 4 Z. 10 L. L. N0. 78. 
Dieses Blatt ist in Holz geschnitten, wahrscheinlich auf Veranlas- 
sung des Camaieu-Werkes des G. F. Holzmann, eines Schülers von 
Dietrich. Einige der 116 Holzschnitte desselben sind nachZeichnungen 
des Meisters ausgeführt. Der blinde Bettler wird aber unbedingt dem 
Dietrich zugeschrieben, selbst von denjenigen, welche die Eigenhän- 
fligkeit von Malerformschnitten läugnen.  
I. Von einer einzigen Platte in Schwarzdruck. Sehr selten. 
II. In Helldunkel von zwei Platten, und ohne Nummer.  
III. Ebenso, aber links unten mit N0. 83. 
Boetius hat nach einem Abdruck zweiter Art diesen Bettler eopirt. 
Er ätzte die Conturen auf einer Kupferplatte, und bediente sich beim 
Dfucke einer Tonplatte in Holz. Die Copie ist grösser, als das Ori- 
Elnal, und der Buchstabe D mit der Jahrzahl 1757 ist verkehrt. 
Blätter in Dietrich's Manier, 
Welche von Barth. Weiss dem Künstler unterschoben werden wollten. 
0b  diesen _Blättern steht ebenfalls der Buchstabe D. sowie er 
r P11 In der zweiten Reihe rechts vorkommt. Sie sind ziemlich geist- 
devlch behandelt, man wird aber seit dem Erscheinen der Monographie 
es Herrn Link nicht mehr leicht irre geführt werden. 
B_ 1) Acht kleine Köpfe auf einem Blatte, jene zur Linken mit 
arten. Oben steht D. fecit, qu. 16. 
J 2) Maria mit dem Kinde auf dem Schoosse , welchem der kleine 
Ohannes rechts das Kreuzchen reicht. Links unten (I, kl. 8. 
 3) Virginia, in den Armen ihrer Diener-innen sterbend, halbe Fi- 
guten. Links unten D. f., 12. 
G 4) Halbe Figur einer bis an die Brust bekleideten Frau, deren 
ewßnd von der Schulter herab ein Band hält. Links oben D. f., 12. 
Die Bezeichnung der dritten Reihe findet man auf radirten Blättern 
vlm Johann Friedrich Morgenstern. Eines derselben stellt die Büste 
änes Mannes "im Pelzrocke vor. Unten steht D. pinm. M. f. 1801, 
M- fol. Das Gegenstück zeigt das Brustbild einer alten Frau mit dem 
um?- Dieses Blatt ist mit dem Namen bezeichnet. 
876. Der Herzog von Devonshire bediente sich zur Bezeichnung 
E? der Kupferstiche und Zeichnungen seiner reichen Sammlung eines 
D Stempels, welchen wir hier in Facsimile geben. In seiner Samm- 
 lung häufte er Schätze auf, von welchen das "sogenannte Liber 
Vßntatis des Claude Lorrain durch Nachbildung bekannt ist, unter 
dein Titel: Liber Veritatis; or a Collection of Prinls after the Original, 
Design-f 0f C. Lorrain; in the Collection of his Grace Live Duke of De- 
22
        

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