Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557609
ist aber ersichtlich, dass diesem Schriftsteller mehrere entgangen sind. 
Die Monogramme wechseln auf den Blättern, doch sind die Haupt- 
fßrmen gegeben. Das erste Zeichen kommt ausser N0. 1 kleiner vor. 
1) [B. N0. 10] Georg Herzog von Sachsen, halbe Figur in 
314 Ansicht etwas gegen rechts. Er legt die Hände über einander, 
und halt eine Nellie. Links oben das erste Zeichen. Unten im 
Rande die Inschrift: VON er GOTES a GENADEN w- GEORG a 
HEROZOG .1- ZV es SACHSEN s LANDGRAF -x- IN i? DORINGEN n 
VND ee MARGGRAF ß ZV ec- MEYSSEN -x- SEINS r- ALTERS s 
LXV x- ANNO er M n D s XXXVI e H. 8 Z. 7L. Br. 6Z. GL. 
Zu diesem Bildnisse stach der Monogrammist noch eine zweite 
Platte, welche zwei Ritter rechts und links von einem Steine vorstellt. 
Auf letzterem stehen Verse: Nestor qualis erat etc. Diese schmale 
Platte wurde mit dem Bildnisse abgedruckt, man findet aber nur 
selten Exemplare von den beiden Platten. Der Zusatz wirkt auch 
mehr störend, und somit wurde er wohl absichtlich weggeschnitten. 
11.22.1111. Br.8Z.7L. 
2) [B. N0. 9] Simon Pistorius, halbe Figur in Profil nach links. 
Unten steht: Adiconium I). Simonis Pistorii V. I. D.  M. D. XXXV. 
Rechts oben das dritte Zeichen. H. 3 Z. 7 L. Br. 2 Z. 8 L. 
Wir sahen einen Abdruck dieses Bildnisses, auf welchem eher 
Pistorli statt Pistorii zu lesen ist. Bartsch gibt letztere Lesart. 
3) [B. N0. i] Adam und Eva. Ersterer steht rechts mit der ver- 
botenen Frucht in der Linken, und legt die andere Hand auf die 
Schulter des Weibes. Eva halt in jeder Hand eine Frucht. Rechts 
111] Grunde bemerkt man einen Hirsch, und in der Mitte einen Löwen. 
Llnks unten steht das erste Zeichen kleiner, mit der Jahrzahl 1534. 
H.3Z.9L. Br.2Z.11L. 
4) [B. N0. 2] Die Galathea mit zwei ausgespannten Segeln auf 
dejll Delphin stehend, welcher sie nach rechts hin durch das Meer 
tragli- Oben rechts das Zeichen auf einem Täfelchen mit der Jahr- 
zahl 1537. H. 3 Z. 1'L. Br. 2 Z. 2 L. 
5) [B. N0. 3] Die beiden Liebenden. Ein junger Mann von 
Stand in Profil nach links schlingt den Arm um den "Hals der vor 
111111 stehenden Dame. Letztere tragt einen reichen Hut mit Federn 
auf dem Kopfe, und der Mann halt mit der Linken den Degen. Den 
Grund bildet Landschaft. Gegen rechts bemerkt man das Zeichen, 
311g iilLder Mitte unten die Jahrzahl 1535. Rund, Durchmesser 
6) Der Ritter und die Dame in Umarmung in einer Landschaft. 
Rechts im Grunde ist Wasser, und jenseits des Ufers erhebt sich ein 
Befg- Gegenüber breitet sich am Berge eine Stadt aus. Mit dem 
Zeichen und der Jahrzahl 1536. Oval. I-I. 2 Z. 7 L." Br. 2 Z. lL. 
7) Ein junges Paar in Umarmung. Oben in der Ecke rechts das 
Mollügramm und die Jahrzahl 1539. Seltenes Blatt, 8. 
3) Vier Ritter in altdcutscher Tracht. Jener zur Linken mit der 
Feder auf dem Hute streckt die rechte Hand in die lodernde Flamme, 
E189 ein deutscher Mutius Scavola. Links unten am Altare das 
eichen und 1588. Oval. H. 3 Z. 8 L. Br. 2 Z. 10 L. 
9) Der Narr, welcher ein Weib um die Mitte fasst, während 
rechts eine Alte mit dem Spinnrocken nach ihm schlägt. Im Mittel- 
gründe zeigt sich eine Burg auf dem Berge. Mit dem Zeichen und 
der Jahrzahl 1535. H. 2 Z. 3 L. Br. 1 Z. 10 L.
        

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