Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1560720
CY 
861 
865. 
333 
die Zeit der Entstehung an. In der Ottley Gollection wird ein Amor 
mit der Ilarfe muthmasslich einem italienischen Monogrammisten CY 
zugeschrieben. Diess ist nun unser Yavarri. 
    steht. auf Blättern einer Bilder- 
86L Cymw Femzs pmam bibel, welche Johann Georg Hertel 
in Augsburg herausgab, kl. fol. uDer unbekannte "Kupferstecher copirte 
neben andern ein Blatt von Cornel Bloemaert, welches St. Paulus vor- 
stellt, wie er im Areopag zu Athen von dem unbekannten Gotte predigt. 
Die Copie ist wie oben bezeichnet. Der Stecher vernnstaltete den 
Namen des Giro Ferri in Cyrus Femis. 
362. Unbekannter Formschneider, dessen Zeichen Christ (Mono- 
grammen-Erkl. S. 159) ohne Erklärung gibt, über welches 
aber auch Brulliot und Heller in Ungewissheit sind. Nach 
Christ findet man es auf Blättern mit biblischen Figuren, 
und dieser Schriftsteller wird wohl deren gesehen haben, da 
er sich entschieden ausspricht. Wir glauben aber nicht an die diplo- 
matische Treue der Nachbildung des Monogramms. Der Formschneider 
mit demselben ist sicher Eine Person mit jenem MeistcrGZ von 1515, 
dessen C. Becker im Deutschen Kunstblatt 1851 No.2 erwähnt. Dieser 
Schriftsteller macht auf das im Jahre 1518 von Thomas Anshelm in 
Hagenail gedruckte Missale (Irdinis S. Benedicti aufmerksam. In diesem 
Werke befindet sich ein in Holz geschnittenes Kreuzbild mit (dem 
Monogramme GZ 15 l 5. Letzteres ist aber verkehrt, so dass wir es 
unter Z G bringen müssen. In dem von Christ beigebrachten Zeichen 
ist sicher der erste Buchstabe ein G nach alter Form, so dass also 
ebenfalls GZ zu lesen wäre. In dem erwähnten Missale ist aber kein 
Blatt mit einem ähnlichen Monogramme, und so muss Christ andere 
biblische Figuren gesehen haben. 
863. Gnstav Zick, Landschafts- und Thiermaler von Coblenz, 
machte seine Studien auf der Akademie in Düsseldorf, und 
verblieb mehrere Jahre daselbst. Gegen 1837 gründete er 
in Berlin ein Atelier. Man findet viele schöne Bilder von 
seiner Hand, besonders Jagdstücke und Hunde, letztere ein- 
zeln und in Gruppen. Auf früheren Gemälden bediente er sich zurx 
Bezeichnung des gegebenen Monogramms, welches aus G Z besteht. 
Der erste Buchstabe wird aber eher für C genommen werden, so dass 
wir das Zeichen unter CZ einreihen. 
864. Ghristophßiegenhoru zeichnete Münzen mit  aber 
C Z nur in der E1gengchaft elnes Münzmeisters. Von 1618-1620 
  lebte er 111 Wermgerode, von 162Q- 1632 in Stolberg, und 
auch an der Münze 111 Halberstadt war er mzwischen hethätigt. 
Gaspar Zeggin war churfürstlicher Münzprägschneider in München, 
und schnitt auch S1ege1. Auf hayensehen Geprägen von 1666- 1706 
deuten die Buchstaben C. Z. semen Namen an. Er starb 1713. 
Gaspar Zaller war um 1736 in München Hofmedailleur und Siegel- 
schneider. Ihn beschäftlgte der Churfürst Carl Albert. 
865- Unbekannter Kupferstecher, von welchem der Hartlaubhche 
CZ Catalog summarisch Blätter angibt. Heller sagt: er habe vor 
 ' dem 1_8. Jahrhunderte gelebt 3 was so v1e1 als mchts bedeutet. 
Wn- haben me einen Kupferstlch m1t C Z gesehen.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.