Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1560684
851 
852. 
329 
5) [L. N0. 52]. Die Gesellschaft im Freien. Im Vorgrunde rechts, 
wo man am Plattenrande zwei grosse Baumstämme sieht, sitzen zwei 
Damen, und von einer dritten erblickt man nur Kopf und Brust. Vor 
ihnen steht ein junger Mann, und im hiittelgrunde links am Geländer 
sieht man noch eine andere Dame. Unten gegen links C. W. E. D. 
Ohne Einfassungslinie. II. 5 Z. Br. 6 Z. 8 L. 
I. Mit den Initialen, und ohne Nummer. 
II. Mit dem Namen Dietrich fec. No. 13 
Beide Abdrücke von der grössten Seltenheit. 
6) [L. N0. 53] Das Innere eines Pferdestalles mit dem Knechte 
und einer alten Frau. In Wouvermaiüs Manier, unten gegen rechts 
C. W. E. D. f. Aeusserst selten. H. 3 Z. 3 L. Br. 4 Z. 10 L. 
7) [L. No. 55] Der Leiermann im Zimmer zwischen zwei Kindern 
vor dem Fasse 8m. Unten rechts leicht gerissen C. W. E. D. fec. 1730. 
H.6Z.8L. Br.4Z.1L. 
Da. das Scheidewasser nicht hinlänglich gewirkt hat, und die 
Platte sogleich abgeschliffen wurde, so sind die äusserst wenigen Ab- 
drücke schwach. 
8) [L. No. 57] Der levantinische Kaufmann mit seinen Sklaven 
und einem gesattelten Kameel. Skizze in Rembrandüs Manier. Oben 
links am Plattenrande C. W. E. D. 1730. Ohne Einfassungslinien und 
von grösster Seltenheit. H. 5 Z. 4 L. Br. 4 Z. 5 L. 
9) [L. No. 88] Brustbilder zweier Greise, jener links mit turban- 
artiger Pelzmütze mit einem Blatt Papier in der rechten Hand. Rechts 
nach oben C. W. E. D. feo. verkehrt einradirt. In Rembrandlüs Manier, 
aus der frühesten Zeit des Künstlers, und äusserst selten. Ohne Ein- 
fassung. H. 3 Z. 4 L. Br. 2 Z. 8 L.  
101 [L. N0. 89] Brustbild eines Greises mit Federn auf dem Ba- 
rett, fein und leicht in Rembrandts Manier radirt. Ueber der Schulter 
des Greises C. W. E. D. fec. Ohne Einfassung. Höhe 3 Z. 4 L. 
Br. 2 Z. 8 L. 
 Dieses Blatt, das Gegenstück zu obigem, ist äusserst selten. 
H) [L. N0. 118] Eine holländische Küstengegend in P. B0ut's 
Manier. Am Meeresstrande, in dessen Ferne verschiedene Gruppen 
und Schiffe sich zeigen, sieht man links vorn ein Wirthszelt mit 
mehreren Personen. "In der Mitte des Blattes ist eine einzelne Gruppe, 
welche aus einer stehenden Frau, einem Kinde, und einem zur Erde 
gebückten Manne besteht. Rechts vorn am Plattenrande steht eine 
Frau mit dem Stecke neben dem sitzenden Manne. Unten gegen links 
C. W. E. D. fec. H. 6 Z. 9 L. Br. 10 Z. 2 L. 
Dieses Blatt gehört zu den ersten Versuchen des Künstlers, und 
ist von der allergrössten Seltenheit. 
851- Christian Wermuth, _Medail1eur, fand oben unter den Ini- 
WERM F tialen C. W. elne Stelle, man findet aber auch Schan- 
  münzen mit der Abbxjeviatux" des Namens. 
852. Unbekannter Kupferstecher, welcher nach der Angabe im 
Hartlaubtschexi Oataloge Blätter mit C. W. F. signirte. Sie 
 werden als alt bezeichnet, es ist aber keine bestimmte 
Periode angegeben. Auch muss es sich um Seltenheiten handeln, in- 
dem Brulliot II. N0. 543 bemerkt, dass er nie einen alten Kupferstich 
mit diesen Initialen gesehen habe. Heller, Monogn-Lexicon S. 97, 
gibt dieselben Buchstaben als jene eines vor dem 18. Jahrhunderte
        

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