Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1560624
833 
835. 
323 
833- Gen-l August Witzani, Maler und Kupferstecher, geb. zu 
 W  Dresden 1769, gest. 1816. Bekannt durch Landschaften 
  mm in Oel, und durch eine ziemliche Anzahl von Blättern, 
erscheint er hier nur mit einer Zeichnung, welche einen sitzenden 
Savoyardenknaben vorstellt. Sie ist durch die Radirung des August 
Ludwig Stein, eines Leipziger Malers, bekannt. Auf diesem Blatte 
steht: C. W. im). Stein. fec. aqua fort., 4. 
"834. Stempelschneidbr und Münzmefstcr, welche Medaillen und 
C W Münzen mit diesen Initialen signirten, wie wir theils bei 
  Schlickeysen, Erkl. der Abkürzungen die. S. 82, ersehen. 
Gornelius Wyntjes, Münzanfseher in Westfriesland von 1615-1624. 
Christoph Walten-eck, Münzmeister in Glückstadt von 1618-1702. 
Christian Wermuth, Stempelschneidcr, geb. zu Altenburg den 
16. Dezember 1661, gest. zu Gotha den 14. Mai 1723. Es gibt vielleicht 
keinen Künstler, welcher so viele Medaillen verbreitete, als Ch. Wermnth. 
Er trieb es ins Handwerksmässige, und scheute sich nicht, auch 
Schülerarbeiten unter seinem Namen ausgehen zu lassen. Daraus er- 
klartsich die Ungleichheit seiner Gepräge. Zu seinen besten Stücken 
gehören jene der Folge mit den Bildnissen der deutschen Kaiser. In 
die gleiche Categorie gehören auch die Medaillen von 1700-1708, sie 
sind aber von Koch gefertiget, obgleich sie unter Wermuth's Namen 
oder Zeichen erschienen. Im Jahre 1699 erhielt er ein kaiserliches 
Privilegium, in seinem eigenen Hause prägen zu dürfen. Desswegen 
steht auf einer grossen Anzahl von Schaumünzen: C. W. C. P. C.. oder 
C. W. C; PR. CAES. Mit dieser" Fabrikwaare bezog er die Leipziger 
Messe, und suchte bei Gelegenheit auch satyrische Medaillen an den 
Mann zu bringen, welche aber gewöhnlich confiscirt wurden. Die von 
ihm und seinen Gehülfen gefertigten Stempel sollen sich über 1300 
belaufen, so dass nicht leicht mehr ein so fruchtbarer Fabrikant ge- 
funden wird. Die Angaben über sein Geburts- und Todesjahr sind in 
den bisherigen Werken über Kunst und Künstler nicht genau. Obige 
Daten gibt eine auf ihn geprägte kleine Kupfermünze mit dem Bild- 
nisse Wermuth's und seiner Frau. Eine Zinnmedaille mit seinem 
Bildnisse ist von 1702. 
Christian Winnecke, Münzmeister in Copenhagen von 1690-1700. 
Er lebte unter der Regierung des Königs Christian V. Sein gleich- 
namiger Sohn" stand von 1700- 1747 im Dienste der Könige Friedrich IV. 
und Christian VI.  
Uhristoph Woltereck jun. war von 1714  1716 Münzmeister in 
Glückstadt.   
Gar] Wielandy, Medaillenr, geboren zu Genf 1747, machte seine 
Studien in Paris, und fand dann 1798 an der Münze in Genf eine 
Anstellung. Einige Medaillen sind mit C. W. bezeichnet, wie jene mit 
dem Bildnisse des M. Felix Desportes, des französischen Rcsidenten 
in Genf 1795. Auch Schanmünzen "auf wichtige Ereignisse der fran- 
zösischen Revolutionszeit sind mit C. W. signirt. Auf anderen Me- 
daillen steht C. W. F. Nach Schlickeysen starb C. Wielandy 1837 in 
Genf, so dass er ein ungewöhnlich hohes Alter erreicht haben muss.  
835. Garl Wagner, Hofmaler in Meiningen, und Radirer, be- 
"hauptet oben unter dem aus diesen Buchstaben be- 
( .W stehenden Monogramme N0. 821 eine ausführliche 
' ' Stelle, und daher handeln wir nachträglich nur über 
 die schönen und geistreichen Radirun grig des Künstlers. 
    2'
        

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