Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1560533
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CVT 
CVWB. 
814 
817. 
findet man von ihm. Sein eigenes hat er in Kupfer radirt, halbe 
Figur in "f, Ansicht nach links gewandt. Der Künstler ist unbedeckten 
Hauptes, und die Quasten des breiten Halskragens erfasst er mit der 
linken Hand. Unten im Rande steht: Carolus van Savoyen. 
Peinlre exlmordinuire en pelites [igures etc., und ganz unten rechts: 
C. van Savoyen feeiz aqua fort-i. Höhe mit Rand 6 Z. 1 L. Br. 3 Z. 
11 L. Der Kopf des Künstlers ist meisterhaft radirt, im Mantel be- 
merkt man aber einige harte Retouchen mit dem Grabstichel. Im 
ersten Druck ist auf der Rückseite kein Text, und auch die Schrift 
im Rande scheint erst später eingestochen worden zu seyn. Der Name 
ist aber von ihm selbst einradirt. Ob dieses Blatt mit jenem in C. de 
Bie's Werk: Ilet Gulden-Cabinet van de adele vry Schilderkonst etc. 4. 
V Antwerpen 1662, dasselbe sei, können wir nicht bestimmen, da. uns 
die Ansicht fehlt. C. de Bie liess die vielen Bildnisse seines Werkes 
in Kupfer stechen, und somit könnte es sich bei ihm um eine Copie 
handeln. Nach Zani lebte dieser Künstler noch 1680, andere lassen 
ihn 1669 sterben. 
 dlllSßppe Tiburzio Vergelli, Maler und Architekt von Re- 
Canati, arbeitete um l680_1695 in Rom. Er zeichnete 
verschiedene Ansichten von antiken und modernen Ge- 
, w banden dieser Stadt, so wie festliche Begebenheiten, und 
Landschaften. Nach seinen Zeichnungen sind mehrere grosse Blätter 
gestochen, wie die Ansicht des Colisseums 1691, die inneren An- 
sichten des Pantheons und von S. Giovanni in Laterano 1692 etc., 
gr. fol. Ein anderes Werk hat den Titel: Il splendore di Romu. In 
Roma 1690. fol. Die Kupferstiche sind von P. Girelli, und haben 
theils das Monogramm, theils den Namen des Zeichners. Dem ersteren 
ist zuweilen das Wort "disegno" beigefügt. Von Girelli sind auch die 
Blätter zu VergellPs Le Fontane delle piazze di Roma 1690 gestochen. 
Auch auf diesen kommt das Monogramm vor. Es besteht aus den 
Buchstaben G V T, man wird aber eher G V T lesen. 
815. Oarl Baron von Vitünghof ist oben unter dem Monogramme 
No. 753 eingeführt, und daher bemerken wir hier nur, dass 
CVV- sich die Initialen des Namens auf radirten Blättern nach 
CV V Zeichnungen von Ignace du Vivier oder-Duvivier finden. Sie 
stellen Landschaften mit Thieren vor, und bilden eine Folge von 
6 Blättern, qu. 8.  ' 
816. Glement von Waldt, Landschaftsmaler, war um 1620 thätig. 
C  Er arbeitete in den Niederlanden und in den Rhein- 
V . gegenden, was sich aus seinen Bildern schliessen 
lässt. Nur auf wenigen Gemälden steht der Name, und auch die Ini- 
tialen desselben kommen selten ivor. Brulliot II. N0. 53lb- spricht 
von einer Mondscheinlandschaft mit C VW. welche in einer trockenen 
Manier behandelt seyn soll. C. v. Waldt, welchen der genannte Schrift- 
steller nicht kennt, gehört überhaupt nicht zu den vorzüglichsten 
Meistern seiner Zeit. 
317. Unbekannter Kupferstacher oder Zeichner. welcher in England 
C V W B lebte. Die Initialen seines Namens ändet man auf 
   ' dem Bildnisse des General Olivier Cromwell, 4. Auch 
die Buchstaben M K stehen auf diesem Blatte, welche ebenfalls nicht 
gedeutet sind. Wir fanden es nur in H. Br0mley's Camlogue of en- 
graved brilish portraits etc. London 1793 angegeben. Die Bildnisse 
OromwelPs sind zahlreich, auf keinem derselben fanden wir aber eine 
solche Bezeichnung. Vielleicht haben die Buchstaben einen anderen Sinn.
        

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