Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1560528
CVS. 
809 
813. 
313 
C. van Breen nach Sbranssen in Kupfer gestochen habe. Hazard sagt 
auch , dass das Monogramm jenem des Crispin de Passe ähnlich sei, 
welcher aber sein Zeichen aus den Buchstaben CVP bildete, Es 
möchte fast scheinen, dass es sich- geradezu um das Monograrnm des 
G. de Passe handle, und dass aus dessen Taufnamen im holländischen 
Klange  Cri spiaen,  der Künstler Sbranssen geschaffen werden 
sei. Wir sahen nie ein Blatt mit diesem Namen  oder dem obigen 
Zeichen , und fanden auch anderwärts keines beschrieben. Uebrigens 
mag dennoch ein Meister dieses Namens gelebt haben. Man schreibt 
ihm auch die Initialen C VS zu.  
399. Unbekannter Bildhauer. In der Kirche des Klosters Maul- 
C V S bronii in Würteinberg befindet sich ein 12 Fiiss hohes 
.   Oruciüx aus Keupersandstein mit der Jahrzalil 1473. 
Unten stehen die Buchstaben C. V. S. . welche den Verfertiger wohl 
nicht bedeuten, sondern den Sinn ausdrücken: Christus Vnser Selig- 
macher. Die gewöhnliche Inschrift über dem Haupte des Erlösers 
(INRI) fehlt. Der Bildhauer dürfte dem Kloster angehört haben , da. 
in Maulbronn von jeher kiinstfcrtige Layenbrüder einverleibt waren. 
Ein solcher ist der Maler Ulrich, welcher sich als Verfertiger der 
Wandmalereien von 1424 nennt. Ueber diese Gemälde berichtet 
Dr. Waagen, Kunstwerke und Künstler in Deutschland II. S. 237. 
Auch in den kunstgeschichtlichen Werken von Dr. Kugler, Dr. Förster 
u. A. ist darauf hingewiesen. 
810. G. van Sbranssen bot uns oben N0. 808 Gelegenheit zur 
C V S Erörterung, und wir haben hier nichts beizufügen. Der 
'h  b  Name ist problematisch, und die Existenz des Künstlers 
nic t ver ürgt. 
311. Oarl Adolph Gottfried von Schachmann illustrirte folgendes 
C V S Werk mit Radirungen: Beobachtungen über die Gebirge bey 
 Königshayn in der Oberlausiz. Dresden bey Walter 1780. 
gr. 4. Die Initialen Cu S stehen auf dem Blatte mit der Ansicht von 
Knckucksstein und auf mehreren Vignetten. Andere Blätter sind mit 
C. d. S., G. d. S. und v. S. bezeichnet. 
812- Garl van Sichem, Kupferstecher, nimmt oben unter dem 
C,V_ S_  Monograinine N0. 804 bereits eine Stelle ein, und 
C V S A ; daher bemerken wir hier nachträglich, dass Christ, 
 r   Monogn-Erklär.  159, die Initialen C. V. S. irrig 
dem Christoph van Sichem znschreibe. Er spricht von den "HQGYBSI- 
archis" des letzteren, welche zu Arnheim 1609 gedrukt seien. Dieses 
Werk erschien unter folgendem Titel: Icohira et ltistorica descriptio 
praecipuorum hacresiarcharuvn per C. "V. S. Arnhcmi 1609, kl. fol. Es 
enthält die Bildnisse des Bernhard Knipperdolling und Johannes von 
Leyden nach H. Aldegrever, nebst jenen von 15 anderen Fanatikern. 
Unter jedem Blatte ist die gedruckte Lebensbeschreibung in lateinischer 
Sprache. Die Bezeichnung: C. v. Sichem sc. et 0.10., bezogen Christ 
und andere irrig auf Christoph van Sichern. Höhe mit der Schrift 
9 Z. 9 L. Br. 5 Z. 1 L. Es gibt auch eine Ausgabe mit deutschem 
Text: Historische Beschreibung und Abbildung der fürncmbsten" Haupt- 
Ketzer. Durch C. V. S. A. Amsterdam bey Cornelis Nicluuss Buchliandlcr 
1608, fol. Dem Datum nach ist diess die erste Ausgabe. 
813. Garel van Savoyen, geb. zu_ Antwerpen 1619, malte meist 
v S kleine Bilder mit nackten lüguren, zu welchen ihm Ovid's 
 ' Metamorphosen den Stoß boten. Auch schöne Bildnisse
        

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