Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1560431
3.04 
790 
793. 
Periode ab, {als sie. den; Vergleich Amitwlen Erzeugnissen-der jüngeren 
Generation nichtaushalten. Viele Gemälde-und. Zeichnungen tragen 
die Buchstaben .der ersten und zweitenReihe, "doch kehren sie nicht 
stereotyp auf allenBilderu; wieder. Kräftiger oder feiner lgezogen, 
auch in "anderen ,]1nterva.llen;.ist zuweilen auch die Jahrzahl beigefügt, 
mit der Anzeige {des Monats darüber. .80 ist z. B. an das p. der 
zweiten Reihe "itljmzi gefügtw Auf anderen Gemälden stehen die 
Buchstaben Hdk. hdkß, V.H.d.k, oder Vhdk. Die Buchstaben 
.der dritten und vierten Reihe kehren mit geringer Abweichung auf 
den radirten Blättern des Künstlers wieder. Fünf dieser schönen 
Blätter stellen Thiere vor, mit den Jahrzahlen 1825, 1831 u. 1832. 
Ein sechstes, der Postillon mit seinem Pferde, ist mit hdkf. bezeichnet. 
Im Künstler-Lexicon sind diese Radirungen beschrieben. Im dritten 
Hefte des Münchner Albums von H. Kohler 1839 ist eine Original: 
Lithographie, Soldaten auf dem Märsche vorstellend, qu. fol. F. Hohe 
hat mehrere Gemälde lithographirt. 
790. c. v. Kettenschop heisst nach Brulliot I. No. 13531). der 
Träger dieses hionogrämms. Nach der Ansicht dieses Schrift- 
 stellers scheint er der Schule Rembrandts anzugehören, da 
die radirten Blätter Kettenscholfs in der Weise desselben behandelt 
sind. Auf solchen Blättern soll das Monogramm, und auch der Name 
des Künstlers stehen. Wir haben aber nie eine Radirung von der 
Hand dieses Meisters gesehen, und in keinem der vielen uns zu Gebot 
stehenden Oataloge eine solche beschrieben gefunden. Kettenschop's 
Blätter müssen daher zu den Wenheiten gehören.  
791. Gornelius van Kyck malte in der ersten Hälfte des I7. Jahr- 
C V K hunderts militärische Scenen, meistens wie sie in Wacht- 
'   stuben, Schenken und auf Vorposten verfallen. Seine 
Werke sind nicht häufig, und mögen auch unter einem andern Namen 
gehen, da die wenigsten bezeichnet sind. Er ist überhaupt wenig be- 
kannt, so dass man in den früheren Künstlerverzeichnissen vergebens 
nach seinem Namen sucht. Kyck verdient aber bekannt zu seyn, da. 
seine Bilder von grosser Wahrheit, und von kräftiger, wenn auch 
etwas dunkler Farbe sind. 
792- Christian von Loh, Münzmeister in Oels von 1699  1717, 
(l V. L_ 26102118116 Münzen mit den Initialen des Namens.   
  uf Weimar sehen Munzen von 1616-1620 sind diese 
äuchstaben IIIClIIEYgBIQgBSlZGlllJ, und beziehen sich auf den Münzmeister 
ynacus von e r. 
793- Gornelis van Noorde, Maler und Kupferstecher, geboren 
 zu Haarlem den 12. März 1731, gest. den 16. October 1795. 
OVN; Sehüler yon F. Decker__und T. H. Jelgersnia, inaehte er 
 s1ch_wen1ger durch Gemalde, als durch schone Zelchnungen 
bekannt. Er widmete auch die meiste Zeit dem Unterrichte, und zu 
diesem Behufe arbe1tete der Künstler mehrere. Vorlagen aus, welche 
nach und nach ein Zewhnnngs-Imitationswerk bildeten, dessen Bestand- 
theile wlr bei der Bearbeitung des Artikels im Kiinstler-Lexicon X. 
S._264 nicht genau kannten , so dass wir hier die Blätter kurz ver- 
zeähneiänbda  Weääel inidliunvstkatalig N0. 20,748 die Anhaltspunkte 
gi  a e1 1s au an le anier ingewiesen, in wec er irgend 
ein Blatt behandelt ist. Selbst ein Holzschnitt ündet sich darunter 
nämlich das Bildniss des o. yail-Noorde, No. 1, und das Titelblatt 
No. 21 des Verzeichnisses. Nur ein Theil der Blätter ist mit den
        

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