Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1560379
298 
CVB. 
767 
772. 
einem N. de Braeu, und erwähnt ein grosses Blatt nach H. Goltzius, 
welches Simson mit dem Eselskinnbacken vorstellt. Nach seinen An- 
gabe ist es C. Braeu so. bezeichnet, und wenn je, so ist sicher ein 
Schreibfehler anzunehmen, da nur der Name Breen und Braen vor- 
kommt. Dieser Wechsel der Orthographie ist von keinem Belang, da 
eine solche Umwandlung in der holländischen Sgrache nicht zu den 
Ausnahmen gehört. Es lebte auch ein Gilles van reen, welcher nach 
Adrian van Ysebrand gestochen hat. Claas van Breen wählte Vor- 
bilder von G. van Mauder, J. Matham, van de Velde, Tintoretto, 
M. Heemskerk, C. Clock u. A. Heinecke, Dict. III. p. 321, nennt 
unsern Künstler C. van Brecht, erwähnt aber zu gleicher Zeit eine 
Folge von 6 Blättern mit dem Namen C. v. Breen. Von einem Cor- 
nelis van Brecht kennen wir 6 Blätter mit Goldschmieds-Ornamenten, 
welche C. V.B. bezeichnet sind. 
767- 63m1! Blanck, Knnstliebhaber, geb. zu Regensburg 1794, 
6B besi die Akademie in Nürnberg, und fand dann in 
München an Albrecht Adam einen eminenten Lehrer in der 
78 26 Malerei, welche aber Blanck nicht zur Hauptsache machte, 
da er als k. bayerischer Postbeamte seine Zeit theilen musste. 
Seine Gemälde verrathen indessen ein schönes Talent. Sie 
bestehen in Landschaften mit Pferden und anderen Thieren, 
und sind meist mit dem Monogramme bezeichnet. Die Jahrzahl wechselt. 
768. Grispin van den Broeck liess eine grosse Anzahl von Zeich- 
V nungen und Gemälden in Kupfer stechen, und 
C, V. B., C B ß auf Blättern dieser Art lsrteht theilshdas ausdC KB 
 ebildete Monogramm o. 765, t eis sin ie 
C VB IR w" Initialen des Namens aufgesetzt. Auch die Kupfer- 
stecher bedienten sich zuweilen einer Namenschifre, wie H. Collaert, 
dessen Monogramm aus H C besteht. J eronymus Wierx zeichnete IR. W. 
Die Meister, welche nach C. van den Broeck gestochen haben, sind 
unter dem Monogramm C VB genannt.  
769. Gornelis van Brecht, Goldschmied, war um _i6s0 tliätlg. 
'  Die Initialen seines Namens findet man auf 6 kleinen Blättern 
mit Ornamenten für Juweliere, welche 1650 erschienen. Der 
Stecher zeichnete IH., d. h. JOIIMIIIGSNHQIIMS, welcher für Paulus Furst 
in Nürnberg arbeitete. Auf andern Blattern stehen die Buchstaben CA B, 
d. h. Cornelius a Brecht. 
770. Unbekannter Plastlker, welcher im 1_6. Jahrhundert lebte. 
C V B Im grünen Gewölbe zu Dresden sind_in_grauen Sand- 
 '  stein geschnittene Platten in der Art, wie sie H. S. Behain 
zu Nürnberg um 1500 fertigte. Sie stellen Carrilraturen vor, und die 
älteste und merkwürdigste einen Zahnbrecher mit C.  Darunter 
hat wohl der Künstler seinen Namen angedeutet. Allein es sind auch 
noch die Buchstaben B. B. R. I. V. eingeschnitten. 
771. G. van Brugh oder Brügh, Landschaftsma1er,_ war in der 
B zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts thatig. Er malte 
C- V- - in der Weise des N. Berchem, und bezeichnete seine 
Bilder meistens mit dem Namen.  
772. Garl van Bockel, Kupfersteclier, war gegen Ende des 16. Jahr- 
hunderts in Paris thätig. Er coplrte viele Blätter von 
C J. und R. Sadeler, welche Eremiten vorstellen, aus dem 
C w ff Werke von Martin de Vos: Monumente Anavhoretorisqi. 
   ' und Oraculum Anachoreticmm etc. M. de Vos gab sie in
        

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