Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1560349
758 
760. 
295 
4) Der Reisende zu Pferd. Links vom Vorgrunde her zieht sich 
ein Weg nach der mit Bäumen bewachsenen Anhöhe in Mitte des 
Grundes hin. Auf diesem Wege bemerkt man den Reiter vom Rücken, 
nach dem links hinter einem Gebüsche stehenden Manne gewandt. 
Rechts im Vorgrunde erhebt sich ein alter Weidenbaum, und zwei 
andere Bäume reichen bis an den oberen Rand. Unten in der Mitte 
des Randes: C. V. Beeresteyn f. 1650. H. 7 Z. 4 L. Br. 7 Z. 10 L. 
5) Die zwei Männer in orientalischer Tracht auf dem rechts sich 
erhebenden Hügel. "Der eine steht gegen links gerichtet, der andere 
sitzt und kehrt den Rücken. Rechts hinter dem Hügel bemerkt man 
zwei Baumgruppen, und links eine andere, in deren Nähe eine un- 
deutlich ausgedrückte weibliche Figur sich geigt. Ohne Namen, aber 
unzweifelhaft von Beeresteyn. H. 2 Z. 9 L. Br. 3 Z. 6 L. 
6) Landschaft in Oval. Rechts bemerkt man am Fusse eines 
alten Weidenstammes einige grosse Pflanzen. Vom Mittelgrunde aus 
führt ein Weg auf den Hügel, welcher mit Eichen und jungen Weiden 
besetzt ist. Nachlässig geätzt, aber ohne Zweifel von Beeresteyn. Das 
Oval ist von ungleicher Form, so dass es rechts etwas breiter ist, als 
an der linken Seite. H. 3 Z. 3 L. Br. 6 Z. 
7) Das Kornfeld, dieselbe Composition, welche J. Ruysdael von 
der Gegenseite radirt hat, B. No. 5. Das Feld breitet sich rechts aus, 
und wird von Baumen begränzt, worunter eine alte Eiche mit grossen 
Aesten sich bemerkbar macht. Vorn liegt ein umgestürtzter Baum. 
Unten im Rande nach links: C. v. beeresteyn f. H. 5 Z. 3 L. und 
11], L. Rand. Br. 6 Z. 3 L. 
Dieses Blatt ist grösser, als jenes von Ruysdael, und da. Beere- 
steyn alter ist, als dieser Meister, so könnte Ruysdael das Blatt des- 
selben copirt haben. Der entgegengesetzte Fall ist nicht zu denken. 
758. Glemens Vogther, Goldschmied oder Kupferstecher, welcher 
C V um 1630 in Augsburg thätig war. Man findet kleine Muster- 
' ' blätter für Goldschmiede, welche mit dem Namen , oder den 
Initialen C V. bezeichnet sind. Die Verzierungen erscheinen meistens 
weiss auf schwarzem Grunde. Die Blätter dieser Art gehören zu den 
Seltenheiten. Wir kennen die Zahl derselben nicht. 
759. Unbekannter Zeichner, welcher mit Carlo Maxiotti u. A. 
G. V jmh die neue Ausgabe der „Jcon0logia del Cav. Cesare 
' ;Ripa Perugino." Perugia 1764, illustrirte. Die Ini- 
C- V- I- tialen seines Namens stehen auf kleinen einblematischen 
Blättern von Carlo Grandi, Joseph Perini u. A.  
760. Medailleure und Münzmeister, welche ihre Gepräge mit C. V. 
C V bezeichneten. Diese Buchstaben haben aber auch noch eine 
'  andere Bedeutung. Zu den Seiten eines Kreuzes auf Mero- 
vingischen Münzen lesen die Nilmismatiker Crux Wncit oder Christi 
Vietoria. Auf Siebenbürgemschen Münzen bedeuten diese Buchstaben 
die Münzstätte Colox-Var, d. i. Klausenburg. Nach dem Namen des 
Papstes Sixtus IV. (1471  1484) ist dadurch Caput Vmbriae ausge- 
drückt. Auf anderen Münzen muss man im Zusammenhange mit dem 
Vordersatze Curaverunt lesen. 
Christoph Vahrenhorst, Münzmeister zu Königsberg in Preussen 
von 1672  1674, zeichnete Münzen mit C. V. 
 Garl Friedrich Voigt, berühmter Medailleur und Edelsteinschneider 
In München, geb. zu Berlin 1800, behauptet im Künstler-Lexicon XX. 
S. 502 eine ausführliche Stelle, und es ist auch der grösste Theil
        

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