Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1560326
754 
756. 
293 
kommt vor, theils mit den gegebenen Zeichen, qu. 16. und qu. 12, 
Eine Folge von 12 Landschaften mit Vieh in fol. und qu. fol. gab der 
Künstler 1808 heraus. Auf etlichen Blättern ist das Monogramm mit 
d_er Jahrzahl 1808 verbunden. Auch viele einzelne radirte Blätter 
mit dem Monogramme finden sich, sowie etliche Lithographien. Andere 
Blätter sind mit den Initialen CvV versehen. 
754- Gar! Christian Vogel von Vogelstein. Historienmaler und 
Professor an der k. Akademie in Dresden, geb. 
E zu Wildenfels im Erzgebirge 1788, behauptet-im 
, QM. Künstler-Lexicon xx. s. 4s1 s. eine ausführliche 
Stelle, da er sich den grössten Meistern unserer Zeit anschliesst. Wir 
haben seine Werke verzeichnet, und die Kupferstiche und Lithographien 
nach denselben angegeben, und somit ist hier nur zu bemerken, dass 
der Künstler in seiner früheren Zeit kleinere Gemälde, Skizzen und 
Zeichnungen mit dem Monogramme versehen habe. Auf grösseren Ge- 
mälden zeichnete er von jeher mit dem Namen, zu Lebzeiten seines 
Vaters Christian Lebrecht „O. Vogel jun." Im Jahre 1831 von 
seinem Monarchen in den Adelsstand erhoben, hatte er die Inschrift 
seiner Werke vermehren können, der Künstler blieb aber immer bei 
dem bescheidenen Namen C. Vogel, welcher in der Kunstwelt rühm- 
lichst bekannt ist. Die Zahl seiner historischen Gemälde ist bedeutend, 
und an diese schliessen sich viele Bildnisse in Oel, welche zu den 
ausgezeichnetsten Leistungen dieser Art gehören. Zuweilen iindetman 
das Monogramm oder die Initialen C V mit der Jahrzahl auf der Rück- 
seite angebracht. Auf mehreren seiner meisterhaften Portraitzeich- 
nungen steht das zweite Monogramm, und auch die Cursiven O. V. 
kommen vor, wie wir dieselben an betreffender Stelle geben. Ueber 
seine Sammlung von Portraiten von Künstlern und Kunstfreunden jeden 
Ranges und Standes haben wir im Künstler-Lexieon S. 488 Nachricht 
gegeben. Sie kam in den Besitz des Königs von Sachsen, welcher sie 
dem k. Kupferstich-Cabinette in Dresden einverleibte. Die grösste An- 
zahl der Bildnisse ist mit dem Stifte gezeichnet. Mit dem Grabstichel 
Oder der Radirnadel vervielfaltiget, würde diese Sammlung ausser jener 
der iiorentinischen Gallerie und der Jcones virorum doetornm, pieto- 
rum dtc. von A. van Dyck nicht ihres Gleichen finden. 
Schliesslich bemerken wir nur noch , dass sich der Künstler seit 
etlichen Jahren in München befinde, da. ihm der König von Sachsen 
einen ehrenvollen Ruhestand bewilligte, und sein einziger Sohn im k. 
bayerischen Staatsdienste steht. Der edle Meister erfreut sich noch 
immer der bessten Gesundheit und einer ungeschwachten Geisteskraft. 
Unter VC kommen wir auf ihn zurück, da die Namensbuchstaben ver- 
kehrt auf einer Radirung stehen. 
755. Ulaude Vignon, Maler und Radirer von Tours, welcher zu 
Paris 1670 oder 73 im 67. Jahre starb, behauptet im 
Ü  Peintre-graveur franeais par Robert-Dumesnil VIII. 
 p. 154 einen ausführlichen Artikel, indem selne ra- 
MWWZWA- dirten Blätter genau beschrieben sind. Die Buchstaben 
C V kommen aber auf diesen nicht vor, sondern nur auf Kupferstieheil 
von J. H. David nach O. Vignonis Zeichnungen. Sie stellen Büsten 
berühmter" Männer vor, in einer Folge von 25 Blättern aus dem Ver- 
lage von F. L. D. Ciartres in Rom, 4. Unter den Initialen C. V. F. 
kommen wir auf diesen Künstler zurück. 
756- Vincenzo Gaccianemiei, ein Edelmann aus Bologna, und 
D v Schüler des Parmeggiano, soll nach Brulhot II. ölti der Ver- 
  fertiger jenes radirten Blattes seyn, auf welchem diese Buch-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.