Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1560033
264 
670. 
Kunst- und Lehrbüchlein etc. Frankfurt am Main, in Verlegung Sigmund 
Foyrabends 1578, 80 und_99. Im Wappenbuch von 1579 ist es eben- 
falls benutzt.   
10) Die Fama, und ein Schlitten von Krebsen gezogen: In tra- 
ham Feyerabendi. Mit OS. 4.  Dieses Blatt gehört in J. Amann's 
Kunstbüchlein, und kommt auch im Wappenbuch von 1579 vor, doch 
mit dem Titel: Fama et trahae agitator. 
11) Das Titelblatt zum Kreutterbuch des Ilochgelehrten   D. 
Petri Andreae Mathioli   Durch Joachimum Camerarizim. Frankfurt 
am Mayn 1590, 1598. 1600 und 1611. fol. Die reich verzierte Titel- 
einfassung ist mit I. A. (J. Amann) und C S. mit dem Messerchen 
darunter bezeichnet. Es sind verschiedene allegoriscbe Figuren ange- 
bracht, wie der Arzneikunde, des Garten- und Feldbaues, des Acker- 
baues und der Viehzucht, der Pflanzkunde, der Medicin dtc. Oben ist 
ein Medaillen mit der Umschrift: Bonae Valezudini Dicatum. Im Me- 
daillon sitzt die Hygea mit der Schlange, und zu den Seiten sind 
Kinder mit den Attributen der Wissenschaften. Die Initialen des Form- 
schneiders sind in einem durch eine Linie getheilten Schilde mit dem 
Messerchen darunter. H. 11 Z. 10 L. Br. 7 Z. 9 L. 
12) Die Blätter zu Flacii Josephi des hochberühmten Jüdischen 
Geshichtschreibers Historien und Bücher.  - Strassburg, Th. Rih-el 
1,590. 1595. 1603 fol.  
13) Mehrere Ansichten vonßtädten in Münsters Cosmographey. 
Basel bei Henricpetri 1550 und in den folgenden Ausgaben, meistens 
in fol. und qu. fol. Diese Blätter sind theils nach eigener Zeichnung, 
theils nach Rudolph Manuel Deutsch und einem Monogrammisten DK. 
geschnitten. Der Formschneider zeichnete C. S., und fügte unter die- 
sen Buchstaben das Messerchen und den Klöppel bei. Ein solches 
Zeichen findet man auch auf dem Blatte mit der Belagerung von Metz, 
und wenn je zwei Künstler an den hier erwähnten Blättern Theil ha- 
ben sollten, so müssten die Pläne und Ansichten der Oosmographie 
von S. Münster, und die Belagerung von Metz einem unbekannten C. 
S. zugeschrieben werden. Nur auf diesen Blättern ist Messer und 
Klöppel oder Grabstichel beigefügt, auf den anderen nicht. Allein auch 
diese Blätter werden von Ch. Stimmer herrühren. Der Formschneider 
musste vor allem des Schreibens kundig seyn, da. auf jedem Blatte 
Schrift eingeschnitten ist. Und als Schreibmeister haben wir den Ch. 
Stimmer gleich anfangs kennen gelernt. Das Zeichen C. S. mit dem 
Messerchen und einem Werkzeichen an dem oben gegebenen Marksteine 
findet man auf der Ansicht von Weissenburg. Auf den Blättern mit 
den Prospecten von Rom (1549), Solothurn, Venedig und Weissenburg 
ist kein Zeichner genannt. B. No. 2  4. Die Ansichten von Basel 
(1549), Cöln (1548), Fulda, Rufach (1548), Besaneon und des Amphi- 
theaters von Verona (1549) haben das Monogramm des Rudolph Ma- 
nuel Deutsch als des Zeichners. Der Monogrammist 1). K. hat Theil 
an den Blättern mit den Ansichten von Constantinopel, Lübeck, Lüne- 
burg und Trier. 
670. Gaintat Schwarz, Gaspar Sommerstein und Gonrad Sal- 
 dörfer müssen sich in die theils gestochenen, theils 
R 58 i? radirten Blätter theilen, welche mit den gegebenen Ini- 
Ü S tialen bezeichnet sind. Sie waren alle drei in der 
G-S 1 C-NSI- zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts thätig. Schwarz 
starb erst im folgenden. Er arbeitete gewöhnlich mit dem Grabstichel, 
lieferte jedoch keine Meisterwerke. Saldörifer liess die Nadel vorwrr- 
sehen, und von ihm rühren vielleicht die Blätter mit den Wappen er.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.