Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559968
660. 
257 
94) Zwei Kinder mit einem Lamrne, welches sie mit Früchten 
füttern. Links im landschaftlichen Grunde reicht ein Baum bis an 
den oberen Rand. Links unten im Rande: Comelius Schut inuent. 
cum priuileg. H. 2 Z. 10 L. und 2 L. Rand. Br. 4 Z. 
95) Die Kinder beim Weinfasse. Rechts des Blattes bemerktvman 
zwei nackte Kinder, wovon das knieende aus dem Glase trinkt, wäh- 
rend das andere halb liegend aus dem links stehenden Fasse schöpft. 
Neben letzterem liegen Trauben und Früchte, und ein drittes Kind 
hält eine Traube auf dem Rücken hängend. Ohne Namen und Zeichen. 
H.2Z.6L. Br.3Z.6L. 
Dieses Blatt könnte den Herbst vorstellen, so dass es mit drei 
andern eine Folge der Jahreszeiten bilden würde. 
96-99. Die vier Elemente, durch Genien oder Kinder vor- 
gestellt. Folge von vier Blättern von ungleicher Grösse. 
96) Das Feuer. In Mitte des Blattes sitzt ein Kind nach rechts 
gewandt neben dem Feuer, in welchem ein Topf steht. Links bei dem 
Kinde liegt eine Feuerzange und ein Blasbalg. Im Grunde bemerkt 
man einen Büschel Reisig. Unten links im Rande: Comelius Schut 
inuen cum priuilegio. H. 2 Z. 5 L. u. 21h L. Rand. Br. 3 Z. 3 L. 
97) Das Wasser, durch ein Kind vorgestellt, welches sitzend nach 
links gewandt den Fisch von der Angel abnimmt. Rechts hinter ihm 
bemerkt man ein Gefäss, und links ein hohes Schilf. Unten links im 
Rande: Com. Schut inu. cum priuilegio. H. 2 Z. 2 L. u. 3 L. Rand. 
Br. 3 Z. 5 L.  
98) Die Erde. Das auf der Erde sitzende, nach rechts gewandte 
Kind hält eine Schaufel in der linken Hand, und in der anderen eine 
Vase mit Früchten und Aehreu. Den Hintergrund bildet Landschaft. 
Wie oben bezeichnet, und in gleicher Grösse. 
99) Die Luft, durch drei in Wolken schwebende Genieu vorgestellt. 
Jener in der Mitte hält ein langes flatterndes Band über sich. Der 
rechts schwebende Genius auf dem Rücken hält zwei Vögel am Faden, 
und der dritte links scheint herabzuschweben. Ohne Namen und 
Zeichen. H. 2 Z. 9 L. Br. 3 Z. 6 L. 
Die schöne originalseitige Copie erkennt man an dem links herab- 
schwebenden Genius. Es geht ein Windstrahl aus seinem Munde, 
iwelcher im Originale fehlt. Auch sind die Sonnenstrahlen nicht zu 
bemerken, welche man in der Copie rechts sieht. Dann ist sie 
3 Z. 8 L. breit. 
100-103. Die vier Elemente, ohne Namen und Zeichen. Folge 
von vier Blättern von ungleicher Grösse. Sie scheinen von Schut 
selbst radirt zu seyn.  
(00) Das Feuer, gegenseitige Wiederholung des Blattes N0. 96. 
Der Genius sitzt in Mitte des Blattes auf den rechten Arm gelehnt. 
Links neben ihm sieht man das Feuer, und rechts liegt ein Blasbalg. 
H. u. Br. 1 Z. 11 L. 
101) Das Wasser, gegenseitige Wiederholung des Blattes N0. 97. 
Der Genius mit dem Fisch an der Angel sitzt bei einem Schilf nach 
rechts gewandt. H. 1 Z. 6 L. Br. 2 Z. 
102) Die Erde, gegenseitige Wiederholung des Blattes N0. 98. 
Der Genius, welcher eine Vase mit Früchten hält, und sich auf eine 
Schaufel stützt, ist nach links gewandt. H. 2 Z. 8 L. Br. 2 Z. 3 L. 
Monogrammisten Bd. II. 17
        

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