Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559941
Nr-ä 
ßBO. 
255 
80) Der Triumph des. Friedens. In Mitte des Blattes sitzt ein 
junges Mädchen 'mit dem Oelzweige in der Linken von Genien um? 
geben. Links stürzt ein Krieger die Furien des Krieges mit der 
Lanze zu Boden, und rechts bemerkt man einen Flussgott neben der 
Ceres mit dem Füllhoru. Im Hintergrunde {iiehen Soldaten. Unten 
links im Rande: C. Schut in et f_, in der Mitte: Trivmphvs Pucis, 
rechts: C. Galle exc. H. 7 Z. 1 L. und 4 L. Rand. Br. 12 Z. 
Im ersten, sehr seltenen Aetzdrucke fehlt die Schrift. 
81) Die Vereinigung der Erde mit dem Reiche des Neptun, und 
der daraus hervorgehende Handel. Reiche Allegorie in grossen Figuren. 
Corn. Schut fecit. Sehr frei radirtes Blatt, s. gr. roy. qu. fol. 
I. 82) Die sieben freien Künste, in eben so vielen allegorischen 
Figuren auf einem Blatte. Rechts ist die Musik vorgestellt, eine die 
Orgel spielende weibliche Figur. In der Mitte unterrichtet die Gram- 
matik einen Knaben. In ihrer Nähe zirkelt die Geographie auf dem 
 Globus u. s. w. Unten links: C. Sohut inuem et fecit, in der Mitte: 
Septem Artes Liberales. Höhe 9 Z. 1 L. und 6 L. Rand. 
Br. 14 Z. 1 L.  
83-89. Die sieben freien Künste. Folge von sieben Blättern 
mit Figuren-Gruppen in nicht ganz gleicher Grösse. Die ersten 
Abdrücke sind vor dem Titel, und vor dem Namen des Künstlers. 
83) Die Rhetorik. Links sitzt ein junger Mann mit dem Lorbeer- 
kranze auf dem Haupte und dem Merkurstabe auf einer Art Thron. 
Rechts neben ihm steht ein etwas älterer Mann auf welchen die 
einige Stufen tiefer stehenden Personen hören. Im gorgrunde rechtä 
liegt eine weibliche Figur mit einer Bandrolle. er Hintervruii 
rechts gibt die Ansicht einer Strasse. Unten in der Mitte: Rhetolrica, 
links: C. Schut inuent. et feoit. Höhe 8 Z. 3 L. und 10 L. Rand. 
Br. 11 Z. 6 L. 
 84) Die lXIusik. Bei einem Springbrunnen musiciren drei junge 
Mädchen, und hinter dieser Gruppe bemerkt man einen weiblichen 
Genius mit Schmetterlingsilügeln. Im Vorgruiide liegen Instrumente. 
Unten in der Mitte: Musica, links: C. Schut inucnt e: fecit. In der 
Grösse des obiven Blattes.  
85) Die Giioinetrie. In Mitte des "Blattes sitzen vier Figuren 
nin einen Globus. Rechts steht eine Ganone, und links erheben sich 
zwei grosse Gebäude. Oben schweben drei Genien. Unten in der 
Mitte: Geometrie, linläs: (JLSchut inuent. e! feoit. H. 8 Z. 10 L. 
und 8 L. Rand. Br. 11 ._3    
86) Die Arithmetik. Links sitzt ein alter Mann bei einem jungen 
am Tische mit Geldzähleii beschaftigt, und rechts lehnt sich eine 
weibliche Figur mit_der_ Tafel auf den Tisch. Oben in der Mitte 
sind drei Genicn, die sich Geld _zuwerfen, _und unten rechts sitzen 
zwei andere Geiiieii bei der Geldkiste. In MIitte ldes Randes: Arith- 
metica. link": C. Schut inuent e: fec. n (er Grösse des obi- 
gen Blattes. b  
37) Die. Astrologie. In Mitte des Blattes schwebt eine weibliche 
Figur mit gwsgen Flügeln und einem Sternenkranz um das Haupt. 
Sie hält den Scepter in der Rechten, und deutet mit der Linken nach 
der rechts stehenden Sphäre.  Neben dieser sitzt ein Mann auf dem 
Boden, und blickt nach der weiblichen Figur. Links beschäftigen sich 
zwei Genieii mit dem Adler, und in der Luft erscheint Phöbus auf 
dem Sgnnenwagen. Unten im Rande: Astrologie, links: C. Schut 
inuent et fecit. H. 9 Z. 2 L. und 4 L. Rand. Br. 11 Z. 10 L.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.