Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559896
250 
660. 
Dieses Blatt hat im ersten Drucke weder Namen noch Zeichen, 
im späteren Drucke soll es bezeichnet seyn. Wahrscheinlich ist die 
Schrift des folgenden Blattes gemeint, welches wir nicht gesehen haben. 
30) Die hl. Familie. Im Reinde: Cornelius Schvt pinmia. Martinas 
Van den Enden emrrudit. Oval. 4.   
31) Die h]. Familie in ganzen Figuren mit Engeln. Maria und 
Jcseph führen in der Mitte den kleinen Jesus nach dem Vorgrunde zu, 
wo Johannes sich auf das Lamm stützt, nnd ein Engel dem göttlichen 
Knaben Früchte anbietet. Links betet ein grösserer Engel knieend an, 
und im Ilintergrnntle (lerselhen Seite sitzt ein Engel auf dem Esel. 
Oben erscheint Gott Vater in der Glorie von (lhornbim. H. 6 Z. 8 L. 
und 10 L. Rain]. Br. 5 Z. 7 L. 
Im ersten Drucke, ohne Namen und Zeichen, bemerkt man links 
unten im Rande einen gekritzelten Engelskopf mit einer Hand. Später 
wurde diese Stelle auspolirt, und das Blatt bezeichnet. 
32) Die hl. Familie in ganzen Figuren ßmit Engeln. Maria sitzt 
mit dem Kinde auf dem Schoosse, und legt die'Hand auf den Rücken 
des links stehenden Johannes mit dem Lamme. Den Hintergrund 
bildet eine Landschaft. Oben rechts schweben zwei Irlngel mit einer 
Blnmengnirlande, und unten links bemerkt man zwei Engel mit dem 
Blumenkorbe. Im Rande links leicht geritzt: C. Schult f. H. 5 Z. 1 L. 
und 3 L. Rand. Br. 6 Z. -9 L.  
Die späteren Abdrücke sind mit der Schneidnadel übergangen, 
und der Name ist stärker gezogen. 
33) Büste der hlaria mit dem Kinde in einer Tafel von Engeln 
getragen. Unten imRande: Benedicta zu in mulieribtts. C. Schut 
cum priuilegio. Liebliche Composition, fol. 
34) Der Kopf der Maria von einer Glorie umgeben, in welcher 
man rechts und links zwei Oherubim bemerkt. Ohne Namen und 
Zeichen. H. 1 Z. 4 L. Br. 2 Z. 9 L.  
35) Studium einer Mater dolorosa. Rechts des Blattes ist ein 
hlarienkopf in Proül nach links gewendet, und der Kopf des ent- 
seeltcn Heilandes liegt wie in ihren Armen, da ein Theil der rechten 
Schulter angedeutet ist. Der Kopf ist mit Strahlen umgeben. Ohne 
Namen und Zeichen. H. 1 Z. Br. 2 Z. 5 L. 
36) Maria mit dem Scepter schwebend von Engeln umgeben. Sie 
trägt eine Krone auf dem l-laupte, und dieses ist von einem Sternen- 
kranz umgeben. Rechts und links, sowie oben, sind Engel und 
Cherubim. Oben abgerundet. H. 8 Z. 4 L. Br. 5 Z. 6 L. 
Im ersten Drucke ohne Zeichen und Namen ist der 8 Linien 
breite Rand leer. Im zweiten Drucke ist der Name eingestochen. 
37) Die "Krönung der hl. Jungfrau. Sie schwebt auf Wolken 
zwischen Gott Vater und dem Sohne, welche eine Krone über sie 
halten. Oben in der Mitte schwebt der hl. Geist, links bemerkt man 
einen, und rechts zwei Chernbim. H. 6 Z. l L. Br. 7 Z. 8 L. 
Die Abdrücke mit der Randsehrift sind späteren Datums. Man liest; 
V eni Coronaberis. Cum. 4. Franciscus van den Wyngaerdg excudig, 
38) Die hl. Jungfrau von Heiligen umgeben. Sie schwebt oben 
in einer Glorie von Engeln und Cherubim, und neben ihr sind mehrere 
Heilige vorgestellt. Ueber ihr erscheint Gott Vater mit dem hl. Geiste. 
Unten links auf der Erde kniet Adam, und rechts Eva, ersterer in 
Begleitung des Todes, letztere einer Schlange. H. 5 Z. 11 L. Br. 4 Z. 7 L. 
 Im ersten Drucke fehlt der Name, im zweiten steht dieser in dem 
l Z. 3 L. breiten Rande. 
        

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