Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559768
CRH 
GRI. 
635 
638. 
237 
2) Der von zwei Wölfen angegriffene Hirsch. Nach rechts ge. 
richtet, erfasst ihn einer der Wölfe an den Ohren, und der andere 
an einem der vorderen Laufe. Rechts kommt ein dritter Wolf heran, 
In der Mitte unten bemerkt man das Zeichen. Höhe 6 Z. 11 L 
Br. 8 Z. 4 L.  
3) Der von zwei Leoparden überfallene Hirsch. Er liegt in Mitte 
des Blattes auf dem Rücken nach rechts. Einer der Leoparden reisst 
ihm den Bauch auf, der andere erfasst ihn am Halse. Links hinter 
dieser Thiergruppe stehen einige Baume, und ein dritter Leopard ver- 
folgt den nach rechts hin fliehenden zweiten Hirsch. Links unten ist 
das Zeichen des Künstlers. H. 7 Z. Br. 8 Z. 6 L. 
635- Rembrandt van Bhyn erscheint hier mit einem Zeichen, 
welches gewöhnlich für CHR genommen wird, 
mjqlwv aber _nur aus HR besteht. Beide sind von 
rulhot I. N0. 1300 ß- und 2481 gegeben, aber 
wehhnicht genau facsimilirt. Das zweite Zeichen findet man auf eigen- 
handlgen Radlrungen des Künstlers, und wir werden unterRH. darauf 
zurückkommen. Das erste Monogramm, auch mit dem Beisatze Inu-entor 
findet man auf mehreren Blättern mit Köpfen nach Rembrandt welche, 
um 1680 im Verlage des Kunsthändlers .F. L. Ciartres ersychienen. 
Die Köpfe sind benannt, wie: Mahomet, Skandrebec Boy d'Alba-vag etc. 
535. Unbekannter Kupfersteeher, welcher wahrscheinlich in der 
früheren Zeit des 17. Jahrhunderts in Paris lebte. Nach Brul- 
CBL liot I. N0. 1299 findet man das gegebene Zeichen auf einem 
radirten und gestochenen Blatte, welches den Amor vorstellt, wie er 
sitzend an den Rücken eines Satyrs gelehnt ein Bild malt. Rechts 
bemerkt man zwei Amoretten, welche Farben reiben. H. 5 Z. 8 L. 
Br. 4 Z. 3 L. Die Composition wird dem Franz Quesnel zugeschrieben. 
Dieser Meister starb zu Paris 1619, und ist fast nur durch Kupfer- 
stiche nach seinen Zeichnungen oder Gemälden bekannt. 
637. .6. RIIdOIph Jones, Landschafts- und Architekturmaler, trat 
e um 1850 zu München als ans- 
. übender Künstler auf, und machte 
sich im Laufe der letzteren Jahre 
 durch eine bedeutende Anzahl 
von schönen Bildern bekannt. 
l  Sie bestehen in Landschaften 
und architektonischen Ansichten, 
und beurkunden einen tüchti n 
Künstler. Auf mehreren Gemälden findet man die gegebenen Zeichäii. 
Der Buchstabe M bezieht sich auf den Ort der Ausführung des Werkes 
nämlich auf München. Ein solches Monogramm steht auf einem Bude; 
von 1855, welches die Ansicht von Brannenburg gibt. Ein Gemälde 
mit dem ersten Zeichen und der Zahl 57, d. h. 1857, führt den Blick 
auf die Stadt Sartene im Innern von Corsica. Jonas xinternahm meh- 
rere Reisen, und sammelte auf diesen einen reichen Stoff zu Gemälden. 
Auch auf Zeichnungen ist das Monogramm beigefügt. 
638. crispin oder Orispiaen van den Broeek, Maler und Kupfer- 
 stecher Yen Antwerpen (1530-1587), bediente sich 
CM. IV. 1576". zur Bezeichniänlg seiner; Werke vgrslcllgiieding Menü- 
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CM. w. 1576.  gieäbbizeigiastgiä deäägameräktrzmnääufläupfeiä' 
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