Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559677
228 
603 
607. 
der Ansicht des Ratbhauses in Bamberg. Unten in Mitte des Randes 
die Nadelschrift: Het Stadhuys to Bamberg. H. 9 Z. 9 L. Breite 
13 Z. 2 L. 
Das zweite Zeichen findet man auf der lithographirten Ansicht 
einer Felsenkapelle mit der Unterschrift; Unferirdisclee Felsen-Kapelle. 
wurde entdeckt auf dem Lerchenbühl am Fusse der Altenburg südlich bei 
Bamberg am 4. Februar 1819. H. 15 Z. Br. 10 Z. 4 L.  Dieses 
Blatt enthält zwei Abtheilungen. In der ersten bemerkt man im 
Grunde den Heiland am Kreuze, eine liegende Figur, und einen Mann, 
welcher die Jahrzahl_16'8. beim Lichte betrachtet. Rechts am Rande 
steht R. f. _Die zweite Abtheilung stellt die mit Säulen verzierte Ca- 
pelle vor, in welcher verschiedene Personen, theils mit Fackeln er- 
scheinen. Rechts am Rande bemerkt man das zweite Zeichen. 
h 603. Stempel eines unbekanntenfsammlers, welcher in der 
Ä frühen Zeit des 18. Jahrhunderts gelebt zu haben scheint. Er 
bezeichnete auf solche Weise die Zeichnungen und Kupferstiche 
seiner Sammlung. 
ÜÜ4. Garl Reinhardt, Zeichner und Maler von Leipzig, fand 
oben unter dem Monogramm C R. No. 592 eine 
ausführliche Stelle, und es sind auch bereits jene 
Q, Werke genannt, in Welchen Holzschnitte und Ori- 
 ' ginal-Lithographien mit den gegebenen Zeichen 
vorkommen, letztere namentlich in den Düssel- 
  e)  dorfer Moiiatsblättern, in der Zeitschrift "Asmodi", 
I und im Wiener Figaro. Nur das zweite Zeichen, 
und ein ähnliches in schiefer Stellung, kommt auf Holzschnitten des 
Berliner Kladderadatsch von 1853 vor. 
505. Unbekannter Kupfer-Stecher, welcher um 1585 zu Florenz 
(K thatig war. Er stach das Bildniss des Petrus Victorius für 
dessen Epistolarum Libri X, Orationes XIII] et Liber de Laudibus 
Joannae Austriacae. Florentiae 1586, fol. Das Bildniss des Victorius, 
Aet. Svae LXXXVII, ist in einer architektonischen Einfassung mit der 
Umschrift: Quis Pingere Landes. Wenn nicht der Kupferstecher, so 
ist durch die Buchstaben CR doch der Zeichner oder Maler angedeutet. 
606. König Uarl I. von England bediente sich zur Bezeichnung 
der Werke seines Kunstkabiiiets eines Stempels, welcher in 
 einem Ovale die Buchstaben CR enthält, wie oben N0. 594 
C R gegeben ist. Ein zweiter Stempel besteht aus den Buch- 
staben CR mit der Krone darüber. Auch auf Münzgeprägen 
dieses Königs stehen die Initialen C R. 
507- Unbekannter Formschneider, welcher um 1590 in Hessen 
CRJ gelebt zu haben scheint. Die ersten Initialen stehen auf dem 
Titelholzschnitte des Adelsspiegels von Spangenberg. Schmal- 
C R1. kalden 1591, fol. Dieses Blatt stellt einen geharnischten 
Feldherrn mit dem Marschallstab zu Pferd vor. Vor ihm zur Rechten 
steht ein Ofüzier im Ilarnisch mit der Feldbinde über der Schulter, 
und links ein Fähndrich mit ungarischer Mütze. Rechts in der Ecke 
hinter letzterem bemerkt man die Buchstaben C R. 
Brulliot II. N0. 488 macht auf einen kleinen, mittelmässigen Holz- 
schnitt mit C B. aufmerksam, welcher Christus am Kreuze zwischen 
den Mördern, und unten Maria und Johannes vorstellt. Dieses Blatt 
gehört wahrscheinlich in ein Andachtsbuch, und dürfte von unserem 
Meister herrühren.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.