Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559554
216 
CPR 
566 
570. 
4) Der Tod des Centaurs Nessus. Herkules sitzt gegen rechts 
mit der Keule in beiden Händen, und blickt nach Nessus, welcher 
den Pfeil aus_ dem Rücken zu ziehen strebt. Hinter dem Heros steht 
Dejanira, und  unten gegen die Mitte bemerkt man das Zeichen. 
  
5) Apollo und Marsyas. Ersterer steht in Mitte des Blattes, und 
zieht dem Bocksfüssler die Haut ab. Im Grunde links sieht man zwei 
Satyrn hinter Gebüsch. Links unten ist das Zeichen". H. 5 Z. 3 L. 
Br. 8 Z. 
6) Venus, und der von Amor- bezwungene Satyr. Erstere sitzt 
links auf einer Erderhöhilng in der Landschaft, und küsst den. hinter 
ihr stehenden Liebesgott, während ein zweiter sich auf ihren Schenkel 
lehnt. Im Vorgrunde rechts zieht ein Amoret den Satyr am Stricke 
fort, und zwei andere Liebesgötter reiten auf ihm. Links vorn be- 
merkt man die halbe Figur eines Greises, und rechts unten steht das 
Zeichen. H. 5 Z. 7 L. Br. 8 Z. 2'L. 
Dieses Blatt legt auch R. Weigel, Kunstkatalog N0. 21,328 dem 
G. Peham zu. Es stimmt auch vollkommen mit den landschaftlichen 
Blättern, welche wir unter G. P dem Peham zuschreiben müssen. 
7) Die Entführung der Venus durch Mars, und Vu1can's Schmiede. 
Letzterer- sitzt rechts vorn in dieser mit dem Hammer in der Rechten. 
Zwei Cyclopen schmieden am Ambos, und ein dritter beschäftiget sich 
links mit dem Harnisch. Links oben in der Luft entführt Mars die 
Venus in Begleitung zweier Liebesgötter. Das Zeichen bemerkt man 
rechts unten. H. 14 Z. 6 L. Br. 10 Z. 8 L. 
566. Gonte Pietro Rotarhl Maler ällläl äadiäer ,h ist kI. No._ 1090 
  bereits ein e ü rt un a er esc "rän en wir uns 
C P R Pmxm hier nur aiäf einen, Kupferstich, welcher den hl. Fran-' 
ciscus Xaverius vorstellt, wie er Indianer tauft. Unten in der Mitte 
steht: S. Franciscus Xaverius Indorum Apostolus. Links von dieser im 
ersten Drucke fehlenden Schrift liest man: CPB pinwit, rechts: Dion. 
Valesi incidit. gr. fol. 
557. Giulio Gesare Procaccini, der berühmteste Meister der 
s J Familie dieses Namens (1548-1626), bezeichnete auf 
0' Pro  n" solche Weise ein von dem Monogrammisten Bd. I. N0. 954 
gestochenes Blatt, welches an der bezeichneten Stelle näher beschrie- 
ben ist. Wir belassen es daher bei der Anzeige der Abbreviatur. 
568. Christian Philipp Spangenberg, Medailleunstand um_17.40 
C P S bis 1747 in Diensten des Herzogs von Braunschweig an 
   der Münze zu Clausthal. Einige Gepräge sollen mit C, P. S. 
bezeichnet seyn, auf andern steht der Buchstabe S. 
569. Grispin van Queboorn, Maler und Kupferstecher, bediente 
C, 276a] sich gewöhnlich eines aus VCQ bestehenden Mcnogranims, 
10' und nur auf sehr wenigen Blättern kommen die Initialen 
des Namens vor. Sie stehen auf dem Titelblatte denbescription des 
Regles gänärales de la Forcification. A la Haye 1624. Die Zeichnungen 
zu diesem Werke lieferte, dei; Herausgeber, Heinrich Hondius.   
570. Johannes Grato, Buchdrucker in Wittenberg, bediente sich 
einer Verlagsvignette, welche sehr gut 111 Holz geSChn1tt6n_ 
ist. Er richtete sie für die drei Hauptformate der Druck- 
ä werke ein, nämlich 1111., 4. u. 8. Der Gegenstand ist 
I jener der hl. Dreieinigkeit von A. Dürer, B. N0. 122.
        

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