Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559514
212 
GPF. 
554  556. 
Dumesnil, P. gr. fr. III. p. 39, beschreibt vier geistreich radirte Blätter 
von diesem Meister, wovon nur eines, der Tod der hl. Magdalena, mit 
dem Namen: G. perier Matisconensis in. fecit 1647. bezeichnet ist, 
 N0. 2. H. 5 Z. 1.Z. und 6 L. Rand. Br. 6 Z. 1 L. 
Das. erste der obigen Zeichen findet man auf einer emblematischen 
Vorstellung,  No. 4. Oben erscheint die hl. Jungfrau mit dem 
Kinde in einer Glorie" von Engeln, und links im Grundediegt ein 
Kranker im Bette. Rechts kniet Dr. Lazarus Meyssonier in Begleitung 
des Erzengels Raphael, als Hindeutung auf dessen wunderbare Kur 
an dem Kranken. Rechts unten ist das Monogramm, und im Rande 
ein Wappen mit geometrischen Figuren zu den Seiten.  H. 10 Z. 3 L. 
mit 1 Z. 10 L. Rand. Br. 7 Z. 5 L.  
Dieses Blattgehört zu der gedruckten Beschreibung der Kur des 
Arztes L. Meyssonier. Es ist auch dessen Bildniss beigefügt, welches 
Robert-DumesnilnNo. 4 beschreibt. Vgl. auch No. 535. 
Das Blatt mit dem zweiten, im Original aber sehr unleserlichen, 
und unter den Schraffirungen versteckten Monogramme, stellt die 
hl. Familie vor,  N0. 1. Maria sitzt rechts vor einer reich 
decorirten Nische, Das in der Wiege liegende Kind beten drei Engel 
an, und reichen Blumen und Früchte dar. St. Joseph steht Iiinter 
der hl. Jungfrau. Rechts unten ist das Zeichen vor der Jahrzahl 1647. 
H. 8 Z. 6 L. B137 Z. 
554. Gar! G. Pfannschmidt, Zeichner und Maler, wurde 1820 
zu Mühlhausen geboren, und in Berlin von Professor Daege unter- 
ä richtet. Er widmete sich der Historienmalerei, _aber ohne das 
- Genre auszuschliessen, und erwarb sich in beider Hinsicht Aner- 
kennung. Der Stoff zu seinen historischen Bildern ist gewöhnlich der 
biblischen Urkunde entnommen, und in der Weise Daege's durch- 
gebildet. Diess ist wenigstens mit dem Gemälde der Fall, welches 
die Rückkehr des jungen Tobias vorstellt, und 1840 um den Preis der 
Akademie in Berlin concurrirte, aber jenem des Malers Kleine weichen 
musste. Im Jahre 1850 malte Pfannschmidt in der Nicolaikirche zu 
Potsdam. Das gegebene Monogramm findet man auf Zeichnungen des 
Künstlers, und vielleicht auch auf kleineren Gemälden. Eine Zeich- 
nung dieser Art hat Albert Vogel in Holz geschnitten. Das Blatt 
stellt Christus auf dem Oelberge vor, wie ihn ein Engel unterstützt, 
während unter ihm die drei Jünger sich dem Schlafe ergeben. Links 
nach unten steht das Monogramm Pfannschmidtls, rechts jenes des 
A. Vogel. Im ersten Drucke fehlt die Schrift im Rande, im späteren 
sind zwei Stellen aus LukasXIIJ _43-44 gewählt: Es erschien ihm 
aber ein Engel etc. Rechts und links am Rande liest man die Namen 
der Künstler, fol.       
555- Oornelis Poelenburg, der bekannte Maler von Utrecht, be- 
C. P. F_ hauptet oben unter den InitialemC. P. N0. 535 eine aus- 
fuhrliche Stelle, und es ist bereits bemerkt, dass auch 
die Buchstaben C. P. F. auf Gemälden desselben vorkommen. Wir 
haben auleh seänedKurjästrilohfung bezeichnet, und somit verweisen wir 
auf den etre en en rti e   
556. Gerrit Pieters, oder Pieterszen, auch G. Peeters und Petri 
.  genannt, fand oben unter dem Monogramm N0. 527 
Göjgfßlf eine ausführliche Stelle, und daher bemerken wir 
Ö  hier zunächst nur, dass Heller und l_3ru1liot_die 
6h"  zweite Abbreviatur img auf Pelzer Cancht (de W1tte) 
deuten. Brulhot III. N0. 261ß-behauptet, dass sxch der abgekürzte
        

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