Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559508
CP  CPF. 
549 
55a. 
211 
Pferd,  N0. 25. Der Reiter ertheilt einem links im Grunde sich 
zeigenden Cameraden Befehl. Die Buchstaben P sind sehr schlecht 
geritztä und weniger regelmässig, als die obigen. H. 6 Z. 9 L. 
r. 6  2 L. 
549- 00111159 Pajol, Kunsltliebhabler in Paris, ist durch eine An- 
Q. zahl von radirten B attern ekannt, welchewir aber nicht 
ä  selbst gesehen haben. Sie stellen Pferdeställe berittene Ara- 
C ß ber, Türken beim Bretspiel u. s. w. von, Auf einigen 
  Blättermstehen die Buchstaben C P. in richtiger Stellung, 
auf andern sind sie verkehrt. Das Format ist qu. 8., qu. fol. u. hoch fol. 
Ein grosses Blatt mit französischen Cuirassieren zu Pferd ist C. P. 
1848 bezeichnet, gr. fol. Zwei andere Blätter mit derselben Bezeich- 
nung stellen französisches Militär zu Pferd und Fuss vor, 8.  Graf 
Pajol diente damals wahrscheinlich in der französischen Armee. 
550- Gornelis Pronk, Zeichner und Maler von Amsterdam, war 
  P  Schüler von Jan van Houten und Arnold Boonen, und malte 
  in seiner früheren Zeit eine bedeutende Anzahl von Bild- 
nissen. Später copirte er Werke älterer Meister in Oel, Aquarell und 
Tusch, womit er grossen Beifall fand. Noch grösser ist aber die Zahl 
seiner Ansichten von Städten, Dörfern, Schlössern, Kirchen 8m. in 
Holland, Seeland und andern Provinzen. J. Folkema, van Schley, 
S. Fokke, Johann Caspar Philips u. A. haben solche Ansichten in 
Kupfer gestochen. Auf Zeichnungen, und wohl auch auf gestochenen 
Blättern, findet man die Initialen des Namens, welche aber nicht mit 
jenen des Caspar Philips Jacobsz. zu verwechseln sind. Pronk ist 
manierirt und steif, O. Philips Jacobsz. dagegen ein geistreicher und 
origineller Künstler. 
C- Pronk starb 1759 im 68. Jahre. 
551- Pietro P3010 Bonzi, Landschaftsmaler und Radirer von Cor- 
dB tona, fand oben unter dem Monogramm C B I. N0. 2299 eine 
ausführliche Stelle, da der Buchstabe P weniger klar hervortritt. 
Der Schnörkel ist auch kein 0.. er gab aber wahrscheinlich die Ver- 
anlassung, dass das Zeichen von Bartsch u. A. dem Jacob Cavedone 
beigelegt wurde. An der bezeichneten Stelle ist das Weitere über 
Bonzi gesagt, und es wird auch ersichtlich, dass das nach den früheren 
Schriftstellern hier gegebene Monogramm nicht ganz genau ist. 
552. Charles Philipps Gampion Abbe de Tersan, Kunstliebhaber 
Cjacdaäxüü ggili-gä-ßlßhlradilrte einetziemliche Anzahl von 
a ern wec e a er meis ens t  CT 
bestehenden Monogramme veizsehen sind, so dass ä ediltä- illiäsem 
Zeichen näher auf ihn eingehen. Die gegebenen Buchstaben findet 
man auf einem Blatte, welches drei nackte Frauen mit Amor vorstellt. 
Links unten steht: Al Abbate di Samt-nun dilettante diletto. C P C de 
7"" fecit a_qua forte L. 1_7 dec. 1'164. Dieselben Initialen ündet man 
auch auf einem Blatte mit der Figur der Eva in Umriss. Der Abbe 
de äeiisan scheint den Stich des Marc Anton nach Francia benützt 
Zll a en. 
553- Guillaume Perrier, Maler und Radirer von Mäcon (Saöne- 
q, et-Loire), wurde zu Anfang des 17. Jahrhunderts geboren, und 
"Q von seinem Onkel Francois Perrier unterrichtet. Er malte 
Verschiedene religiöse Darstellungen, besonders für_ die Kirche der 
Minoriten zu Lyon, in deren Kloster der Künstler eines Mordes ver- 
dachtig Zuüucht gefunden hatte. Er starb daselbsti 41665. Robert.
        

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