Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557470
Im unteren Theile der Platte ist ein gedeckter Hühnerhund einradirt, 
und das Monogramm wiederholt sich. H. 4 Z. 9 L. Br. 7 Z. 3 L. 
3) Ein Cavalier mit Perücke steht neben einem Husaren auf der 
Altaue, und links vorn sitzt der Hund. Mit dem verkehrten Mono- 
gramme und der Jahrzahl 1846 an einer Säule. H. 4 Z. 9 L. 
Br. 3 Z. 4 L. 
4) Ein zweiräderiger Wagen mit Heu von einem Esel bespannt. 
Daneben steht ein Weib, und im Grunde bemerkt man den Bauern- 
hof. Mit dem Monogramme und der Jahrzahl 1844. H. 4 Z. 4 L. 
Br. 4 Z. 7 L. 
5) Ein Affe, welcher bei der Hütte Weinbeeren pHückt. Auf 
dem Daehe sitzt ein anderer, beide an Ketten. Mit dem Zeichen und 
fec. 1849. H. 2 Z. 11 L. Br. 4 Z. 6 L. 
6) Ein bärtiger Mann mit rundem Hute, und dem Reisesack über 
dem Wamse, wie er sich auf den Stock stützt. Links ist ein zottiger 
Hund und im Vorgrunde Landschaft. Mit dem Monogramm und der 
Jahrzahl 1850. H. 4 Z. 6 L. Br. 4 Z. 5 L. 
7) Der Stier, welcher auf den bellenden Hund losgeht. Mit Mono- 
gramm und 1850. H. 4 Z. 10 L. Br. 3 Z. 9 L. 
4) Das Brnstbild eines Mannes mit Schnurr- und Knebelbart, und 
einem zuckerhutförmigen Hute. Im Grunde sind allerlei Köpfe und 
Figuren. Mit Monogramm und 1850. H. 4 Z, 6 L. Br. 4 Z. 3 L. 
17. U. Fieife, Kunstliebhaber in Paris, soll nach Brulliot I. 
N0. 1215 lithographirte Landschaften mit diesem Zeichen ver- 
sehen haben.. Nach der Behauptung dieses Schriftstellers war 
der Träger desselben um 1830 thatig. Der Name Fieffe ist 
uns nicht unbekannt, doch können wir keine bestimmte Aus- 
kunft darüber geben. Im Almanach des Adresses 1829 kommt ein 
Fieffe de Sanville, und ein Maire Namens Fieife vor. Der eine, oder 
der andere wird wohl Landschaften lithographirt haben. 
18- Garl V01! Fischheim, Kunstliebhaber in München, besass 
eine grosse Sammlung von alten Kupferstichen, Holzschnitten 
und Zeichnungen, welche er gegen Ende seines Lebens nach 
allen Winden hin verkaufte. Auf den meisten Blättern schrieb 
 er das gegebene Zeichen ein, welches vielen unerklärlich seyn 
wird. C. v. Fischheim starb um 1838. 
19. Frangois Oolignon, oder Gollignon, Zeichner und Kupfer- 
stecher von Nancy, war Schüler von Jacques Callot. und 
[Qjg gründete gegen 1640 in Rom eine Kunsthandlung. Später 
I  liess er sich in Paris nieder, wo er für die von Beaulieu 
veranstaltete grosse Sammlung von Prospekten der von Ludwig XIV. 
eroberten Städte arbeitete. Collignoms Blätter sind zahlreich. Er 
arbeitete in der Weise des J. Callot und St. della Bella, und steht in 
vielen Blättern diesen Meistern nicht nach. Die Hauptwcrke bezeich- 
nete er gewöhnlich mit dem Namen, auf verschiedenen anderen Blättern 
brachte er aber das Monogramm an. Man findet es auf solchen einer 
Folge unter dem Titel: Facetieuses inventions d'amour et de guerre etc. 
graues par Colignon. Geistvolle Blätter mit Carrikaturen, Zwerg- und 
anderen Gestalten, sind Copien nach St. della Bella, qu. 12. Dann lie- 
ferte er auch Blätter für das Zeichenbnch des G. L. Valesio: I primi 
Elementi del Disegno in grazia dei prinripanti nelP arte della Pitlura, 
fatti da Gio. Luigi Valesio, Pitlore Bolognese. Das Monogramm des 
Künstlers steht auf landschaftlichen Blättern des Werkes, und auf 
Copien nach Callot und St. della Bella. Wir verdanken ihm auch eine
        

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