Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559326
507. 
193 
Künstler in Rom, dann in Düsseldorf und endlich in München schuf. 
Bei der Bearbeitung des Artikels in dem genannten Werke befand 
sich Ritter von Cornelius noch in München, nach der Vollendung des 
jüngsten Gerichtes in der St. Ludwigskirche folgte er aber einem 
Rufe nach Berlin, wo nach München der zweite Cyclus seiner gross- 
artigen Werke zu suchen ist. Sie sind im weitesten Kreise bekannt, 
und auch beschrieben, so dass wir uns hier nur auf das Verzeichniss 
der nach ihm gestochenen Blätter beschränken, welches als Supplement 
s  raräsäßstsrralüaiztzee  ms- 
in erz l m Ja gera e an ie n wer e es 
Meisters aufmerksam, und somit mag es" genügen, bis Cornälius einmal 
einen Biographen findet, wie Rafael und andere Heroen der Kunst. 
Das erste und die beiden kleineren Zeichen ündet man auf Kupfer- 
stichen von S. Amsler, C. Barth, F. Ruscheweyh, Fischer und andern 
Meistern. Cornelius bediente sich derselben in seiner früheren Zeit 
auf Zeichnungen und Cartons, weniger auf Gemälden in Oel, deren 
überhaupt nur in geringer Anzahl vorhanden sind. Das zweite Mono- 
gramm kommt auf Glasgemälden vor, welche Friedrich Hofstadt nach 
Compositionen von Cornelius ausgeführt hatte. Die Jahrzahl 1817 
gibt die Zeit der Entstehung an.  
Kupferstiche und Lithographien 
Cornelius, in chronologischer Ordnung der Bilder. 
nach 
Folge von 12 Blättern mit Darstellungen aus Göthe's Faust 11m 
1810 in lirankfurta. M. componirt, und "dasjenige Werk, Welches,dem 
Jungen Kunstler die Pforte zuni Ruhme offnete. Gest. von F. Rusehe- 
weyh, qu. roy._ fol.  Die schonen Abdrücke gehören bereits zu den 
äeltenlieiten, iinmerhin aber sind selbst die schwächsten Abdrücke 
eii lithographischen Nachbildungen, oder vielniehr den Copien der 
Stiche vorzuziehen. Sie erschienen 1839 in Umrissen, qu. fol. 
auf (fäälrrzfleutuäg, Frescogeiiliägle än ilervyiläah Bartholdi 
  I_11 zu_ 0m wo auc ver ec  c adow und 
PhilVeit gVilalrke IIIIITZBTIIGSSBD: Die Traumdeutung, _wurde erst nach 
3135 friälbeiiaifäiliä 35.232111 äaiilaiiiTecaÜfää linde? Sämmillmä 
 r c a s 
des Kunstvereins daselbst 1837-38, gr. qu. E11. 1 esc an 
Joseph gibt sich den. Brüdern zu erkennen, nach dem Carton zum 
Frescobild in der Villa Bartholdi. Gest. von A. Hoffmann, als Gegen- 
stücl: 21118 Zgigeälä Blatte, und Geschenk des Hannovefschen Kunst- 
vereins     
Darstellungen aus dein Nibeluiigenliede in 7 Blättern. Gest. von 
H. PlpS und Ritter. Berlin 1822, imp. fol.  Das reich iigurirte und 
äeruhmte" Titelblatt wurde 1817 in Roin von S. Amsler begonnen, und 
Ciesär Iäunstlgi iiiachte die rec te Seite und alle Architektur fertig. 
 art stao spater in Deutschland die linke Seite aus. _Das Titel- 
blatt komint auch einz_eln vor, da es nu 9 Thlr. verkauft wurde. .Ai1 
dieses _reihen sich die sechs Compositioneiuaus dem Liede, welche 
0038111? alle vor seiner 1819 erfolgten Abreise nach Düsseldorf ent- 
wo en a e.   
Die Abreise des Siegfried, Compositioii aus den Nibelungen, welche 
in dem obigen Werke nicht erlirt ist. Graf  Raczynski liess sie für 
die Geschichte der neueren Kunst lithographiren, qu. roy. fol.   
 Umrisse zu Dantels Paradies. "In 9 lithographiiten Tafeln, und 
mit erklarendem Text von Dr. J. Dollinger. Leipzig 1830„ kl. qu.-fo1_ 
Monogrammisteu Bd. II.  13   
        

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