Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559315
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503 
507. 
Gemälde, in der St. Catharinen-Kirche zu Mecheln, hat die Bekehrung 
des Saulus zum Gegenstande. In einem Zimmer der Citadelle in Ant- 
werpen sah man verschiedene Malereien in Wasserfarben, wozu Lukas 
de Heere" die Entwürfe geliefert hatte. Die Bilder waren der Ge- 
schichte des Königs David entnommen. Jan Vredeman de Vries zeich- 
nete die architektonischen.Beiwerke, die Friese, Wappen u. s. w. 
Enghelrams starb 1583 im 56. Jahre.  
503. Carlo Orsoliiäo, Kilpferstecher, gurde  äÄIO zu Venedig 
eboren un starb um 1780. "r stac i nisse, reigiiüse 
c ' 0'J" änd mythologische Darstellungen, und eine grosse Anzahl 
von Vignetten. Die gegebenen Initialen stehen auf Vignetten des 
Werkes: Il Falconierc di Jacopo Auguslo Tuano.  Trad. et comment. 
di G. P. Bergantini. Venezia 1785, gr. 4. Auch auf andern Blättern 
findet man die Initialen des Namens.  
 ÖÜÄä. Unbekannter Medailleur,1we1chei' inDder zgeiten Hällfte 
es vori en Jahrhunderts ge ebt hat. ie Ab reviatur es 
COSL Namens äteht auf einer schönen Medaille mit dem Bildnisse 
der Maria Josepha von Stipplin, verehelichten Fürstin von Löwenstein. 
Auf dem Revers sind die vereinigten Wappen von Löwenstein und 
Stipplin, und im Abschnitt steht: Ileubac-i D. In. Febr. 1770. Die 
Abbreviatur bemerkt man am Arme der Prinzessin, wie wir in einem 
Münzkataloge angegeben finden.   
505. Oonstantino Malombra, Zeichner von Padua, welcher gegen 
 Ende des 16.Jahrhunderts thatig war, und durch 
CO-Stümä E mehrere radirte Blätter bekannt ist, fand obeä 
a VS unter dem Namen Constanßw eine Stelle, nn 
CORANA INVEM dort ist auch bereits bemerkt, was hinsichtlich 
seiner Werke bekannt ist. Der erste Name" steht auf einer von dem 
Meister L. D. B. radirten Flusslandschaft, als Pendant zu jenem Blatte, 
welches den Heiland vorstellt, wie er die Fischer beruft, ebenfalls von 
L. D. B. radirt. Der zweite Name steht auf einer Landschaft, in wel- 
cher sich eine Stadt ausbreitet. Sie ist von L.D. B. radirt. 
506. Oornlells 011112581" vgn derbGrient, Läaleruiäl Iäadirer, wurde 
797 zu otter am ge oren, un von  e Meijer und 
COV2JIIÖO' G. J. van den Berg unterrichtet. Er malte Landschaften 
und Vorstellungen aus dem häuslichen Kreise, befasste sich aber viel 
mit dem Unterricht im Zeichnen und Malen, so dass seine Bilder in 
Oel nicht zahlreich sind. Im Jahre 1820 wurde er Professor an der 
städtischen Zeichenschule zu_Delft.  
G. 0. van der Grient radirte 1820 eine Folge von 8 Blättern mit 
Landschaften in verschiedener Grösse. Das Blatt N0. 1, welches 
obige Initialen trägt, zeigt rechts im Mittelgrunde ein Felsenstück 
am Wasser, und links sieht man Ruinen mit einem runden Thurme. 
In der Mitte vorn erhebt sich ein Baum, qu. 12. Die Folge erschien 
bei Arbon und Krap in Rotterdam. 
507. Peter 11011 00111611115 wird in der Geschichte der "neueren 
   deutschen Kunst als Fürst der Maler 
 I  gefeiert, und wir unterlassen es 
   I8 A daher, seinen Ruhm zu verkünden, 
I8 17  da dieser ein europäischer ist. Auch 
  haben wir im Künstler-Lexicon IlI. 
o  l _ S. 92-115 diese Püicht erfüllt, und 
  l die Werke aufgezählt, welche der
        

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