Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559292
190 
COR. 
499. 
Dieses von Bartsch nicht beschriebene Blatt ist Copie nach der 
Oopie des Jacobo Bertoja aus Parma nach dem berühmten Blatte des 
Parmiggianino. Bartsch XVI. p. 8 No. 5 nahm Bertoja's Stich für 
das vermeintliche Original. Zani, Enc. met. P. II. p. 246 nennt den 
Stich des Cor. Met. unaufiindbar, da. er nur drei Exemplare vorge- 
funden hatte. Die Seltenheit ist allerdings gross, man findet aber 
auch in deutschen Sammlungen Abdrücke. Von jenem im k. k. Oabinet 
zu Wien wusste Zani nichts. R. Weigel werthet im Kunstkatalog 
N0. 1543 dieses Blatt auf 3 Thlr. Das Exemplar der Sammlung des 
Ch. van Hultem ging 1846 zu einem geringeren Preise weg. 
3) David und Goliath.  Eine Darstellung dieser Scene ünden 
wir dem Cor. Met. zugeschrieben, doch ist die Composition nicht 
näher bezeichnet. 
4) Jupiter und Semele. Letztere sitzt links, und Jupiter schwebt 
auf dem Adler gegen sie herab, hoch kl. 4. 
Ein solches Blatt wird dem Cor. Met. zugeschrieben, und eben so 
schön als selten bezeichnet. 
5) [B. N0. 2] Die Gerechtigkeit und Klugheit, nackte sitzende 
Frauengestalten. Rechts unten: COR. MET. auf einem Papierblatte. 
H.4Z.8L. Br.4Z.1L. 
6) Die beraubten Liebespaare. TIS HIER GOEY- VENTE 8m. 
COR. MET., qu. 8. 
Dieses seltene Hauptblatt beschreibt Brulliot in der Table generale 
p. 154 No. 15. R. Weigel, Kunstkatalog N0. 18,975, werthet es auf 
5 Thaler. 
7-18) [B. No. 3-14] Die tanzenden Krüppel oder Bettler, jeder 
mit einem Weibe. Folge von 12 Blättern, jedes oben mitCOR. MET. 
bezeichnet, H. 2 Z. 1-2 L. Br. 1 Z. 7 L.  Die späteren Ab- 
drücke sind an dem neueren Papier zu erkennen. Der Druck ist 
nicht mehr so scharf. 
19) [B. No. 15] Die vier Blinden, welche in den Graben fallen. 
Ohne Namen. H. 2 Z. 4 L. Br. 3 Z. 4 L. 
20) [B.N0.16] Mehrere Bettler mit ihren Weibern in der Scheune. 
Rechts oben: GOB. MET. 1539 (9 verkehrt). H. 2Z.4L. Br.3Z.5L. 
21) [B. No. 17] Mehrere Bettler mit ihren Weibern im Streite, 
oder die Bauernschlägerei. In der Mitte oben: COR. MET. H. 2 Z. 
4L. Br.3Z.5L. 
Ueher die gegenseitigen Copien der Blätter No. 7- 21 werden 
wir unter D VH handeln. 
22) [B. No. 18] Der betrunkene Junge von einem Mädchen ge- 
führt. Links unten auf einem Tafelchen: COR. MET. H. 2 Z. 2 L. 
Br. 1 Z. 6 L. 
499. Gornel Gott zelichneteüeilmige seinerfKulifex-stiche C.C. f., 
se tener ndet man au so chen die Abbre- 
Cam- 00'  1575- viatur des Namens. Sie steht auf einem Blatte 
nach Stephan Duperac, welches die Ausstellung Christi zum Gegen- 
staude hat. Die Mehrzahl der Figuren gruppirt sich im Vorgrunde, 
nur vom halben Leibe gesehen, fol. Die sehr schöne Oopie-hat die 
Adresse: H. Hondius excudebat, fol.
        

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