Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559210
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CNC. 
Nr. 471 
475. 
471- Charles Nicoles Gochin, Zeichner und Kupferstecher, geb. 
zu Paris 1715, gest. 1788. Schüler seines Vaters 
ÖCÄ, Nicolaus, hinterliess er eine Menge von Blättern, 
wodurch er jedes wichtige Ereigniss seiner Zeit fest- 
C Jkc Jaffa  hielt. Er ist in gewisser Hinsicht der Abraham Bosse 
des 18. Jahrhunderts. Viele Blätter sind nach eigenen Zeichnungen 
radirt und gestochen, andere nach J. Vernet, A. Watteau, C. Vanloo, 
F. de Troye 830. Die von ihm radirten, und von Ph. le Bas mit dem 
Stiehel vollendeten grossen Prospekte von 14 französischen Seehäfen 
nach J. Vernet gehören zu seinen Hauptwerken. Ch. le Blaue ver- 
zeichnet in seinem Manual de VAmaIeuT dümampes 475 Blätter, sein 
Werk belauft sich aber über 2000 Blätter, wenn man seine vielen 
Vignetten, Cul-de-Lamps, Adressen u. s. w. hinzuzählt. Auf mehreren 
Blättern stehen statt des Namens die gegebenen Initialen. 
472. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte 
des 16. Jahrhunderts lebte. Man findet sein Zeichen auf 
äxa; dem Bildnisse des Arztes Johannes Näve, welcher 1499 zu 
Chemnitz geboren wurde. Er steht von vorn gesehen mit breitem 
Barte, und hält die Mütze in beiden Händen. Unterhalb der Arme 
ist eine Schrifttnfel an der Wand mit der Angabe der Lebensverhält- 
nisse, der Lebensgrenzen 8m. in lateinischer Sprache. Unter der Tafel 
bemerkt man das Zeichen und die Jahrzahl 1574. Möhsen sagt, 
dieses Bildniss stamme Ex Epiced. script. in obitum Joh. Nacvii aut. 
John Fincelio. Lipsiae 1575. H. 6 Z. 6 L. Br. 4 Z. 3 L. 
Dieses Blatt ist sehr selten, und steht in einem Werthe von 
5 bis 6 Thlrn. 
473- Hans Kock, oder Johannes de KOGk, möchten wir den Träger 
o dieses Zeichens nennen, und zwar aus Gründen, welche oben 
(EK unter CH K N0. 169 entwickelt sind. An jener Stelle sind 
drei Zeichen gegeben, in welchen der Buchstabe N nicht so 
klar hervortritt, wie hier, allein auch das gegebene Monogramm dürfte 
nicht C" N K, sondern C" H K. oder C" I K gelesen werden. In beiden 
Fällen lässt sich der Name J. Kock oder H. Kock herausfinden. Wann 
dieser Meister gelebt habe, ist an der betreffenden Stelle bereits gesagt. 
Hier sei nur bemerkt, dass das Zeichen von dem unter CHK gegebenen 
Monogramme in etwas abweicht. Man findet es auf einem Kupfer- 
stiche aus dem Verlage des älteren Adrian Collaert. Dieses Blatt 
stellt die Auferstehung Christi vor, und ist in dem erwähnten Artikel 
unter N0. 3' beschrieben. 
474. Oornelius Nicolaus Schurtz, Zeichner und Kupferstecher 
von Nürnberg, welcher in der zweiten Hälfte des 17. J ahr- 
 hunderts thätig war, zeichnete auf solche Weise einige 
Bildnisse, bediente sich aber noch öfter der Initialen 
C. N. S., so dass wir auf ihn zurückkommen.  
475. Uornelius Nicolaus Schurtz, Zeichner und Kupferstecher, 
war um 1650  1690 in Nürnberg thätig. Er hinterliess 
CYJVWJÄJE viele Blätter, welche theils mit dem Namen, theils mit 
dMa-l" den Initialen bezeichnet sind. Unter letzteren sind ver- 
schiedene Bildnisse in Fugger": Spiegel der Ehren des Hauses Oesterreich. 
Nürnberg 1668, fol. In folgendem Werke findet man sinnbildliche 
Vorstellungen mit den Anfangsbuchstaben: Das Ehr- und Freuden-
        

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