Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559201
Nr. 467 
470. 
181 
malte grau in Grau mit leichten blauen, violetten und gelblichen Tönen, 
und das Bild hebt sich kräftigvoll dem 59111511911 Grunde ab Andere 
Arbeiten -aber gehören zu den talentlosen Machwerken. In handwerks- 
nlässiger Eile gab. er die harten Umrisse durch Punkte ein, und WF1SSe_ 
Lichtpartien sollen für Muskeln gelten. In Jedem Auge 1st a1] 51916119? 
Stelle ein weisser Punkt, welcher seinen Mannern undnThieren _e1n 
abschreckendes Ansehen gibt: Das Blätterwerk der Baume gleicht 
eher einer Lage von Schnee, als dem lebendigen Grün. _Se_1I1e Arübeskßll 
in Gold sindvnicht feiner, als die Verzierungen en grisaille, und auch 
wenn er diese mit Farben höht, sind sie ohne Effekt.   
 Mr. le Conte de Laborde beschreibt N0. 363-4- 374 Emaillen von" 
diesem Künstler, wovon die meisten in der Coll. Durand sich befinden. 
Im Musee des Louvre ist das Reiterbild des Berenger nach Lucas 
van Leyden in farbigem Email. Die Bilder der meisten dieser Emaillen 
sind nach Compositionen- von L. van Leyden gemalt. 
467- A15 Münzzeichen deuten diese Buchstaben auf polnischen 
C N Münzen von 1528_ 1534 die Münzstätte in Krakau, und den 
  betreifenden Schatzmeister an. Es ist diess NlCOlallS Szydlo- 
wiecki, welcher sich auf den Gepräigen mit der Andeutung des Vor- 
namens begnügte.  
G. Niesner, Medailleur, war um 1746-1750 churpfälzischer Münz- 
meister, und fertigte Stempel zu Münzen und Medaillen, welche mit 
den Initialen des Namens bezeichnet sind. Er gehört zu den mittel- 
mässigen Producenten.   
 468- Gelestin Nanteuil, Maler und Zeichnenin Paris, gehört zu 
C N den besten Künstlern seines" Faches. W1r haben unter der 
 .Abbreviatur GEL. N. über ihn gehandelt, und bemerken daher 
hier mir, dass man die Initialen des Namens auf Holzschnitten in ver- 
schiedenen illustrirten Werken findet.  
469- Charles Natoire, Maler und Radirer, geb. zu Nismes 1698, 
oder 1700, gest. zu Castell  Gandolfo 1777. Von seinen 
01V  Zeitgenossen gepriesen und getadelt, gehört er zu den- 
6 jlf jenigen französischen Künstlern, welche ohne strenge 
  Studien das Gebiet der Geschichte und Mythe bebauten, 
und durch eine gewisse Grossheit des Styles zu imponireh suchten, 
dabei aber in Uebertreibung und Carrikatur verfielen. Zahlreiche 
Kupferstiche nach seinen Werken liefern den Beweis in weitem Kreise. 
Unter seinen Gemälden machte aber nicht einmal die Gallerie des 
Museums in Paris eine Auswahl. Hier handelt es sich zunächst nur 
um Zeichnungen des Meisters, deren mit den Initialen des Namens 
versehen sind. Auch kleinere Gemälde bezeichnete der Künstler mit 
den Buchstaben  und mit einem aus diesen- gebildeten Mono- 
gramme, welches dem Zeichen des Caspar Netscher N0. 459 ähnelt- 
Seine radirten Blätter beschreibt Robert-Dumesnil P. gr. fr. III. p. 345 1T- 
470- iühristoph Nabholz, Maler und Knpferstecher, we1c_her_175_2 
 zu Regensburg geboren wurde , scheintder Träger dieser Im- 
C tialen zu seyn. Man findet sie auf radirten QOPISII Ijaqh 
Blättern des Carel du Jardin. Ein anderes Blättchen, _m1t deljbartl- 
gen Büste eines Orientalen, ist oben rechts mit C. N.'1777 bezeichnet. 
Es ist in NothnagePs Geschmack radirt, wahrscheinlich-nach einer 
Zeichnung von Dietrich.  Nabholz malte viele Bildnisse, und radirte 
auch verschiedene Landschaften eigener Zeichnung in Perelle's Charakter.
        

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