Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559089
432. 
169 
5) Die hl. Familie mit dem in der Wiege stehenden Jesuskinde, 
nach dem Gemälde Rafaelis im k. Museum zu Paris, nur dass im 
Stiche eine Felsennische angebracht ist. Ein Blatt dieser Art schreibt 
Tauriscus Euboeus (Graf Lepel) im Catalogue des estampes gravees 
d'apres Rafael dem G. Matsys zu, es bleibt aber zweifelhaft, ob es 
von ihm herrühre. H. 11 _Z. 10 L. Br. 9 Z. 10 L. 
6) Der blinde Tobias sitzend mit vor sich hingestreckten Händen. 
Links führt Sara die Ziege fort, und unten rechts ist das Zeichen. 
   
Dieses Blatt gehört zur Folge der Vorstellungen aus der Geschichte 
des Tobias, B. N0. 1-6.   
7) Christus beim Gastmahle Simons des Pharisäers, mit Magda- 
lena, welche ihm die Füsse trocknet. Oomposition von fünf Figuren. 
Oben links ein Täifelchen mit dem Zeichen. H. 2 Z. 3 L. Br. 3Z. 2L. 
Dieses Blatt ist jetzt selten zu finden, besonders in sehr schönem 
Abdrucke. Oefter- Endet man Exemplare im Zustande der Platten- 
abnutzung. 
8) Christus am Tische des Pharisäers unter dem Baume. Der 
Gastherr sitzt. rechts halb vom Rücken gesehen, und Christus zwischen 
zwei andern Männern, wovon jener zur Linken nach einem Weibe 
deutet, welches unter der Thüre steht. Rechts öffnet sich die Aus- 
sicht auf das Feld, und links unten ist das Zeichen des Künstlers. 
H. 7 Z. 7112 L. Br. 5 Z:  L.  
9) Die Schmerzensmutter mit dem Leichname des göttlichen Sohnes 
auf dem Schoosse. Rechts im Grunde zeigt sich der Eingang in_ d_ie 
Grabeshöhle. Unten im Rande steht in zwei Zeilen: Jllichaelangelos" 
Bonaracvs Florent. etc. Es ist diess die berühmte Pietät des Michel 
Angelo in der St. Peterskirche zu Rom. Der Stich ist in der Weise 
der Grablegung, welche Zani VIII. 2. p. 244 beschreibt. Aeusserst selten. 
10) Der Tod der Cleopatra. Sie liegt nackt auf einem Ruhebette, 
und hält nur den linken Schenkel durchi ein Gewand bedeckt. Den 
linken Arm umschlingt die Schlange, Welche sie in die Brust sticht. 
Im Grunde ist eine Mauer, und links unten auf einem Täfelchen steht 
das Monogramm mit der Jahrzahl 1550. H. 3 Z. 6 L. Br. 5Z. 6L. 
Dieses Blatt ist sehr selten, und kommt nie im schwachen Ab- 
drucke vor.   
11) Mars und Venus. Sie sitzen in Umarmung, ersterer links, 
und rechts hinter der Venus bemerkt man Cupido. Unten steht: 
MARS. VENVS, und das Zeichen. H. 3 Z. Br. 2 Z. 1 L.  
Dieses Blatt ist geatzt, und in Brul1i0t's Table generale p. 158 
N0. 22 beschrieben. 
12) Venus auf dem Bette liegend, und rechts vor ihr Cupido. 
Oben rechts: (JVPIDO, und das Zeichen. H. l Z. 11 L. Br.3Z. 7L. 
Auch dieses Blatt ist geätzt, und kommt, wie das obige, selten vor. 
13) Die Satyrin mit zwei saugenden Jungen unter dem Baume 
sitzend. Unten rechts das Zeichen. H. 2 Z. 2 L. Br. 1 Z. 8 L. 
14). Der Satyr mit dem'Kinde ami Fusse eines Baumes sitzend. 
Das Kind steckt ihm eine Beere von der Traube in den Mund. Mit 
dem Zeichen rechts unten. Gegenseitige Copie nach Marc Anton, 
B. No._281. 11,4 Z. 7- L. B123 Z. 5 L. 
'15) Silen auf dem Esel nach rechts hin reitend, und in Begleitung 
von zwei Satyrn. In einer runden Einfassung von (lrnameuten mit 
vier Fruchtvasen, und vier Büsten von Kriegern und Frauen. Im 
Geviert 7 Z.    
16) Der Fleiss und die 'l'räghe1t, von F. v. Bartsch (Die k. k, 
Kupferstichsammlung in Wien S. 142) erwähnt.  Links liegt ein junger
        

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