Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559053
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427! 
431. 
bemerkte sie nicht. Im zweiten Drucke ist die Adresse des F. van 
Wyngaerde und H. Parker unten im Bwande. Diesen Abdruck kannte 
Bartsch ebenfalls nicht. 
427- Gonrad Martin Metz, Zeichner und Kupferstecher, geb. zu 
Bonn 1755, gest. 1827. Schüler von F. Bartolozzi, 
C   hielt er sich viele Jahre in London auf, und arbeitete 
Clßt J de. drei Werke aus, welche Fundgruben der Hand- 
 9- zeichnungskunde sind. Sie enthalten nämlich vortreff- 
liche Nachbildungen von Zeichnungen grosser Meister, welche nicht 
nur für den Gemälde- und Kupferstichsammler, sondern auch für den 
Freund der zeichnenden Künste und ihrer Geschichte von hohem 
Interesse sind. Auf mehreren Blättern dieser Werke stehen die Ini- 
tialen CM, und auch CM M , wie unten gegeben. Wir bezeichnen 
hier nur die Titel der Zeichnungswerke. Im Künstler-Lexicon sind 
viele einzelne Blätter aufgezählt. 
lmitations of Druwings by Parmegiano in the Collection of Hi; 
Majesty. Engraifd und pubtislfd by C. M. Metz. London 1790. fol. 
Dieses sehr seltene Werk enthält 33 Blätter in Zeichnungsmanier. 
Schediasmata selectiz ex Archetypis Polidori Caravagiensis in Musaeo 
hon. Viri A. Hume Bar? conscrvatis   auctore C. M. Metz. (London) 
1791. fol. Mit 63 Blättern in Zeichnungsmanier. Dieses Werk ist 
sehr selten. 
Imitations of ancient and modern Drawings from the reatoration of 
the Art: in ltaly, to the presem time. Togelher with a vhronological 
account of the artisls und slrictures on their works  in "english und 
french. By C. M. Metz. London, printed for the a-uthor 1798, roy. fol. 
Mit 168 Facsimiles auf 115 Bogen. 
428- Charles Louis Malapeau. Zeichner und Maler von Paris, 
CJM) wurde um 1820 geboren. Man findet schöne Zeichnungen 
 und Genrebilder von seiner Hand. Holzschnitte mit den 
gegebenen Buchstaben sind in dem Werke: Les Frangais peints par 
eux-mdmes. Paris 1845. 
 429. Unbekannter Kunstsammler, welcher wahrscheinlich im 
o, 17. Jahrhundert lebte. Man findet Zeichnungen und Kupfer- 
VL Stiche, auf welchen die gegebenen Buchstaben eingeschrieben, 
oder eingestempelt sind. Der Besitzer lebte in Holland, oder" in 
England. 
43Üi A. W. Graf von Mellln gab folgendes Werk heraus: Versuch 
einer Anweisung zur Anlegung  der WiIdbahne-n. Berlin "und 
M" Stettin 1779. 4. Dieses Buch ist mit Vignetten und anderen 
-V0rstellungen zum Jagdwesen geziert. Die Mehrzahl der Blätter geben 
aber Jagdthiere in Abbildung. Sie sind vom Grafen gezeichnet, theils 
von ihm selbst, und theils von Halfpenny, Riedinger und De Seve 
radirt. Die Buchstaben CM. bedeuten: Comes Mellin. Auf anderen 
Vignetten stehen die Buchstaben W C M, oder ein aus diesen gebildetes 
Monogramm.   
431. Orestano Menarola, Maler und Radirer, Schüler des A. Ma- 
ganza, hinterliess in Bassäno viele Werke in Oel und 
Fresco, theils in reichen Compositionen, welche einen 
Nachahmer des Michel Angelo und Paolo Veronese ver- 
 rathen. Auf Gemälden dieses Meisters findet man das
        

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