Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1559003
415. 
_1. Eine Hirschjagd. Wie man den Hirsch fangen soll. Mit CM 
 über, dem Messerchen.  
2. Ein Hirsch von Hunden angegriifen. Mit dem Messerchen nach 
den Buchstaben CM. 
9) New Feldt und Ackerbaw, darinen ordentlich begriffen wie man 
aus: rechtem Grund der Natur_-  in 15 Büchern beschrieben. welcher 
gestalt jedes Landgut etc. bey rechter zeit auffk beste zu bestellen.  
Erstlich durch  Pelrum de Cresccntiis beschrieben, jetzt aber durch einen 
 Herrn der Artznei Doctoren  an Tag gebracht. iFrankfurt durch 
Peter Schmid, in verlegung S. Feyerabends 1582, fol. 
Dieses Werk enthält eine grosse Anzahl von Holzschnitten, meistens 
nach Zeichnungen von Jost Amman, Sie sind aber für dasselbe nicht 
eigens" gefertiget, sondern kommen grossentheils schon in den Jagda 
büchern, in Saur's Diarium historicum, im Kunstbüchlein, in den Hand- 
werkern, in Fuggefs Gestüterei, 1n Rumpolüs Kochbuch, im Thier. 
buch, in Albertus Magnus Heimlichkeiten dtc. vor. Dem Ch, Maurer 
gehört der Schnitt wohl nicht an. 
1. Wie die Kranich, Schwanen, Staren und wilde Gänss mit Netzen 
zu falten. seyn. Mit CM und dem Messer darunter. 
2. Wie die Jäger dem Hirsch, so er matt vnd sich stellt, begegnen soll. 
Mit demselben Zeichen. 
10) Eine architektonische Einfassung, welcher unten wahrschein- 
lich ein Kalender beigefügt wurde. In der Mitte ist ein runder Car- 
touche mit der eingedruckten Schrift: Ich wünsche euch ein gut glück- 
hajft n'en: Jar. Oben zu den Seiten sind die Bildnisse des Kaisers 
Oonrad 111., welcher laut Beischrlft 1146 das Hofgericht in Rottweil 
gegründet, und des Kaisers Maximilian 11., welcher dasselbe 1573 
reformirt hatte. An den zu beiden Seiten des Blattes befindlichen 
Säulen sind zwanzig Wappen, und unten zu den Seiten einer Schrift- 
tafel die Figuren der Stärke und der Gerechtigkeit. In dem Raume, 
welchen die Bordure einschliesst, steht: DEss. Räm. Kay. May. etc. 
Vnsers": Herren Holfgericht, zu welcher Zeit. Monat mmd Tagen ein jedes 
 inn  Rotlweil, dieses 1618 Jahrs. Newen  Approbirtem Calendario 
Ordinarie gehalten werden solle etc. Zu unterst steht: Dess Kay. Hoff- 
gerichts Cantzeley zu llotweil. H. 15 Z 1 L. Br. 10 Z. 10' L. 
Die Zeichnung zu dieser Bordure wird dem Ch. Maurer zuge- 
schrieben, sie muss aber längere Zeit vor 1618 benutzt worden seyn, 
da der Künstler 1614 starb. Die Buchstaben CM ohne Messer be- 
merkt man in der Einfassung. 
11) Titeleinfassung zu Opera omnia Th. Paracelsi. Strassburg 1603, 
f0l.- Der Titel steht auf einem in Mitte der architektonischen Ver- 
zierung aufgehängten Tuchc, über welchem die Büste des Paracelsus 
zwischen den allegorischen Figuren der Astrologie und Astronomie 
angebracht ist. Neben der Schrift sind die Statuen des Virgilius und 
Hermes Trismegistus, und darunter im Cartouche die Büste der Minerva 
mit dem Motto: Scientia immutabilis. Zu beiden-Seiten sitzen die 
Figuren der Alchimie und Pharmacie. Auf dem Blasebalg, welchen 
letztere in den Händen hält, stehen die Buchstaben CM, und darunter 
L i- F mit dem Messer darunter. Die Zeichnung ist von Ch. Maurer, 
aber nicht der Schnitt.  
 415. _6_ Mannes, Formschneider in Nürnberg, dürfte durch diese 
C, M Bqchstaben- geinen lflamenangedeutet haben. Eine in 
qmm   Holz geschmttene Vignette, welche wohl vorzugsweise 
zu Ilochzeitsgetlichten verwendet wurde, zeigt unten die Buchstaben C. M. 
Monogrammisten Bd. II. 11
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.