Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557427
1) Seplem Liberales Artes.  Franciscus Cleyn fec. 1645. Sieben 
höchst iieissig radirte Blätter mit verziertem Titel. Sehr selten. 
H. 4 Z. 8 L. Br. 3 Z. 10 L. 
2) Die fünf Sinne, durch weibliche Figuren dargestellt, und mit 
reichen Arabesken umgeben. In der Weise der obigen Blätter be- 
handelt, und eigenhändige Radirungen, gr. qu. 8. 
3) Varii Zophori Figuris Animalium Omati per Franciscum Clcin 
MDCXLV. Thomas Hunde arc. Folge von 12 Blättern mit reichen 
Friesen von Kindergrnppen, Thieren, B1ätter- und Fruchtwerk. 
Das verzierte Titelblatt enthält einen Cartouche mit obiger Schrift, 
schmal qu. fol. 
Auf diesen seltenen Blättern findet man das Monogramm, die 
Initialen F. C. und auch den Namen des Meisters. 
4) Several Borders of Grotesk Works usefull of Painters, Goldsmiths 
11m1 Curvers. Franc. Clein lrzuent. Jos. English fec. Folge von 14 Blät- 
tern mit reichen Friesen von Kindern, Tritonen, Thiergestalten und 
grotesken Beiwerken, 1654. Auf diesen seltenen, in Hollands Manier 
gearbeiteten Blättern findet man das Monogramm, die Initialen F. C., 
und auch F. cl. Auf einigen steht unten in ganz kleinen Charakteren 
auch der Name des Zeichners und Stechers. Das Monogramm IE ist 
Jenes des Stechers, des John English. H. 1 Z. 8 L. Br. 13 Z. 1 L. 
In folgendem Werke kommt ebenfalls ein Blatt mit dem Mono- 
Eramme vor: 
5) De grotesro perutilis atque omnibus quibus pertinebit valde necessar. 
Liber. Per Nicasium Rousseel.   Nicasius Rousseel invE. Johan: 
Bura: sculp. Londiny 1623. Folge von 12 Blättern mit grotesken 
Zlerfeldern, kl. 4. 
6- Unbekannter Kupferstecher. Der Meister mit diesem 
Zeichen lebte zur Zeit des Hieronymus Bang in Nürnberg, 
qr und arbeitete um 1600 für dessen Verlag. Man findet das Mono- 
gramm auf Blättern mit römischen Kriegern, welche als Copien 
nach H. Goltzius zu betrachten sind. Letzterer gab 10 Blätter unter 
folgendem Titel heraus: Memorabilia aliquot Romanae strcnuitatis 
exempla 1586, und die Stiche, welche von H. Bang und unserm 
Monogrammisten herrühren, erschienen unter dem Titel des Römi- 
schen Heldenbüchleins. Auf etlichen Blättern steht ausser dem obigen 
Zeichen auch jenes des H. Bang. Ein Blatt ohne dasselbe, welches 
einen nach rechts schreitenden Krieger mit dem Schilde vorstellt, hat 
dagegen die Adresse: Hieronimus Barmg in Nürnberg, kl. 8. 
Ueber H. Bang werden wir unter dem Monogramm H B handeln. 
7- Gregor oder Georg Fenntzel, Kupferstecher, war gegen 
g 1650 in Nürnberg thätig. Christ erwähnt in seinem Monogrammen- 
buche S. 140 eines Georg Frenzel, welcher aber nur durch Ver- 
Wechslung mit G. Fenntzel eingeführt wurde. Uebrigens deutet Christ 
das Zeichen des Caspar Fraisinger auf diesen apokryphen Frenzel, 
und FenntzePs Monogramm war ihm unbekannt. Malpe und einige 
andere Schriftsteller verwechseln ihn ebenfalls mit C. Fraisinger. 
_G- Fenntzel stach Bildnisse und andere Vorstellungen in der 
Weise des Johann Sadeler, meistens für den Verlag des Paul Fürst 
In Nürnberg. Wir haben von ihm gute Copien der sieben Planeten 
Ein Martin de Vos nach den Stichen des Johann Sadeler. Das achte 
man enthalt den Titel: Planetarum effeclus et eorum insignia Zodiaci. 
8' qu- fol. Dann copirte er auch die fünf Sinne, welche Rafael 
dadeler nach M. de Vos gestochen hatte, qn. 8. Nach Anton Tem- 
esta stach er die Schlacht des Königs Alfonso von Spanien gegen 
13:
        

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