Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1558791
140 
CLM 
CLO. 
374 
376. 
Sechs der obigen Blätter mit historischer Staüage sind im Catalogc 
der Sammlung des Grafen Sternberg-Manderscheid II. N0. 2276 an- 
gezeigt. Frenzel sagt, sie seien von N0. 2-5, 7 u. 9 nummerirt, 
doch ist diess wahrscheinlich nur im zweiten Drucke der Fall, da. 
wir nur ein paar Blätter mit Nummern gefunden haben. Die Land- 
schaften N0. 14 n. 15 verrathen die Nachahmung des Nicolaus Berchem, 
während die Blätter mit der Geschichte des Loth N0. 1-4 an Rem- 
brandt erinnern. 
374- Gonrad Lempel. Kupferstecher von München, ist oben unter 
c M den Initialen CL bereits eingeführt, und daher handelt es 
L sich hier nur um die Blätter, welche mit CLM bezeichnet 
sind. Der Buchstabe M erklärt sich aus einem Kupferstiche, welcher 
die am Fusse des Kreuzes sitzende Maria mit dem Leichname des 
göttlichen Sohnes im Schoosse vorstellt. Die Einfassung bilden sieben 
kleine Bilder aus der Leidensgeschichte des Herrn. Im Rande steht: 
Die sieben Schmersen Mariä, und rechts unten: Co. Lempel. München. 
H.3Z.8L. Br.2Z.9L. 
i) Christus als guter Hirt mit dem Schafe auf dem Rücken. Unten 
im schmalen Rande: Oves meae non peribunt in aeternum et non rapiet 
eas quisquam de manu mea. Joh. 10. Cap.  CL M. H. 2 Z. 8 L. 
und 3 L. Rand. Br. 2 Z. 4 L. 
2) Christus mit dem Kreuze in einer Kufe stehend, wie das Blut 
aus seinen Wunden fliesst. Vor dem Gefässe knieen zwei Engel mit 
dem Kelche und drei Heilige. Oben scheint Gott Vater in Wolken, 
und der hl. Geist in einer Glorie im Engeln. Unten im Rande: 
Torcular calcui solus de gentibzas non cst wir mecum. Esaia 63.  CLM. 
H. 3 Z. 9 L. und 3 L. Rand. Br. 2 Z. 8 L. 
3) Die Apostel Petrus und Paulus. Ersterer links mit einem 
grossen Buche und mit den Schlüsseln in der Linken, der andere 
rechts mit Buch und Schwert stehend. Im Rande: S. PETRI S. PAVLI. 
 CLM. H. 2 Z. 7 L. und Wg L. Rand. Br. i Z. 10 L. 
4) Die Stigmatisation des hl. Franz. Rechts oben erscheint das 
Kreuz in einer Glorie, und links bemerkt man eine Heilige mit zwei 
Engeln. Im Rande: Ego stigmata Domini Jesv in corpore meo porto. 
Gal. 6'. Tiefer CLM. H. 3 Z. 11 L. und 3 L. Rand. Br. 2Z. 9L. 
375. Glaude Mellan ist unter dem Monogramm CM. eingeführt, 
G! Meu und daher bemerken wir nur, dass auf einigen Blättern 
' ' die Abbreviatur des Namens vorkomme. Auch unter den 
Initialen C M G. werden wir über ihn handeln. 
376. 013.618 Block, Maler und Radirer von Leyden, wird von 
O. van Mander Isaac Klaasz _Kloeclf genannt, und unter 
CEQCK .fe die Schüler des Franz Florls gezahlt. Man muss ihn 
von einem Kupferstecher dieses Namens unterscheiden, 
welcher gewöhnlich Nicolaus Glock zeichnete, und 1_n Haarlem thatxg 
war. Dieser Künstler stach um 1o8_9-1593 einige Blatter nach 
C. van Mander. Dann hat msn von llllIl-Elillch eine sehr grosse alle- 
gorische Darstellung auf die Siege der Hollander, und besonders auf 
den Patriotismus der Stadt Haarlem 1188. Mit Dedicntion an den 
Rath von Haarlem: N. Clork sculptor et exeud. 15935. Mit einer Folge 
von Blättern, welche unter stehenden Figuren die Sinne vorstellen, 
sind wir im Unklaren. Sie sind mit dem Namen des Nwolaus Cloßk 
bezeichnet, und tragen auch die Adresse des Peter__Overadt. "Letzterer 
war um 1605-1625 in Cöln thätig. Die erwahnten Blatter sind
        

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