Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1558762
CLG. 
370. 
137 
1)  2] Der knieende Mönch, welcher auf die Worte eines 
herabschwebenden Engels zu horchen scheint, daher von Robert- 
Dnniesnil L'Appariti0n betitelt. Rechts an der Terrasse: CL. G., sehr 
schlecht atisgedrückt. H. 3 Z. 9 L. Br. 6 Z. 3 L. 
2)  5] Der Sturm. Drei lilastschiüe und eine Chaloupe 
werden an den Strand getrieben, und drei liiatrosen im Boote rechts 
suchen die Fahrzeuge zurückzuhalten. Dieses hier nur nach dem 
Ilauptinhaltc angedeutete Blatt gehört zu einer Folge, ist aber erst 
im vierten Drucke mit No. 1 versehen. Zugleich steht dann unten in 
Mitte des Randes: Cl. Inu. Die Exemplare dieser Gattung sind bereits 
ordinär, noch geringer sind aber jene mit der Bezeichnung rechts 
unten: No. llJr- p. 11. H. 4 Z. 8 L. Br. 6 Z. 5 L. 
3)  7] Der Schiffbruch. In Mitte des Grundes wird ein 
Schiff an den Felsen geschleudert, auf welchem eine Thnrmruine sich 
zeigt. Rechts geht ein entmastetes Schilf unter, und im Grunde links 
bricht über der stürmischen See ein Sonnenstrahl durch. Links vorn 
ziehen zwei Matrosen ein Boot mit Fässern an den Strand. In der Mitte 
unten an der Einfassungslinie: Cl. Inu. H. 4 Z. 8 L. Br. 6 Z. 7 L. 
Die Abdrücke mit No. 3 gehören zu den geringeren. 
4)  11] Der Hafen mit dem Leuchtthurm bei untergehender 
Sonne. Links vorn stehen drei Soldaten vor mehreren Fässern, und 
Matrosen bngsiren ein Schiff. Im Grunde breitet sich an den Bergen 
eine befestigte Stadt aus. An einem Monumente mit Arkaden bemerkt 
man eine Galeere. Der Leuchtthurm erhebt sich im Grunde links, 
und diesseits gehen Fahrzeuge mit vollen Segeln. An der Terrasse 
in der Mitte unten an der Einfassungslinie stehen die Buchstaben CL. 1., 
aber sehr undeutlich. H. 5 Z. Br. 7 Z. 2 L. 
Die Abdrücke mit No. 7 gehören noch zu den Seltenheiten, wenn 
die Winkel der Einfassung spitzig sind. In den gewöhnlichen Exem- 
plaren sind sie abgerundet. 
5)  15] Die Marine mit der untergehenden Sonne. In der 
Mitte vorn am Rande ordnen zwei Männer Bohlen, und auch andere 
Männer und Weiber sind bcschäftiget. Links im Grunde bemerkt man 
ein Stadtthor in Form eines Triumphbogens und eine Terrasse mit 
Bäumen. Rechts ist die Ruine eines grossen Thurmes. Auf einer der 
genannten Bohlen stehen die Buchstaben CL. I. Im ersten, äusserst 
seltenen Drucke vor der No. 11 und vor der Namensunterschrift im 
Rande sprechen sie allein für C. Lorrain. Im zweiten, sehr seltenen 
Abdrucke steht aber bereits rechts unten unter der Randlinie: Claudius. 
Claudias t in et F: Romae Sup. licentia. Die dritten, seltenen Abdrücke 
haben die N0. 11, dann wurde links unten die Jahrzahl 1634 bei- 
gefügt, und endlich in der Mitte unten No. 44 p. 1 eingestochen. 
H.4Z.7L. Br.7Z.lL. 
6)  21] Der Hirt und die Hirtin im Gespräche. Um sie 
sind die Ziegen, Schafe und Kühe vertheilt, und links am Ufer des 
Baches weidet ein Mann die Ochsen. Rechts durch grosse Bäume 
öffnet sich die Aussicht auf eine Stadt. H. 7 Z. 2 L. Br. 9 Z. 5L. 
Dieses treffliche Blatt ist im dritten, seltenen Drucke links unten 
im Rande bezeichnet: Cl. G. Inu. et F. Die beiden vorhergehenden, 
von Robert-Dumesnil beschriebenen Abdrücke sind ohne Namens- 
Initialen, und im vierten, gewöhnlichen Drucke ist diesen beigefügt: 
Con licenza de sup. Die Exemplare des fünften Druckes sind retonchirt. 
7)  23] Die Ansicht des Campo Vaccino in Rom. Rechts 
sieht man einen Theil des Bogens des Septimius Severus, die Reste
        

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