Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1558759
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CLF 
CL G. 
366 
3 70. 
stammt wahrscheinlich aus einer Zeit, in welcher Ciamberlano noch 
auf der Schulbank sass. Für den Träger des gegebenen Zeichens 
haben wir keinen Namen. 
365. Unbekannter Zeichner oder Badirer, welcher in der zweiten 
(ggf Hälfte des 18. Jahrhunderts in der Schweiz gelebt zu haben 
 scheint. In Grolfs Buch: Der Schweizer auf dem Rigiberge. 
St. Gallen 1797. 8., ist eine radirte Vignette mit diäsem Zeichen. 
Sie stellt eine felsige Gegend vor, in welcher ein Knabe Rüstung und 
Hut trägt. Morgenstern und Schwert liegen auf dem Boden. 
357. Unbekannter Formsohneider, welcher um 1593 in Deutsch- 
01cm; land thätig war. Das gegebene Zeichen findet man auf einem 
4593 sogenannten fliegenden Blatte auf die Grauelsceneu der Türken 
CL bei der Eroberung von Ungarn. Der Zeichner bediente sich 
F des aus CB bestehenden Monogramms, welches wir I. N0. 2298 
eingereiht haben. Dort ist auch der Titel des Blattes angegeben: 
Fiyürlieher und Augenscheinlicher Schauspiegl etc. H. 6 Z. 1 L. Br. 13 Z. 8 L. 
Dasselbe Zeichen, aber ohne Jahrzahl, und das Messerchen an 
das F sich anschliessend, findet man auch auf einem Blatte, welches 
das Wappen des Erhschenken Lauming und seiner Frau vorstellt. Im 
Schilde des ersteren zeigt sich ein aufsteigender Löwe, welcher mit 
fünf Federn geziert ist. Auf dem Schilde trägt eine Katze eine mit 
drei Federn gezierte Krone auf dem Kopfe. Unter der ovalen Ein- 
fassung des Wappens steht: LAVMING. ERBSGHENKH. Die Buch- 
staben CLF mit dem Messerchen sieht man links unten. Das zweite 
Wappen steht dem beschriebenen gegenüber. In der Mitte oben ist 
ein Cherubimkopf, und unten eine Fratze. H. 3 Z. Br. 4 Z. 
368. Oarl Leberecht, Mcdailleur, geboren zu Meiningen 1749, 
C L F gest. zu St. Petersburg 1827. Ueber diesen berühmten 
   Meister haben wir im Künstler-Lexicon VII. S. 377 aus- 
führlich gehandelt, und dabei 27 Medaillen verzeichnet. Nach Schlick- 
eysen, Erklärung der Abkürzungen auf Münzen 8m. S. 77, zeichnete 
Leberecht C. L. F. 
369. U. Lelieul, Maler, dessen Lebensverhältnisse unbekannt sind. 
Er malte todtes Wild und Geüügel mit Jagdgeräth- 
schaften. Diese Bilder sind in der Weise des J. B. 
Weeninx behandelt, welchem cr aber nicht immer 
' gleiehkam. In der Gallerie des Grafen von Elz war 
ein Gemälde mit Seinem ausserdem nicht aufgezeichneten Namen. Es 
stellt einen todten Hasen und Geflügel vor, und ein Hund bewacht 
die Jngdbeute. Lelieul arbeitete um 1680. 
 Claude Gellee, der berühmte Landschaftsmaler und Radirer, 
C L G fordert in diesem Werke drei Stellen, und wir ver- 
Ct   weisen deher auf die Initialen C L N0. 343, wo be- 
'G- "W w? reits das Nöthige gesagt ist. Hier machen wir nur 
 l  auf die Radirungen aufmerksam, welche die gegebene 
 ML Bezeichnung mehr oder weniger deutlich tragen. Als 
Hauptquelle dient der Peintre  gra-veur francais par Robert- Dumesnil 
 ff., und die Buchstaben  beziehen sich auf dieses Werk, 
wo die ausführliche Beschreibung der Blätter zu finden ist.
        

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