Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1558711
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CLA. 
360. 
360- Claude Gellee, genannt Claude le Lorrain, fand oben unter 
C!  x F den Initialen C L No. 343 bereits eine Stel-le, und 
CIN reLecNvDlU wir knüpfen daher hier an jenen Artikel an. _Die 
L ' gegebenen Inschriften findet man auf einigen radirten 
C qu'on" f Blättern welche wir unter I-Iinweisung auf den Peintre- 
Claudias  gravenr jfrancais par Robert-Dumesnil I. p. 3 u. s. w. 
aufzählen. Andere Radlirunlgen bdieses Meisters sind unter den Initialen 
CL., CL. G u. CL. 1 esc rie en. Hinsichtlich der Zeichnungen ist 
zu bemerken, dass sich auch solche mit dem Namen Claudia f. finden. 
1)  i] Die Flucht der hl. Familie nach Aegypten. Rechts 
nach unten auf der Terrasse: CLAVDIO, wie in zweiter Reihe der 
Facsimiles. H. 3 Z. 9 L. Br. 6 Z. 3 L.  
Dieser Name ündet sich aber nur im ersten, sehr seltenen Drucke, 
in welchem die leicht gezogenen Einfassungslinien stellenweise unter- 
brochen sind. Im qreitenl Drucke steht nur: CLAV, nicht ganz deut- 
lich ausgedrückt. uch ie Exemplare dieser Gattung sind selten. 
2)  4] Die Heerde am Flnsse. Links unten: CLAV Fece, 
wie in zweiter Reihe. H. 3 Z. 11 L. Br. 6 Z. 5 L. 
Dieses leicht radirte, und wenig vollendete Blatt zeigt im ersten 
Drucke im Rande Nadeleinfalle, im zweiten ist der Rand auspolirt. 
3)  8] Der Ochsenhirt mit dem Horne bei der Heerde am 
Baume. Im Rande rechts: Claudias in. et F Romae 1636.  Die 
Schrift des Namens ähnelt jener der vierten Reihe. Dieses Blatt ge- 
hört zu einer Folge von ungleicher Grösse, und hat im zweiten Drucke 
die Nummer In. 
4)  12] Der Reisende von zwei Räubern überfallen, wah- 
rend ein dritter Räuber im Grunde ein Weib ergreift. Im früheren 
Drucke steht rechts am Rande: CLAVD IN ROMA 1633 (verkehrt), 
im dritten Drucke mit der Nummer 8 rechts unten: CLAudiue im Sup. 
Die Facsimiles der Namen kommen oben nicht vor. 
Dieses Blatt gehört ebenfalls zu der N0. 3 erwähnten Folge. 
5)  15] Sonnenuntergang. Zwei Männer ordnen am Strande 
Bohlen, uiäd auf einem gerielben stihenl dgize Buchstaben C L. I. Zwei 
Matrosen ringen eine ar e an's an c. Links im Grunde be- 
merkt man ein Stadtthor, und rechts eine Thurmruine. Eines der 
Meisterstücke des Künstlers, welches im ersten Drucke ohne Schrift 
im Rande ist. Im zweiten steht rechts unten im Rande: Claudius. 
Claudias t in et Ft Romae Sup. liceritia. Erst im dritten Drucke trägt 
das Blatt die Nummer 11. Es gehört zu der oben N0. 3 er- 
wähnten Folge. 
6)  23] Ansicht des Campo Vaccino in Rom, vom Capitol 
aus gesehen, und von der Gegenseite des Gemäldes im Museum des 
Louvre. H. 6 Z. 8 L. und 7 L. Rand. Br. 9 Z. 6 L. 
Im ersten, fast einzigen Drucke mit weissem Rande, steht unten 
rechts an einem liegenden Säulenschafte: CLAVDIO 1636 Romae in 
zwei Zeilen, die Schrift des Namens wie oben in zweiter Reihe. 
Im zweiten äusserst seltenen Drucke steht rechts im Rande, un- 
gefähr vier Linien von der viereckigen Einfassung: Claudias L. in. et F. 
Romae 1635  sup. licegitäz, der Name wie in dler fvierten Reihe. 
Im dritten Drucke n et sich dieselbe Insc ri t, überdiess aber 
stehen unter dem Fusse des ersten Mannes in der linken Ecke die 
Buchstaben CL. I. Auch diese Exemplare sind sehr selten. Später 
wurde die Inschrift ausgeklopft, man bemerkt aber noch Spuren. Ge- 
wöhnlich sind die Abdrücke mit der Schrift im Rande: Via sacra dem 
Campo Vacino etc.
        

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