Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1558638
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339. 
sich durch eine grosse Anzahl von Blättern bekannt, welche ein um 
so höheres Interesse haben, als sie Werke alter Meister reproduciren, 
die im 14. und 15. Jahrhundert zum Ruhme der Kunst wirkten. Zu 
seinen frühesten Werken gehören die Ritratti degli Arcivescovi e Vescovi 
di Toscana, convocali in Firenze VaTw 1787, disegnati ed inoisi da Carlo 
Lasinio. In Fireme, N. Pagn-i e G. Bardi 1787, 4. Auf einigen Blät- 
tern dieses Werkes findet man das lilonogrannn des Künstlers, auf 
anderen die Initialen des Namens. Diess ist auch mit Blättern folgen- 
den Werkes der Fall: (Jmati presi da graffili c pitture antichi essintenti 
in. Firenze, 40 radirte, geschabte und gestochene Blätter von 1789. 
_Von grösserer Bedeutung sind aber seine, theils mit den Initialen CL 
bezeichneten Stiche in ljßtrur-ia Pinrice ovvero Storia delta Pitlura 
Toscana dedotta clei suoi Monumcnli ehe äi esibiscono i-n slampa da! secolo 
X fino al presenle. 2 Bände mit 120 Blättern von G. Lasinio, F. Gre- 
gori, G. Vasccllini, G. und G. B. Cecchi, G. F. Ravenet, C. Colombini, 
B. Eredi u. A. Firenze, N. Pag-ni e G. Bardi 1791  1795, gr. fol. 
Der mit den Portraiten der Maler, und mit allegorischen Beiwerken 
gezierte Text ist von dem Abbate Marco Lastri. 
Von hohem Interesse ist sein Werk mit den Abbildungen der 
Malereien des Campo Santo in Pisa, unter dem Titel: Pitture a fresco 
dcl Campo Samo di Pisa. lntagliate da Carlo Lasinio. Firenzc 1812. 
roy. qu. fol. Diess ist die grosse Ausgabe des Werkes über Pisa, in 
guten, von C. Lasinio selbst retouchirten Abdrücken, mit den Num- 
mern und der Adresse von Molini allein. Dazu gehört das Supple- 
mentblatt mit der Auferstehung Christi: Frammerm" di Pitt-ure di Bruno 
e Spinello etc. Im Ganzen sind es 42 Blätter incl. des Titels. Berühmt 
ist auch sein Werk über die Quatrocentisten, an welchem auch Paolo 
Lasinio der Sohn Theil hat. Es enthält Abbildungen der Wand- 
gemälde der alt-i-lorentinischen Meister in Florenz, wie von Giotto, 
G. Gaddi, Masaccio, Masolino, L. Lippi, Rosselli, Ghirlandajo, Spinello 
Aretino u. s. w. Die erste Ausgabe enthält 31 Blätter in qu. roy. fol., 
die zweite erschien 1841 unter folgendem Titel: Affreschi eelebri del 
XIV e XV scvolo ilncisi da Cav. Carlo Lasi-nio sui disegni del Cav. Paolo 
suo Figlio. Con illustrazzioni. Mit 32 Kupfertafeln und 24 Bogen Text 
von P. Tanzini, gr. fol.  
Auf den Blättern der neuern Werke des Künstlers steht gewöhn- 
lich der Name. 
339. LllkäS Oranach der Aeltere behauptet oben unter dem 
 X i. Monogramm CL N0. 310 
e) n  eine ausführliche Stelle, 
. "y  und es ist daher bereits 
1x g  Alles gesagt, was für un- 
ß V sei-n Zweck zu wissen 
  nothwendig ist. Die ge- 
  ilügelte Schlange kommt 
71W _ in dieser Form nie auf 
 y Gemälden, sondern nur 
 auf Holzschnitten vor. 
f] Noclli ögter folgen die 
l Buc sta on LC in ge- 
Ifoä I1, q höriger Ordnung, so dass 
Q wir unter diesen Initialen 
auf ihn zurückkommen 
G J müssen. Nach unserem 
 Systeme mussten aber
        

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