Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1558455
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Verbindung mit Arabesken die hervorragenden Momente des Helden- 
gedichtes zu veranschaulichen. Der Künstler vollendete dieses Werk 
im glorreichen deutschen Tölpeljahre 1849. Hieraufmalte er in Potsdam 
kleine Friesbilder mit Darstellung aus der Geschichte von Pommern, 
und 1851 führte er für das Jagdschloss des Fürsten Puthus ein 16 Fuss 
langes und 6 Fuss hohes Oelgemälde aus, welches die letzten Augen- 
blicke des Herzogs Wratislav von Pommern vorstellt. Kolbe erfreute 
sich bis auf wenige Wochen vor seinem Tode einer frischen Gesundheit und 
eines regen Geistes. Er starb den 9. April 1853 im 72. Lebensjahre. 
Das zvreite und dritte der obigen Zeichen, und das erste etwas 
kleiner zwischen der Jahr-zahl 18 11.9, findet man auch auf den mit 
der Feder auf Stein gezeichneten Illustrationen zu Goethe's Gedicht: 
Zu erfinden, zu hcschliessen. 
Ueber die erwähnten Fresken aus dem Nihelungen-Liede s. die 
Schrift: Die Frescobilder aus dem Nibelungenliede am Marmorpalais im 
IYeuen Garten bei Potsdam. (Gemalt und angeordnet von Lompeck. Ossowsky. 
Helfe und Kolbe.) Von W. Iiiehl. Potsdam 1850, 8. 
297. Garl Wilhelm Kolbe jlln., Historien- und Genremaler, welcher 
1853 als Professor an der k. Akademie in Berlin starb, 
C K und oben unter dem lllonogramm CK N0. 296 eine aus- 
' ' führlicbe Stelle behauptet, zeichnete auch einige Gemälde 
mit den Initialen C. K. und C. W. K. 
293. Unbekannter Fornischneider, welcher nach der bisherigen 
Q Annahme der Schule des Jost Amman angehoret, _und mit 
K jenem gleichzeitigen Meister QK, welcher in Leipzig gelebt 
zu haben scheint, und im folgenden Artikel auftritt, wohl nicht Eine 
Person ist. Die gegebenen Initialen findet man auf elneni schonen Holz- 
schnitte mit Christus am_ Kreuze. Rechts steht Johannes und links 
sinkt MäriaIfaiiierdFi-atgilin (iie läYmELufIäiChtSTlIfn? linäsfiilnetlereigää 
Armen es ei an es ateii lnge in  o en a e n. u 
: ' DICIT D MINUS CONVERTERETE 8m. Esa. XLIIIL. 
der gdgern: OMNIg QU l VIVI_T ET QREDIT IN ME 8m. Jean. XI. 
Unten beim Kreuze bemerkt man Jenes Zeichen, welches dem J. Ainman 
zugeschrieben wird, nach rechts hin die obigen Initialen. H. I0 Z. 
9 L., Br. s Z. 5 J.  
Bartscli zählt dieses Blatt unter den Holzschnitten nach J. Amman 
nicht auf, und es hat in der Außassnng und Zeichnung auch so viel 
Fremdartiges, dass man ohne Monogramm an J. Animan nicht denken 
würde. Man müsste einen älteren llleister vermuthen. Das Monogramm 
ist aber jenes des J. Animan, das gotliische A_ mit dem links schief ein- 
gezeichneten 1., I. N0. 729. Ileinecke, Brulliotuind ßeßkerbeSßhfelbi-JII 
dieses Blatt ebenfalls, die Initialen sind aber nicht genau gegeben. 
299. Unbekannter Mleister, wälcher {1850861111231160111335 Jängliiren äiäliä; 
' -n h anve ört. un um 5  In a6 S811 3-1 
 312i. acEr giiäart (wahrscheinlichl zur Eilfglilie E1168 glathißs 
1 w lc er von 586-159 im u rage es erzogs 
Christian vdhrogzfdhseiie Bilder in Fresco" malte. Es wird indessen "auch 
ein Joachim Kreuter zu Cranach's Schulern gezahlt, und somit kann ß 
auch ein C. Kreuter gelebt haben. Bei-Meister C_K. war wohl Zeic 269 
und als solcher auch Maler. Ob die_Blatte_r mit den gegebene" "11" 
tialen von ihm selbst in Holz geschnitten sind, bleibt dahin gestel t. 
Auf einem derselben kommt auch ein aus H H geblldeteß Monogramnl 
vor, aber ohne Messerchen, so dass es schwer ist zu sagen, welcher
        

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