Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1558400
CIT 
279 
283. 
101 
Er stach Landschaften mit Figuren, kleine Andachtsblätter, Ornamente 
für Goldschmiede, Münzen und andere Vorstellungen. Wir kennen 
eine Folge von 6 Landschaften in qu. 8., dann ein Neues Groteschm 
Büchlein mit 17 Blättchen für Goldschmiede. In den Grotteslzen kom- 
men Figuren vor, auch Jagden, Fischereien, ländliche Scenen, Vögel 
und andere Thierc. 
In München nannte man diesen Künstler Hans Schmischeck, und 
er selbst schrieb auf Blättern zuiveilen Schnnischeek statt Smischeck. 
Mit dem Tailfnamen wechselte er, indem bald J., bald C. Smischeck 
steht. Selten kommt die Abbreviatur VOIZ" 
279. 
6.7 Z 
C. Z7  
schnitten, 
Paris etc. 
Charles Joseph Travies de Villen-s, Zeichner und Maler, 
wurde 1804 zu Wulfling bei Winterthur geboren, und zu 
Paris von J. F. Heim unterrichtet. Er malte Bildnisse in 
Oel und Aquarell, sowie Genrestücke. Mehrere Zeich- 
nungen und Aquarellen sind mit den Initialen des Namens 
bezeichnet. Man findet diese Buchstaben auch auf Holz- 
wie in dem Werke: La grande ville, nouveau tableau de 
230. Gornelius Janson van Heulen? Diese Initialen stehen 
C  V C auf einem schönen Bildnisse, welches sich in der 
- ' '  Sammlung des Grafen Robiano in Brüssel befand. 
Die Initialen C. I. V. C. deuten den Namen des Malers an, wahrschein- 
lich des Cornelis Janson van Ceulen, über welchen wir unter dem 
Llonogrannn CJ N0. 220 gehandelt haben. 
281. Garl Johann Wikmann, Stempeischneider, war um 1747 bis 
C I W. 1786 in Stockholm thätig. Man findet schöne Medaillen 
1' 1' k von seiner Hand, deren mit C. I. W. bezeichnet sind. Im 
ä-f - W- ltKiinstler-Lexicou XXI. S. 384 haben wir einige nam- 
a t geniac 1  
Die zweiten Buchstaben stehen auf einer Nothmünze von 1710. 
Der Buchstabe l bezieht sich auf Kaiser Joseph 1„ und C. W. bedeutet 
"Ousus Wrairasdiiii", wie Schlickeysen S. 76 angibt. 
282. Johann Gonrad Zeune, Formschneider von Thurnau, übte 
4:) seine Kunst in Bamberg, meistens im Auftrage des Buch- 
ü? handels. Sein gleichnamiger Vater war ebenfalls Form- 
Schneider, doch nur im untergeordneten Fache. Zeune jun. 
Ä? copirte 1821 den alten Holzschnitt mit St. Christoph von 1423, 
welcher in der Curthause zu Buxheim aufgefunden, und von Lord 
Spenser angekauft wurde. DioCopie Zeunc's ist in Hellerls Geschichte' 
der- Formschneidekunst S. 40. 
Der Künstler starb 1853 im 54. Jahre. 
283. Georg Kopp, Maler von illünchen, wird zu den Schülern 
des Christoph Schwarz gezählt, in den Zunftakten 
Q kommt aber ein Künstler dieses Namens nicht vor. 
l QPP Nur ein Andreas Khrumer trat 1583 unter Leitung 
desselben, und wurde 1589 freigesprochen. Das 
gegebene Monogramm findet man aber auf mhnungen in der Weise 
des Ch. Schwarz. Sie behandeln meistens biblische Steife, und sind 
mit der Feder und in Tusch ausgeführt. Auf einigen steht das 
Zeichen allein, auf andern ist damit der Name verbunden. Die uns 
bekannten Zeichnungen sind von 1600  1611 datirt, Schwarz starb
        

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