Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1558399
100 
CIR  
VCIS. 
273 
278. 
daher daselbst das Bild von Dürer copirt haben. Eine getreue Copie 
des Düreraschen Gemäldes der lylarter der 10,000 Christen beündet 
sich im Belvedere, welche ausser Dürer's Namen noch folgende Bei- 
Schrift hat: Ad imitationem düreri fecit Joan. Kristian Ruprecht Civis 
Norimb. Anno 1653. 
13',   
2"- CIm f Htaämklgaäfä    
19W, Steht auf einem Schwarzkunstblatt wislizlfeä] L1"? Srwflguteläglätinst- 
einer Dame vorstellt. Es ist schl h, 1 w as Hniss 
nicht in d-e Z .t d ec t behandelt,_re1cnt aber (10311 
3 L_ E1213 Zäll  Erfindung der Schwarzen Manler hlnauf. H, 4Z_ 
214.   238?  zzeäswäzsaäisä 222 
Archimedes bei der Belagerung von Syracus vor, qu. fol. Unter die- 
semnCirofer is_t der Maler Giro Ferri zu verstehen, der bekannte 
Schuler des P1etr0 da, Cortona, welcher 1689 starb. 
275. Jan Saenredam soll nach R. de Virloys (Dict. d'Architec- 
ture dac. pl. XOVII) dieses Zeichens sich bedient haben. Es 
müsste sich also ein Kupferstich mit demselben vorfinden, 
wenn der genannte, nicht sehr verlässige Schriftsteller Recht 
. hätte. Bartsch III. p. 119 H. beschreibt 123 Blätter von 
J. Saenredam, es ist aber keines derselben mit einem ähnlichem Mono- 
gramme bezeichnet. Wenn daher R. de Virloys das Monogramm nicht 
erfunden hat, so muss es einem andern Meister angehören. Der Maler 
Johann Christoph Storer, welcher 1671 zu Constanz starb, signirte 
Zeichnungen mit den Cursivbuchstaben J. C. 8.. und es wäre möglich, 
dass er sie auch verschlungen habe. Sollte ein ähnliches Monogramm 
auf Landschaften mit Figuren und 'l'hieren in der Weise des C. Du- 
jardin, oder auf Rheinansichten im Geschmacke des H. Saftleven vor- 
kommen, so sind sie von Carel Jan Sonie gemalt. 
275. Unbekannter Form-sohneider. Das gegebene Monogrannn, 
(H, welches jenem des Hans Christoph Stimmer ähnelt, findet man 
-:ß auf einer Holzschnittvignette mit der Salbung Davidis durch Sa- 
muel. Das Zeichen ist rechts in der Mitte der Einfassung angebracht. 
Diese Vignette ist auf dem Titel der Annales Gentis Siles-iae  a Joa- 
chimo Curaeo. Witeberyae, Ewcudebat Joh. Crato 15 71 , eingedruckt. Ein 
zweites Zeichen dieser Vignette besteht in einem S, durch welches 
ein Pfeil oder Bolz geht, anscheinlich jenes des Gabriel Schnellboltz, 
über welches wir an der betreffenden Stelle ausführlich handeln, so 
dass der Artikel ergänzt wird. 
277- Oonte Ignazio Seolopis, Kunstliebhaber von Borgo, machte 
sich um 1760-1790 in Neapel durch zwei grosse 
C  ßo  perspektivische Ansichten der genannten Stadt be- 
kannt. Sie sind von ihm gezeichnet und radirt. In Aqnatinta be- 
handelt ist die Ansicht eines F euerwerkes, unter dem Titel: Prospetto 
dello Spenacolo dato dal Itlmo. et Eecelso Senate nella piazza d'Armi delta 
det Mercato, il di 2 Giugno 1785, in occasione de! passaggio delle LL. 
MM. Sicitiane.  Lu-igi Gralug-rassi de]. C. J. 5001., qu. roy. fol. 
278- Johann Christoph Smischeck, Zeichner und Kupferstecher, 
war in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in München 
ä J"  thätig, und scheint der Vater eines gleichnamigen, um 
  1650--1662 in Prag lebenden Künstlers gewesen zu seyn.
        

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