Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568395
1100 
FK 
3143 
3144. 
Kahne stehenden Manne. Ohne Zeichen, und sehr selten. Der uns 
vorliegende Abdruck ist von blass bräunlicher Farbe. H. 3 Z. 10 L. 
Br. 4 Z. 5 L.  
39) Landschaft mit Bäumen, welche rechts den Ausgang eines 
Waldes einschliessen. Sie ziehen sich gegen links hin, wo vorn ein 
Zaun, und weiter hin auf dem Berge ein Schloss mit einem viereckigen 
Thurme sich zeigt. Auf dem Wege führt ein Weib den Knaben an 
der Hand, und" der Hund läuft voraus. Rechts oben bemerkt man das 
Monogramm mit f. H. 2 Z. 7 L. Br. 2 Z. 6 L. 
40) Landschaft mit zwei von Bitumen umgebenen Hütten. Die 
grössere reicht links mit dem Giebel hervor, dessen Fenster schattirt 
ist, während die übrige Fläche nur mit wenigen zarten Strichen be- 
legt ist. Die niedere Hütte stösst an jene an, und enthält den tief- 
liegendcn Eingang. Rechts am Rande kommt ein Mann mit dem Weihe 
die schiefe Ebene heran. Ohne Zeichen. H. 1 Z. 11 L. Br. 2Z. 6L. 
41) Landschaft mit Bäumen, welche sich im Vorgrunde quer hin- 
ziehen. In der Mitte erhebt sich aus denselben eine Eiche bis an den 
Rand. Fast in der Mitte vorn sitzen zwei Fischer am Ufer. Ohne 
Zeichen. H. i Z. 6 L. Br. 1 Z. 11 L. 
3143- Dr. Franz Kugler, der bekannte Kunstschriftsteller, be- 
F" P k  hauptet No. 2215 bereits einen ausführlichen 
31K!  7 ß Artikel, bei der Redaktion desselben waren 
wird aber hinsichtlich seiner Geschichte der Baukunst nicht im Klaren, 
da sich der Druck seit 1854 hingezogen hatte. Jetzt liegen drei Bände 
mit Holzschnitten und artistischen Beilagen vor: I. Geschichte der 
orientalischen und antiken Baukunst, II. Geschichte der romanischen 
Baukunst, III. Geschichte der gothischen Baukunst. Der vierte Band, 
welcher im Laufe des Jahres 1861 erscheinen soll, wird die Renaissance- 
Periode behandeln. Dazu ist ein Atlas zu gebrauchen: Denkmäler der 
Kunst, zur Uebersichl ihres Entwicklungsganges von den ersten künstler- 
ischen Versuchen bis zu dem Standpunkte der Gegenwart. Auf dieses 
Werk hatten wir bereits aufmerksam gemacht, nur nicht auf die im 
Jahre 1860 erschienene neu revidirte Ausgabe in zwei Bänden. Die 
drei Abtheilungen des Werkes: Architektur, Sculptur und Malerei, sind 
jetzt auch einzeln zu haben. 
314.4. Unbekannter Kupferstocher, dessen Lebenszeit die beige- 
rP fügte Jahrzahl- bestimmt. Sein Zeichen findet man auf einem 
schönen Blatte in der Manier des Agostino Veneziano, welches 
1532 in sehr edler Zeichnung die Venus vorstellt, wie sie nackt in 
einer Halle auf dem Ruhebette schläft. Rechts sitzt ein kleiner Amor 
auf dem Kissen, und ein anderer Liebesgott steht mit brennender 
Fackel auf dem Bette. Links unten in der Ecke liest man: PARIS. 
H. 3 Z. 8 L. Br. 4 Z. 11 L. Auf dieses Blatt haben wir schon 
N0. 2335 aufmerksam gemacht, damals war uns aber das Monogramm 
noch nicht bekannt.' Das Wort Paris in der Ecke unten könnte den 
Künstler andeuten, welcher die Zeichnung zum Stiche geliefert hat. 
In diesem Falle dürtte man an Paris Bordone denken, da auf Ge- 
malden dieses Meisters der Name Paris B. vorkommt.
        

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