Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568174
1078 
GHP 
GHT. 
3990  3096. 
radirt und mit dem Stichel übergangen ist. Es gibt das Bildniss des Braun- 
schweig'schen Professors Franciscus Romanus in ovaler, mit Blumen 
verzierter Einfassung. Der Gelehrte ist von vorn gesehen, und trägt 
zwei Mednillons an Ketten auf der Brust. Links unten stehen die 
Buchstaben G HP, rechts fec. Im Rande ist der Name und der Cha- 
rakter des Professors angegeben. Dieses Blatt ist gut behandelt, be- 
sonders schön der Kopf, so dass man auf einen Portraitmaler schliessen 
könnte. H. 6 Z. 8 L. Br. 4 Z. 10 L. 
3099- Georg Hartmann Plappert, Stempelschneider des West- 
G H P phälisexen Kreises um 1659, und dann Münzmeister in Id- 
   stein, zeichnete Münzstempel G. H. P. Er starb 1692. 
3091. Georg Heinrich von Sohröter, Historienmaler, ist oben 
N0. 191 eingeführt, da der Buchstabe G nicht deutlich ge- 
 geben ist, und eher für C genommen werden kann. Im 
Uebrigen verweisen wir auf die bezeichnete Stelle. 
3092. Unbekannter Formsohneider, welcher in der ersten Hälfte 
des 17. Jahrhunderts in Cöln gelebt zu haben scheint. Das gege- 
CBS bene Zeichen findet man auf der reich verzierten Titeleinfassung 
der von Johann von Kreps 1630 veranstalteten Dietenbergeüschen 
Bibel, fol. Kreps ererbte das Geschäft von Arnold Quentel mit allen 
vorhandenen Holzstöcken, deren noch von den Ausgaben von 1564, 
1571 und 1575 herrührten. Man findet daher in der Bibel von 1630 
Blätter nach Stöcken älterer Meister, wir können aber nicht be- 
stimmen , ob auch die erwähnte Titeleinfassnng aus früherer Zeit vor- 
räthig war. Wir haben auch das Facsimile des Monogramms nur von 
zweiter Hand, und lassen es dahin gestellt, oh der erste Buchstabe 
genau G oder C ist. Ueber den Formsehneider CHS haben wir unter 
N0. 192 gehandelt. 
3093. Unbekannter Landschaftsmaler, welcher im 11. Jahrhundert 
in Holland gelebt haben dürfte. Brulliot I. N0. 2138-fand das 
 gegebene Zeichen auf Winterlandschaften, konnte aber den 
Namen des Künstlers nicht entdecken. Wir haben nie ein 
Gemälde mit diesem Monogramme gesehen, und fanden nur bei Brulliot 
eine Notiz über die Existenz solcher Bilder. 
3094. Unbekannter Maler, dessen Lebenszeit die beigefügte Jahr- 
zahl bestimmt. Das Zeichen desselben gibt Brulliot I. 
EI N0. 2138 nach einer handschriftlichen Notiz seines Vor- 
gängers im Amte, des Malers M. Schmidt. Letzterer 
7672 fand es auf einem Gemälde, welches Christus mit den 
Aposteln vorstellt. Den Standort des Gemäldes kennen wir nicht. Das 
Zeichen ist ein sprechendes, und den Geschlechtsnamen dürfte der 
Buchstabe S andeuten. Vielleicht heisst er G. H. Scherer. Ein 
Künstler dieses Namens ist uns aber unbekannt. 
3095. Georg Heinrich Singer wurde 1746 in Breslau Münzwardein, 
G H S und bekleidete auch die Stelle eines Münzmeisters. Er liess 
   Stempel G. H. S. zeichnen. 
ÜÜQÖ. Jacques Granthomme, Zeichner und Kupferstecher von 
Heidelberg, kommt in diesem Werke zu wiederholten Malen 
g vor, da er sich verschiedener Zeichen bediente. Nachricht über 
ihn geben wir aber unter dem aus den Cursiven GI gebildeten Mono- 
gramme. Granthomme copirte die Folge der Apostel mit dem Heilande 
in halben Figuren nach Heinrich Goltzius, B. III. p. 24. Bartsch
        

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