Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568145
GHB. 
3072  3075. 
1075 
ein. Der nbgekürzte Name des Künstlers steht auf einer schönen Me- 
daille mit dem Bildnisse des erwähntenPapstes und einer sitzenden 
halb nackten Frau. Ein seltener Medaillen mit dem Bildnisse des 
Cardinals Heinrich Benedikt Stuart von York ist ebenso bezeichnet. 
Dieser Herzog von York, der englische Kronprätendeiit, wurde 1774 
Vice-Canzler der römischen Kirche, und liess daher auf der Rückseite 
des Medaillons die _St. Peterskirche und eine Barke vorstellen, um ge- 
legentlich zum heiligen Stuhl zu rudern, was ihm aber nicht gelang. 
3072. Willem de llaen, Kupferstecher zu Brüssel, copirte zu 
G kam fecit Anfang des 17._Jahrhunderts die ersten 15 Blättchen 
  der kleinen Passion von A. Dürer für folgendes Büchlein: 
      
 c ,  i ie ie- 
blatt ist wie oben bezeichnet, auf der Copie der Pässion steht aber 
theils der Name Wilhelm Hanius, theils W. D. Haen. und auch WDH 
oder WdH. Wir kommen demnach unter den letzteren Buchstaben 
auf den Künstler zurück. 
3Ü73. Georg Heinrich Brandes, Landschaftsmaler, geb. zu Bordfeld 
im Herzogthiime Braunschweig 1803, machte seine ersten 
 Studien im Vaterlande, und ging dann zu seiner weiteren 
Ausbildung nach München. In dieser Stadt fanden seine 
Ansichten aus dem bayerischen Hochlaiide grossen Beifall, und auf 
sollehgn Bäldern kommt das Monogramm vor] Im dJahre 1529 begab 
sie ran es nach Italien kehrte aber 183 wie er nao München 
zuiiüäk, wo er bis 1834 veiiweilte, und mehrere (äeinttßlde ausfährtle, m; 
we c en ihm seine italienischen Studien den Sto ie erten. uc an 
solchen Bildern fügte er das Monogramm bei, gewöhnlich mit der 
Jahrzahl. Brandes bekleidet seit Jahren die Stelle eines Gallerie- 
Inspektors in Braunschweig. G. Busse radirte 1833 nach ihm eine 
Landschaft, welche der Gegend bei Marino im Albaner Gebirge ent- 
nommen ist, qu. fol. Dieses Blatt vertheilte der Kunstverein in Han- 
nover an seine Mitglieder. 
3Ü74. düio. Hermann BrugshMalZi-zr, war um 167191 in 38Min llähätig, 
wur e aber im Verlaufe er eit vergessen. err   örner 
GB rettete sein Andenken aus dem Stammbuche des Wolf Lorenz 
Hopfer  1698). In diesem Buche ist eine Stiftzeicliniing von 
Brugs. Sie stellt ein an der SäulenbaseSeifeiiblasen machendes En- 
gelchen vor. Der Künstler fügte das obige Monogramm bei, Hopfer 
schrieb aber auch den Namen ein. Die Sylbe Gio. bedeutet wohl Gio- 
vanm". so dass Brugs allenfalls Italien gesehen haben könnte. Gemälde 
von seiner Hand sind bisher nicht bekannt geworden. 
3Ü75. Georg Heinrich Bleich, Goldschmied und Kupferstecher, 
G H B war um i_696 in Nürnberg thatig. Er hinterliess mehrere 
   Blätter mit Goldschiniedsverzieriingen, welche auf schwarzem 
Grunde weiss hervortreten, meistens Blätterwerk mit Masken, grottesken 
Gestalten u. s. w. _Er scheint zwei Folgen herausgegeben zu haben. 
Auf einem uns vorliegenden Blättchen mitßaubwerknuiid einer Maske 
stehen die Buchstaben G. H. B. "Grosser sind die Blatter einer Folge 
von 7 Stücken. Das erste enthalt einen Cartouche mit dein Namen: 
Georg. Heinrich. Bleich mfent. et sculps. 1696. Das Blatt N0. 2 gibt 
auf einer Draperie den Titel:  neiles schneide liüclilein vor die Gold:- 
arbeiter, zü gebrauchen, _Die Blatter sind A-F signirt, aber nicht auf 
jedem kommen die Initialen des Steckers vor. Höhe 3 Z. 4 L. Breite 
4 Z. 10 L. 
68"
        

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