Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568139
1074 
GH 
GHA. 
3066 
307i. 
Schmucksachen, Becher von Elfenbein, ein mit Steinen besetztes 
Kästchen, Perlenschnüre, goldene Ketten, Muscheln u. s. w. vor. 
Irgend ein reicher Mann liess seinen ganzen Hausschatz in diesem 
Gemälde portraitiren, und der Maler behandelte diese Sachen mit be- 
sonderer Glenauigkeit. Wir bedauern es, seinen Namen nicht über- 
ie ern zu önnen. 
laoßö Gehard Hai-darf, Historienmaler und Radirer, ist oben unter 
_H_ dem Monogramme G H N0. 3046 eingeführt, und wir haben 
bereits bemerkt, dass die Cursiven G. H. auf geistreich ra- 
176. dirten Blättern mit Köpfen verschiedenen Charakters vorkommen. 
3ÜÖ7. Unbekannter Maler, welcher um 1550-1560 gelebt haben 
gH dürfte. Wir kennen aber nur eine Federzeichnung mit den gege- 
benen Buchstaben. Das Blatt stellt eine auf dem Boden sitzende 
weibliche Figur im faltenreichen Gewande mit langen Haaren und 
einem Blumenkranze vor. Sie stützt den Kopf auf die linke_Han_d, 
und legt den rechten Arm auf das Buch. Links im Grunde ist ein 
Schloss mit Thürmenauf dem Hügel, und weiter hin schliessen Berge 
ab. Diess ist unstreitig der Entwurf zu einem Gemälde. Der Meister 
gehört der deutschen Schule an. 
31168. Georg Herman, Goldschmied und Kupferstecher, der Sohn 
ul- dcs Stephan Herman von Ansbach, hinterliess einige Blätter, 
 P 4 welche zu den Seltenheiten gehören. Das gegebene Zeichen 
findet man auf einem Kupferstiche mit zwei Missgeburten. Oben steht: 
Warhafüe Contrafectur baeder Kelber, unten: Abbildung eine: Wildkalbe: 
mit zwei Hülsen, und Köpfen, welches am 3. May 1603 bei Ansbach ge- 
schossen  Durch Gdige bewilligung Gedruckt zu Onolzbach  St. Herman. 
Von diesem G. Herman hat man auch eine Folge von 6 Blättern 
mit Goldschmiedsverzierungen. Auf dem Titel ist in einem Cartouche 
der Prospekt von Ansbach, und in einer viereckigen Einfassung steht: 
Georgius Herman Slephani filius nie aetatls suae 16' faciebat onoltzbachii 
excudebat 1. 5. 9. 5. H. 4 Z. 2 L. Br. 6 Z. 1 L. Daraus ersehen 
wir, dass G. Hermann 1579 geboren sei. 
3069. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der Weise der 
(ä Sadeler arbeitete, und in Holland gelebt haben dürfte. 
9'  Die Initialen des Namens findet man auf einem Blatte, 
welc es in Oval Engel mit den Leidenswerkzeugen in Wolken vorstellt. 
Unten steht: Federichus Sustrls Inuentor G H fecil. Jagi van der reidt 
ewc. H. 11 Z. 4 L. Br. 8 Z. 2 L. 
3070. Unbekannter Schabkünstler, welcher gegeir Ende (lies 
 l7_. Jahrhunderts in Holland lebte. 11:31?) Iniäa en 
seines Namens findet man au einer sc ec ten_ opie 
des Blattes von John Smith mit dem Reiterbilde des Herzogs Friedrich 
von Schomlierg. Unten steht: Frederick Duke of Schonberg etc. l 
G. Knellcr pinam- G. H. fecit I Carolus Allard earc. H. 12 Z. 3 L. 
B  9 Z. 3 L. 
r Dieses Blatt wird nicht von Gerhard Hoet herrühren, da dessen 
Landschaften in Poussiiüs Manier weit besser behandelt sind, .als das 
erwähnte Portrait. Der Mezzotintostich von John Smith ist_von 1679, 
und man kann daher annehmen, dass die Copie nur etliche Jahre 
später erschien.  
3071. Giacchlno llamerani, Hofmedailleur des Papstes Pius YL, 
ist oben unter den Initialen G. H. N0. 3053 bereits ein- 
G' HAM'F' geführt, und auch unter G. H. F. nimmt er eine Stelle
        

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