Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1558326
GIB 
CID. 
246 
252. 
245. Johann Gonrad Bandel, Münzmeister in Cassel von 1744 
o bis 1765, dann in Detmold von 1766-1769. Auf seinen Münz- 
 geprägen steht das Monogramm, und auch die Initialen I. C. _B. 
kommen vor. Künstler scheint er nicht gewesen zu seyn. 
247. Johann Christoph Bößklin, Maler und Kupferstecher von 
Augsburg, war um 1680- 1704 in Leipzig thätig. 
ß Er stach eine grosse Anzahl von Bildnissen von renom- 
4 1 mirten und obscuren Personen, leistete aber im Gan- 
zen nur Mittelmässiges. Auf vielen Blättern steht das Monogramm 
des Künstlers, doch auch kleiner, als hier gegeben, besonders in 
erster Form. Zu seinen Hauptstichen gehören neben andern die Bild- 
nisse in der Hisloria Reformationis Ecclesiae anglicaizae, anglice edim 
a Gilberto Burnet ac in Idioma Latinum lranslata. Genevae 1689. fol. 
Das erste Monogramm steht links unten in der Platte mit dem Bild- 
nisse des Thomas Gromwell, das andere rechts unten auf dem Blatte 
mit Thomas Morus. Auf dem Kupfertitel zu Pars secunda bemerkt 
man ein kleineres Zeichen in der Form des ersten. Das dritte Mono- 
gramm trägt ein Blatt mit dem Bildnisse eines D. Johann Adam 
Scherzer, Oval 4. 
248. Unbekannter Zeichner und Radirer. Brulliot I. N0. 103 
 hatte Kunde von einem sehr mittelmässig radirten Blatte, 
(B41? jßß welches eine Landschaft vorstellt und mit dem gegebenen 
Zeichen versehen ist. Der Träger desselben könnte gegen 
Ende des 17. Jahrhunderts in Deutschland gearbeitet haben. 
249- 10881311 Garl Bürde, Maler und Radirer, fand unter den 
Monogrammen BJ und B CJ I. N0. 1642 und 2302 
jßu, bereits eine Stelle, und daher bemerken wir hier nur, 
 dass die Abbreviatur des Namens auf acht kleinen Blät- 
tern mit Köpfen nach RafaePs Gemälde des Heliodor sich finde. Sie 
sind in Ovalen gegeben. 
250- James Hazard, Radirer und Kunstsammler (1748-1787), 
bediente sich zur Bezeichnung seiner Blätter des gegebenen 
916 Monogramms, welches man für CIC nehmen könnte. Es be- 
steht indessen ans den Buchstaben H I, und daher kommen 
wir unter diesen auf ihn zurück. 
251. J. G. Gharmier, Zeichner und Radirex- von Lyon, ein neuerer 
Künstler, dessen Lebensverhältnisse uns unbekannt sind. 
Ä C Er radirte ungefähr 20 Blätter mit Landschaften und 
  Figuren. Sie tragen theils den Namen, theils das ge- 
gebene Zeichen.  
252. Jan Gornelis Dekker, Maler und Rarlirer, Rvar in der zweiten 
q; Hälfte des 17. Jahrhunderts in Delfc thätig. Er malte Land- 
D schaften und Genrebilder, und radirte auch Blätter in der Manier 
des R. de Hooghe. Solche findet man in H. Ludolphfs Schaubühne der 
Welt. Frankfurt 16.9.9, fol. Auf einem Blatte mit dem Seesiege der 
Engländer gegen die Holländer den 13.Juni 1665 steht obiges Zeichen. 
Das genannte Werk enthält aber noch viele andere Radirnngen in der 
Weise des R. de Hooghe.
        

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