Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1567901
GG 
GGB. 
3007 
3008. 
105i 
zeichnnng nicht genau. Der Buchstabe nach dem zweiten G ist unvoll- 
ständig angefallen, nnd könnte Bolognese bedeuten. Die Buchstaben 
der zweiten Reihe stehen auf einem schön radirten Blättchen, welches 
den Raub der Proserpina vorzustellen scheint. Ein gekrönter nackter 
Mann führt auf seinem Zweigespauu ein junges, sich sträubendes Weil": 
fort. Zwei Amoretten schieben hinten am Wagen, und oben links 
tragen zwei andere den Dreizack. Die Pferde rennen in die fiarnmentle 
Tiefe. H. 2 Z. 5 L. Br. 3 Z. "ll L. Mit G-Gf bezeichnet ist auch 
noch ein drittes Blatt, welches man dem G. Gandolfi zuschreiben will. 
Es enthält vier Büsten von 'I'ürken und zwei solche von aufgeputzten 
Frauen, gr. 8. Dieses Blatt rührt wahrscheinlicln nicht von Gaudolli 
her, sondern von Ch. G. Geyser, welcher unten seine Stelle findet, 
3007- bßlliristiazi Gtätllitäb GegSBl'_,lZeicliiilei' und Kupferstecher, 
   e aupo un er em .iirsiviucistaien G N  26'"  
1.419 f ausreichende Stelle. und (lnlier bemerken wir hier mit);  
ihm Brulliot Il.N0. 1014 das Blatt mit der Entführung der Proserpina 
zuschreibe, welches wir oben dem Gaetano Gandolfi zuschreiben mussten. 
F331 därcäeliiuptiäig (lies genannterä Schgiftstellfzrsdkommen die gege- 
) u. s a en aran vor aus ein tacsmi e i l h l 
Artikels ist aber zu ersehen: dass Brulliot die Initiäleiiornliixlzgte ÄÄÄÄE 
gibt. Dann wird dem Ch. G. Geyser auch das Blatt mit den sechs 
Büsten von Türken und Frauen zugeschrieben, welches wir ebenfalls 
im Artikel des G. Gandolü erwähnt haben. Auf diese Radirnng könnte 
Geyser eher Anspruch haben.   
3003- Giovanni Battista Gallestruzzi, auch Galestruzzi, Maler 
T (G? und Radircr, geb. zu Florenz 1616, gest. zu Rom 1670. 
'r P. I- Schüler von Francesco Fnrini, ist er weniger durch Ge- 
mälde, als durch seine vielen in der Manier des St. della Bella radirten 
Blätter bekannt. Bartsch XXI. p. 49 ff. beschreibt 333 Blätter, und 
glaubt, dass ihm wenige entgangen seyn dürften. Gallestruzzi bildete 
mehrere Folgen, und darunter gehören jene nach verschwundenen 
Malereien des Polidoro da Oaravaggio zu den interessantesten Blättern 
des Meisters. Sie erschienen unter dem Ilaupttitel: Opere di Polidoro 
da Caravaggio dis. ed intugliateda G. B. Galestruzzi, Piltorc Fiorentinb. 
Si stampano da Vincenzo Billy in Roma, und enthaltend 6 Scenen aus 
der rtimischen Geschichte, an demgliaulse hLa hlaschera (Pore in Rom 
äraiißin älöitll dgemnlthfl. 366852 däemleusc ic telderßllxlitrlbe, iunf Blatter, 
  ß r     im a e 
die Wdßenyunde Vajsdnerscch: Blldilltelrlagn Ärmel; Seahielschgn 41 _]Li6; 
Drucke sind auch seine Tritonen und Seeiingeheuer, B. 1-12, und 
21-38, dann die landschaftlichen Theaterdecorationen: ll trionfo della 
pjeta. nach G. Grimaldi 16:3,    Nicht eiifzelneiiifgeführt 
sind bei Bartsch die 265 sc on ia iiten Blatter zu L. Agostinüs Werk; 
Le gemme anttrhle) ftgurateJdtGLeonardo AgostzntSet-aeso. In Boma I65_7, 4, 
l_rn Jahre 168a Aesorglte ._t lrcinovinsh mit Hulfe des Abraham Bloote- 
ling_ eine nleule usga. 21m1 Fa eigisc ein Teict: Gemmae et sculpzurae 
antiqbuag a eonri; o! luäjus tno änensi addila earum enarratzone  1; 
{am o fonogoh ms er;  (mit gibrahamum Blootelmg JIIDCLXXXK 
        
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gestochen. Auf vielen Blättern Qallestruzzfs koillllllsscdäg  
äranim vrÄr, doäh aiäclieriinräagcämassiger. iind mit einfach gezogenen 
Biäiäälir. beiusser ein ug w i em erzcic inisse i-on Bartsch folgende
        

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