Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1567801
GFS 
GFZ. 
2974 
2979. 
1041 
2974- Georg Friedrich Sehmoll, Maler, war in der zweiten Häjfte 
yylkje" des 18. Jahrhunderts thätig. Er malte Bildnisse. Jenes 
lz-ß  des Markgrafen Carl Friedrich von Badenpurlach hat 
L9, Kpf D. Berger 1775 für Lavater's physiognomische Fragmente 
gestochen. Er selbst hinterliess Blätter in Umrissen, auf welchen die 
gegebenen Buchstaben vorkommen. Darunter ist ein Ohristuskopf nach 
Holbein, der Kopf des Judas nach demselben, und das Portrait eines 
Mannes in halber Figur, ebenfalls nach Holbein, gr. 4.  
2975. Giovanni Francesco Travani, Medailleur, war von 1646 bis 
G. F. T_ 167? in didnlytllätlg, und hinterliess eine ziemliche Anzahl 
schatzbaiei Welke, deren G. F. T., I. F. T. und I. F. T. 1'. ge- 
zeichnet sind. Zu seinen frühesten Leistungen gehört die Medaille mit 
dem Bildnisse des Cardinals Franz Oornelius: Divae Theresiae Sacellum 
Extruclum 1647. Schön ist der Medaillen mit dem Bildnisse des 
Papstes Alexander VII., und dem Prospekte der Kirche St. Virginis in pace 
MDCLXII. Auf diesen Denkmünzen kommen die Buchstaben G.F. T. vor. 
2975. Unbekannter Knpferstecher, welcher in der zweiten Hälfte 
7 u des 18. Jahrhunderts thätig war. Man findet von seiner 
G.   Hand einen Stammbaum des „gesammten hohen Pfälzisch- 
Bayerischen Hauses" von Otto V. an bis Garl Theodor (1183  1777). 
Die gegebenen Buchstaben deuten wohl den Stecher an, auf dessen 
Namen wir verzichten müssen. H. 21 Z. 1 L. Br. 18 Z. 3 L; 
 2977. Georg Joseph Garl Maria Freiherr von Aretin, Kunstlieb- 
FG A haber, ist oben unter den Cnrsiven GA N0. 2683 eingeführt, 
 V'  und es ist bereits bemerkt, dass er mehrere Blätter radirt 
und lithographirt habe. Auf etlichen Radirungen kommen die gege- 
benen Buchstaben vor, wie auf einer Copie nach Weirotter, welche 
eine Eiusiedelei mit zwei Mönchen vorstellt, dann auf einer Copie nach 
F. Kobell, einen Bauer mit seinem Hunde vorstellend, qu. 8. 
2978. Jan Fyt nennt man gewöhnlich jenen Maler, welcher das 
thicrische Leben in seiner wilden Leidenschaft 
meisterhaft darstellte, und auch todte Thiere in 
frappanter Wahrheit nachbildete. Jagdstückc 
' Qlllld Stillleben von der Hand dieses Meisters 
findet man fast in allen Gallerien, sie sind aber 
gewöhnlich Joarmes Fytß, bezeichnet. Der obige Name steht auf einem 
Gemälde in der Gallerie des Herrn A. Fahne auf Schloss Rolland. Aut 
einem Tische mit grünem Teppich sieht man ein Tintenfass, Becher, 
Wappen, Fcdermesser und Siegellack. Der Buchstabe G statt 1 erklärt 
sich aus dem Titelblatte der von Fyt radirtcn Folge von Hunden, 
B. N0. 9  16. Man liesst auf diesem   In segno del sua ossequio 
dcdica Gio. Fyt con Privilleggß 1642. Diese Dedication kommt indessen 
nur im dritten Drucke vor, und unten steht auch noch: Joannes Fyt 
pinwit et fec. Der Künstler scheint auch in Italien gewesen zu seyn, 
und somit nannte er sich gelegentlich Giovzrnni Fyt. Der Name Fyd 
dürfte aber nur ausnahmsweise auf Gemälden vorkommen. Unter 
Jo. Fy. kommen wir auf ihn zurück. 
2979. Gregor-in Fidanza, Landschaftsmaler, gründete in Rom 
seinen Ruf. Er malte in der Weise des Salvator Rosa. und 
g_ fa, Claude Lorrain, und copirte Bilder des letzteren so täuschend, 
ä dass man nicht selten die Copie für Original nahm. Auf 
äjandschaftefl in  Maniir ldes Sholätosasggtlet man die Abbreviatur 
es Namens. G. ianza sar zu m  
Monogr ammisten Ed. II. 66
        

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