Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1567774
1038 
GFP 
GFS. 
2964 
2968. 
2964. Unbekannter Zeichner, welcher in der zweiten Hälfte des 
'16. Jahrhunderts in Strassburg lebte. Das gegebene Monogramm 
(Q tindet man auf einem Kupferstiche, welcher das Cenotaphinni des 
gelehrten Strassburger Bürgermeisters Johann Sturm vorstellt, 8. 
Das Zeichen steht links am Säulenfusse, und rechts gegenüber M. G., 
d. h." Matthäus Greuter. 
2965. G. F. Pieri, Medailleur, war um  iii Florenz 
G F P E thätig. Die Initialen des Namens, vielleicht F statt E. 
    findet man auf der Medaille mit dem Bildnisse des Au- 
tonio Fraiicesco Marnii. Es niiden sich aber auch noch andere Denk- 
münzeii von Pieri, wie jene mit dem Bildnisse des G. N. Barinti u. s. w. 
2966. Der unbekannte Kupferstecher mit diesem Zeichen ist oben 
 N0 2133 eingeführt, und wir liefern daher nur den Rück- 
 weis, da man ebenfalls unter G FR nach ihm suchen kann. 
Das radirte und gestochene Blatt ist an der bezeichneten 
Stelle beschrieben. 
2967. Unbekannter hKupferstecher, welcher F1 der zweiäeiiäägfte 
des 18. Ja rhiinderts thatig war. Jr copirte ie ä er 
G' F' IL [im von Weirotter, welche die zwölf Monate vorstellen, 
reiche. Landschaften mit vielen Figuren, 4. Die Compositionen sind 
von Peter de Molyn. 
2968. Georg Friedrich Schmidt, Zlgticllinerd Kigfeästecheikuinztl 
s. i. , H, Radirer, geb. zu er in eii  äniier 7 , 
(E55 zahm x gest. daselbst den 25. Jänner 1775. Einer der 
äf  M; berühmtesten Meister seines Faches, habenwir 
L 7h, a'7[W' 0' ihm im KünstlerjLexicon XV. S. 299 ff. einen 
ausführlichen Artikel gewidmet, und wir beschranken uns daher zu- 
nächst auf die Angabe der Literatur über die radirtcn und gestochenen 
Blätter desselben. Das älteste Verzeichniss hat den Titel: Catalogue 
Raisonne de L'0euvre De Feu George hrcderic. Schmult, Graveur Du Rot 
De Prusse etc. A Londres 17_89_ (auch 1809), 8. _Der_ ungenannte Heraus: 
geber war A. Orayen in Leipzig, dessen Verzeichiiiss der Kunsthandlei 
Jakoby in Berlin 1815 i_n deutscher Sprache bekannt machte." Die 
Uebersetzung ist aber nicht getreu, _und auch Illßhtr so__vollstandig. 
Auch hat Jakoby durch angebliche Berichtigungenuind Lusatze oft me 
geleitet, besonders dadurch, dass er alle Kupferstiehenund Radirungen 
als selten bezeichnet, statt zu sagen, schone Abdrucke davon sind 
schon selten. Der Sammler weiss daher nicht, welche Blatter" des 
Meisters eigentlich zu den seltenen oder sehr seltenen gehoien. 
Crayen's Catalog gibt darüber zwar bessere Auskunft, allein auch in 
ihm fehlen oft die Angaben der verschiedenen Ahdrueksgattungen. 
Wesentliche Bemerkungen und Nachtrage zu denCatalogcii von Crayen 
und Jakoby gibt J. F. Linck iin deutschen Kunstblatt II. N0. 5.l1lld 6_ 
Im Allgemeinen existiren von vielen Platten des Kunstlers einzeäne 
Abdrücke vor der Unterschrift, _vor idem Namen desselben, (12 er 
von der unvollendeten Platte._ Diese Exemplare sind mit Ausna" räe 
einiger der letzten von Schmidt radirten Blatten nur als Prolbediuti) e 
zu betrachten, und grösstentheils Unica. Sie bilden daher einetrel; 
sondere Abdrucksgattung. Dagegen kommen von mehYeftHhÄlami" (119  
radirten Blättern, Abdrückevor der Dedicatioii, oder vor] Äg? e] Ei 
Sammlung vor, in welcher sich das Gemalde damals befäin   11 S0 c e 
Abdrücke geht Linck ein, und fügt weitere Verschlß 811 elßßll unter 
Litern b. und c. bei.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.